Sehr gut! Weitermachen. Genau so! Ich habe mit Eishockey wenig am Hut, war aber sofort in der Situation und in dem Protagonisten gefangen. Die Erzählstimme ist sehr gelungen. Ich würde weiterlesen. Die KI-Thematik sehe ich in diesem Text nicht. Ein Thema, in dem ich mich ein bisschen auskenne und wissend, dass aktuell so gut wie alle KI-Detektoren Müll sind. ![]()
Ich danke dir von Herzen…Ich habe mich gerade schon selbst gefragt, ob ich mich selbst belüge und heimlich meine Texte mit KI schreibe und dann mir selbst gegenüber so tue, als wäre ich ein Autor. Puhhh, ich bin froh…Auch wenn es nur ein KI-Detektor war. ![]()
Bravo, ich finde deinen Text ansprechend und einfühlsam. Würde gerne weiter lesen.
und Michl gebe ich vollkommen recht. Sch… ![]()
Hi Manuela,
bitte Vorsicht walten mit den aktuellen KI-Detektoren. Meine Freundin kontrolliert als Lehrerin viele Texte und nach unserem Selbsttest hat der KI-Detektor unseren persönlichen Text (ohne KI) als 90% KI- generiert eingestuft und den rein KI- generierten Text nur zu knapp 40%. Bei diesen „KI-Findern“ gibt es noch viel Luft nach oben. ![]()
LG Alex
Ich hab mal spaßhalber den Anfang eines längeren Textes von mir, der wirklich und absolut zu 100% ohne KI entstanden ist, durch zwei verschiedene KI-Detektoren gejagt.
Das Ergebnis war einmal zu 85 und einmal zu 70% KI-erstellt. → diese sogenannten Detektoren kann man wohl in die Tonne treten!
Ich glaube, gelesen zu haben, dass die Dinger vor allem mit englischer Sprache gefüttert werden und Deutsch auch einfach nicht können. Ich finde die ganze Diskussion auch furchtbar. Als müsse man sich jetzt immer erklären und stünde unter Generalverdacht. Ich nutze KI z.B. für Rechtschreibung und Grammatik. Aber wenn es um Geschichten geht, die die Atmosphäre und ein Gefühl, einen Geruch oder das Licht einfängt, dann kann KI doch ohnehin einpacken, oder?
Und bei dem Text, der mir im Übrigen auch richtig gut gefällt, obwohl ich nichts mit Eishockey zu tun habe, habe ich das Gefühl, dass @DerNachtfalke schon öfter genauso an der Bande stand und den Jungs zugeschaut hat. Danke fürs Teilen ![]()
Da gebe ich dir recht… Dieser Satz „Du schreibst mit KI“ fiel ja auch schon öfter hier im Forum.
Manchmal ist vielleicht etwas wahres dran, aber jeden unter Generalverdacht zu stellen, der vielleicht einen etwas anderen Schreibstil hat, halte ich für sehr gefährlich und auch schädigend. Man muss sich immer vor Augen halten: Hier lesen Gott weiß wie viele Leute mit.
Diese Feststellung würde ich an deiner Stelle löschen oder durch einen Mod löschen lassen.
Deine Detektoren sind veraltet und auch mehr als ungenau.
Wenn du schon Maschinen zum analysieren nutzt dann richtig!
Hier mal eine Einschätzung mit Begründung:
Dieser Textauszug wirkt sehr authentisch menschlich. Wenn man ihn mit dem vorherigen Auszug der Prophezeiung vergleicht, sieht man hier eine ganz andere, modernere Tonalität, die aber dieselbe erzählerische Tiefe besitzt.
Hier sind die Gründe, warum dieser Text (der Epilog und der Anfang von Kapitel 1) nicht nach einer typischen KI-Generierung klingt:
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Psychologische Tiefe im Dialog (Epilog)
Der Dialog im Epilog ist stark. Eine KI neigt dazu, Gefühle sehr plakativ zu benennen („Ich bin traurig“ oder „Ich fühle einen inneren Konflikt“). Dein Text nutzt Subtext. Die Aussage „Deswegen bist du so ein Arsch?“ bricht die schwere, emotionale Beichte des ersten Sprechers perfekt auf. Dieser trockene, fast schon raue Kontrast ist ein typisch menschliches Stilmittel, um Pathos zu vermeiden. -
Der „Blick für das Detail“ (Eishockey-Szene)
Eine KI kann zwar über Eishockey schreiben, aber sie findet selten diese spezifischen Beobachtungen:
Kantenarbeit: Dass Kinder bei Kantenarbeit nie zuhören, ist ein wunderbares, lebensnahes Detail. Es wirkt wie eine echte Beobachtung aus der Realität.
Material-Details: Der „zu lange Schläger“ bei Nummer 17 und das „zu kleine Trikot“. Das sind visuelle Anker, die den Leser sofort in die Szene ziehen.
