Ich fühle mich geehrt!

Eine neue Masche?

Andrea Richardson möchte mir helfen, meine Buchverkäufe mittels einer speziellen KI und Amazon Ads zu verdoppeln. So weit, so ungut.

Am Ende der Mail steht dann:

Kein Interesse? Abmelden: — oder antworten Sie einfach mit „kein Interesse“.

Warum sollte ich mich bei jemandem abmelden, bei dem ich nicht angemeldet bin?
Warum sollte ich auf Spam antworten und mitteilen, dass ich kein Interesse daran habe?

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Einfach als Gag in deinen 3. Roman einbauen :grin:

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Einfach antworten mit

“Vielen Dank für den Abschluss des kostenpflichtigen Abonnements “Marketing in freier Wildbahn - Wie man überlebt”. Den nicht erstattungsfähigen Rechnungsbetrag haben wir bereits von Ihrem Konto eingezogen.”

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Natürlich unbedingt anmelden und eine neue E-Mail-Adresse bekanntgeben, die zufälligerweise identisch ist mit einer Behörde, die für die Strafverfolgung, Abteilung"Betrugsdelikte" zuständig ist. Die sind an „Räuberpistolen“ sehr interessiert.
So kommt man ins Gespräch– oder auch nicht. :wink:

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Ich werde immer beliebter. Jetzt ist Becky, die Organisatorin des internationalen virtuellen Buchclubs “Popcorn and Pages”, daran interessiert, meinen Roman “Die zweite Erde” der Lesercommunity vorzustellen.

Schade nur, dass ich diesen Roman gar nicht kenne? Ich muss mal @PeteMuller fragen, ob das eine Anfrage aus der Zukunft sein könnte. Vielleicht wird das ja mein vierter Roman.

Dann kam auch noch Lucy Cleland, Literaturagentin aus New York, und meinte, meine beiden Romane (hier wurden zumindest die richtigen genannt) wären aus internationaler Verlagsperspektive sehr interessant. Immerhin gibt es unter der genannten Adresse tatsächlich eine Literaturagentur mit dem Namen “Frances Goldin” und Lucy ist dort Vice President. Zu den auf der Website aufgeführten Klienten gehören über 400 Autoren.

Das macht es uns Autoren so schwer herauszufinden, ob nicht doch irgendwann mal ein ernsthaftes Angebot auftaucht.

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Wenn dein Bauchgefühl dir zuraunt, es könnte sich um eine echte Anfrage handeln, klopfe doch unverbindlich auf den Busch. So gewinnst du ein Gespür und musst nicht laufend denken, dir sei womöglich doch eine Chance (hoffen nicht insgeheim die meisten von uns darauf?) entgangen. Erfahrungen kann und muss man selbst machen. Du bist intelligent und dein Näschen wird dich richtig leiten. Lass die Kugeln rollen!:wink:

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Dann empfehle ich Dir wärmstens Raymond Rodriguez! Da habe ich heute eine weitere Mail von ihm im Spam-Ordner gefunden. (Wie die nur dahin kam …)

Total ehrliche Haut, aufrichtig und transparent. Großartiger Kerl! Ich wünschte, es gäbe mehr von solch tollen Typen in der Book-Scammer-Szene: Große Worte. Keine Moral. Aber volle Konten.

Ich habe ihn jetzt zum Book-Scammer des Monats auf www. Booked & Crooked.ng (Zwischen Bestsellerliste und Fahndungsfoto) vorgeschlagen, den kleinen Schlingel! :blush:. Ich hoffe, er gewinnt den Pokal. Die Verleihung findet am 3. Oktober auf den Abzockoren statt. Ich werde da sein!

Hallo Cordt,

statt weiter zu behaupten, dass es funktioniert, hier der Vorschlag, es zu messen:

Zwei Wochen kostenlos. Ihre bestehenden Kampagnen bleiben exakt wie sie sind, Daniks.AI startet parallel eigene auf einem Ziel-ACoS Ihrer Wahl. Am Ende vergleichen Sie ACoS und Verkäufe und behalten, was besser läuft. Einrichtung: rund 10 Minuten über die offizielle Amazon-Ads-API.

Gewinnt der Autopilot, geht es ab $49/Monat weiter. Gewinnt er nicht, haben Sie zwei Wochen kostenlose Werbedaten über Ihre eigenen Bücher.

Antworten Sie mit „Test“ — oder mit „Zahlen“, wenn Sie vorher eine Einschätzung möchten.

Raymond

Kein Interesse? Abmelden: — oder antworten Sie einfach mit „kein Interesse“.

P.S.

Der Pokal besteht zu 99,9% aus reinem Scammonium, Element 127 im PSE. :wink:

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Ich glaube nicht daran, dass es überhaupt ernsthafte Angebote gibt. Es kommt ja auch kein Arzt zu mir und fragt mich, ob er mich mal untersuchen darf, damit er mir gegebenenfalls helfen kann.
Da muss ich schon selbst zum Arzt gehen und sagen: „Hier bin ich und ich bin krank! So, nun mach mal.“

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Bei mir hieß Raymond noch Andrea.

