[QUOTE=Ralf]
[QUOTE=pascal]
… zwei Dokumenten … Einmal Papyrus, einmal von der Konkurrenz (alle Ligaturen manuell gesetzt).
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Und bevor man es kommentieren kann, müsste man bspw. wissen, wie Schefflenz mit Ligaturen zu schreiben wäre.
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War ja klar… Das war nur ein Beispiel um den Unterschied zu sehen und das fiel mir als einziges zu einer ffl-Ligatur damals ein.
Und die Sache mit der Silbentrennung dürfte bei Papyrus eher in den Bereich „langweilige Nebensache“ fallen. Es verfügt ja über alle Möglichkeiten.
[QUOTE=Ralf]
… weil man während einer langen Zeit der Nutzung von Schreibmaschinen keine Ligaturen schreiben konnte. Und da viele Word wie einen Ersatz für eine Schreibmaschine nutzen, brauchen sie wohl auch keine Ligaturen, genauso wenig wie bspw. korrekte Anführungen, Apostrophe und korrekte Striche.
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Das hat weniger etwas damit zu tun, dass sie es nicht brauchen, sondern damit, dass selbst im Buchdruck immer mehr stümperhaft gesetztes Zeug den Weg in die Läden findet. Da der Leser kaum noch weiss, was er nicht mehr für sein Geld bekommt, fällt es ihm auch nicht auf.
[QUOTE=Ralf]
[li] Ich bin kein Word-Freund, aber Word kann ohne Probleme Ligaturen, wenn man entsprechend vollständige (OTF-)Zeichensätze oder Expert-Zeichensätze verwendet.[/li]
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Seit wann kann denn Word mit Bordmitteln eine automatische Ligaturersetzung per OTF?
[QUOTE=Ralf]
[li] Ich persönlich verwende unter Word die sog. Typotools (mittlerweile Version 3), und habe keine Probleme damit, erst den Text fertigzustellen (incl. Rechtschreibprüfung mit Duden) und[/li]
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Das ist leider furchtbarer Bastelkram. Ich habe mir das immer mal wieder angesehen. Nachdem man das hat laufen lassen ist danach von einer weiteren Änderung des Dokumentes dringend abzuraten. Nach allen Ersetzungen springt einem auch die Rechtschreibprüfung ins Gesicht (was ein klares Indiz für nicht vorhandene OTF-Unterstützung ist)
[QUOTE=Ralf]
rein manuellen System. Und dann bin ich schon fast wieder bei LaTeX, doch auch dort muss ich an den Stellen, an denen zu viel des Guten gemacht wird, die Ligaturen wiederum manuell verhindern.
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Wobei da nur minimale Anpassungen nötig sind. Das ist doch ein ziemlich Unterschied zu dem, was eine Textverarbeitung heute so treibt.
OTF beschränkt sich jedoch nicht nur auf Ligaturen, das war nur ein Punkt, dessen Auswirkungen man an einfachen Beispielen zeigen konnte. Automatische Änderungen der Zahlen, automatische Hoch- und Tiefstellung mit korrekten Zeichen (nicht runtergerechnet mit falschem Gewicht), …, etc.
[QUOTE=Ralf]
Das perfekte System für alle unterschiedlichen Texte und Textsatzprobleme wird es wohl kaum geben.
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Das dürfte klar sein, aber solange es noch Optimierungspotential gibt, sollte man das als Herausforderung ansehen 