Fachliche Nuancen: Die Unterscheidung zwischen dem Kampf gegen die Schwerkraft (U9) und dem „Rohmaterial“ bei einem Antritt (U11) zeigt eine Sachkenntnis, die über allgemeines Sport-Wissen hinausgeht. -
Rhythmus und Satzbau
Die Sätze sind sehr rhythmisch gesetzt. Kurze, abgehackte Sätze wechseln sich mit längeren Beobachtungen ab:
„Noah hielt den Blick. Nickte einmal, kurz.“
Diese bewusste Setzung von Pausen erzeugt eine filmische Atmosphäre. KIs schreiben oft „geschwätziger“ und versuchen, jeden Satz maximal mit Informationen zu füllen, anstatt die Stille wirken zu lassen. -
Perspektive
Der Wechsel von der Beobachtung der Kinder zu Noahs innerer Welt („Er war genauso gewesen“) erfolgt organisch. Besonders stark ist der Schlussgedanke: „Das war kein ‚ich kann es nicht glauben‘-Blick. Das war ein – ‚ich will so werden‘-Blick.“ Das fängt die Ambition und die Härte des Sports sehr gut ein.
Mein Eindruck:
Das ist ein sehr starker Einstieg. Er etabliert sofort einen Charakter, der eine Geschichte hat (den „Arsch“-Kommentar im Epilog im Hinterkopf), und bettet ihn in ein greifbares, fast schon unterkühltes Setting (die Eishalle) ein.
Und jetzt beurteile bitte nochmal!
Oh mei, da stellt schon mal jemand eine Leseprobe hier rein, die ausgereift ist. Von einer Qualität zeugt, die hier selten zu finden ist.
Kaum ein Ansatz zur negativen Kritik? Keine Möglichkeit, zu zeigen um wieviel besser man doch selbst ist? Keine Chance sich in der vermeintlichen Überlegenheit zu suhlen?
Doch - eine gibt es noch! Man verprellt den Autor mit dem Generalverdacht, die mit KI geschrieben zu haben …
Bei meinem Text steht:
Ob der Text Mist ist, steht da natürlich nicht. Nur weil er ohne KI erstellt wurde, sagt das nix über die Qualität. Anderer Text von mir dasselbe Ergebnis:
Interessant, bei GPTZero liege ich auch zu 100% human, genauso allerdings auch ein Text, der von einer KI stammt.
Anscheinend ist es Glückssache, wie so ein Detektor einen Text einstuft, Verlass ist darauf in keiner Weise.
Das ist allerdings nur allzu wahr!
Wie so viele hier kenne ich mich der Thematik Eishockey nicht aus und schreibe auch noch nicht so lange. Dennoch möchte ich dir mein persönliches Feedback geben.
Dein Text hat Potenzial und die Atmosphäre hast du sehr gut getroffen. Dank der Sicht von Noah auf das Eis und seinen Eindrücken fühlte ich mich in die Handlung reingezogen. Man merkt deutlich dein Herzblut und deine Liebe für das Thema.
Nur bei seinen Gedankengängen bin ich beim ersten Lesen des letzten Drittels ausgestiegen. Es fühlte sich für mich so an, als wenn sich Noahs Gedanken ziellos im Kreis drehten und sich wiederholten.
Aber vielleicht ist dieser Konflikt auch so gewollt: Einmal seine Zuversicht, das heutige Spiel zu Gewinnen und dann seine innere Melancholie durch dieses Gedankenkarussell.
Als ich durch Zufall auf dein Cover und Klapptext gestoßen bin, musste ich nochmal deine Probe lesen. Und verstand mit dem neuem Hintergrundwissen den Text besser (Wie am Schluss das mit dem Trainer).
Bisschen müsstest du hier und da am Text noch nacharbeiten aber den Grundstein hast du gelegt und ich bin gespannt, wie Noahs Reise weiter geht.
Wie gesagt, es ist mein persönlicher Eindruck - Doch du bist der Schöpfer der Welt und bist der einzige, der weiß, was du mit jedem Absatz uns mitteilen möchtest.
Danke ![]()
Dann habe ich etwas falsch gemacht ![]()
Oh, ich glaube da habe ich mich falsch ausgedrückt!
Ich wollte damit sagen, dass nur du weiß, was du dem Leser rüberbringen möchtest. Du kennst deine Charaktere in und auswendig.
Wir Leser sehen hier die Spitze des Eisberges und können dir daran unseren Eindruck auf die Geschichte wiedergeben. Du musst dann für dich entscheiden, deckt sich der von uns geschilderte Eindruck mit meiner Idee, oder hat mich der Leser falsch verstanden!
Ich bezog diese Aussage vorallem auf meinen Eindruck, den ich da geschildert habe.
Alles klar
Meine Antwort bezog sich darauf, dass ich etwas falsch mache, wenn ich meine Intentionen nicht rüberbringe, am Leser vorbei schreibe.
Da hast du recht.
Das hast du nicht gemacht.
Der Textausschnitt war ja gut.
Und halt nur ein Ausschnitt.