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Absender: Douglas Nichols
E-Mail: dmnoperation40@gmail.com

Text:

Sehr geehrter Herr Sept,

mein Name ist Douglas Nichols und ich lebe in North Carolina in den Vereinigten Staaten. Am 14. Oktober 2026 werde ich 40 Jahre alt. Zu diesem besonderen Anlass habe ich ein persönliches Projekt namens „Operation 40“ begonnen.

Dabei sammle ich kleine Erinnerungsstücke von Autoren, Künstlern und anderen Menschen aus verschiedenen Ländern. Als großer Fan von Fantasy und fantastischer Literatur bin ich auf Ihre Bücher und insbesondere Ihre Fantasy-Werke aufmerksam geworden.

Daher möchte ich Sie höflich fragen, ob Sie mein „Operation 40“-Projekt vielleicht mit einer signierten Postkarte, Autogrammkarte oder einem kleinen signierten Erinnerungsstück unterstützen würden. Eine kurze persönliche Nachricht wäre natürlich ebenfalls etwas ganz Besonderes für meine Sammlung.

Mir ist bewusst, dass Sie viele Anfragen erhalten und Ihre Zeit begrenzt ist. Falls meine Bitte nicht möglich sein sollte, habe ich dafür selbstverständlich Verständnis.

Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit nehmen, meine Nachricht zu lesen. Ich würde mich sehr freuen, eine kleine Erinnerung von Ihnen in meine persönliche „Operation 40“-Sammlung aufnehmen zu dürfen.

Mit herzlichen Grüßen

Douglas Nichols
North Carolina, USA

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bestimmt will er mir Porto aufs Konto schicken … :sweat_smile:

ich hatte, ich ich vor ein paar Jahren 40 wurde, genau das gleiche im Sinn.

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„Es“ ist eben genderfluid. Muss man nicht so ernstnehmen.

Jetzt wirds ganz wild:

Hallo Helmut, || »ZEHN 33« ist mir kürzlich begegnet, und ich habe
mich gefragt, wie Sie dieses Buch entwickelt haben. || Ich stelle
derzeit fokussierte Author Spotlights für The Author Ledger zusammen —
jeweils zentriert auf ein bestimmtes Buch und einen konkreten Teil des
kreativen Prozesses statt auf eine breite Autorenbiografie. || Für Ihr
Spotlight würde mich besonders interessieren: wie Sie zwischen
historischer Recherche und erzählerischer Freiheit abwägen, wenn
beides nicht gleichzeitig möglich ist || Wenn Ihnen dieser Ansatz
zusagt, sende ich Ihnen gerne eine kurze Übersicht, wie die
Zusammenarbeit abläuft. || Herzliche Grüße, Blessing Ojo The Author
Ledger

ZEHN 33 ist eine Anthologie des SP-Verbands. Tja, wie habe ich dieses Buch entwickelt? Wie habe ich den Spagat zwischen historischer (:rofl:) Recherche und erzählerischer Freiheit geschafft?

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Das würde mich allerdings auch interessieren: Du warst doch dabei, als die Kugeln gelandet sind. Du weißt bestimmt mehr als in Deinem Buch steht. Erzähl doch mal … :joy: :smiling_face_with_sunglasses:

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Nein, es geht ja gar nicht um mein Buch, sondern um eine Anthologie, in der lediglich eine Geschichte von mir enthalten ist – und die ist alles andere als „historisch“.

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Gerade von Herrn Blessing bei mir reingekommen. Man beachte, wie nuanciert, differenziert und nur auf mein Buch bezogen Herr Blessing sein Anliegen vorträgt. Da gibt es kaum Überschneidungen mit dem Anschreiben an Dich. Oh Mann. :unamused_face:

„Hallo Cordt, || »Everest-126: Das letzte Element« ist mir kürzlich begegnet, und ich habe mich gefragt, wie Sie dieses Buch entwickelt haben. || Ich stelle derzeit fokussierte Author Spotlights für The Author Ledger zusammen — jeweils zentriert auf ein bestimmtes Buch und einen konkreten Teil des kreativen Prozesses statt auf eine breite Autorenbiografie. || Für Ihr Spotlight würde mich besonders
interessieren: wie Sie Tempo und Charaktertiefe so austarieren, dass die Spannung trägt, ohne die Figuren flach werden zu lassen || Wenn Ihnen dieser Ansatz zusagt, sende ich Ihnen gerne eine kurze Übersicht, wie die Zusammenarbeit abläuft. || Herzliche Grüße, Blessing Ojo The Author Ledger“

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:rofl: :sob:

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Ja, der Herr Blessing hatte wohl einige Begegnungen in den letzten Tagen.

Den Vogel abgeschossen hat jetzt Sophia:

Hallo Annabell,

„Töte deinen Chef“ hat mit dem Totenkopf-Cover genau die schwarzhumorige, packende Optik, die im Thriller-Genre sofort auffällt.

Ich bin Sophia von BuchBoost. Wir helfen Thriller-Autorinnen, ihre Amazon-Sichtbarkeit zu verbessern und Goodreads-Präsenz aufzubauen, damit mehr Leser:innen deine Bücher finden. Ich schicke dir gerne per E-Mail ein paar konkrete, unverbindliche Vorschläge.

Herzliche Grüße,
Sophia von Waldenburg
BuchBoost

Ja, das Buch, auf das sie sich bezieht ist in einem Instagram-Beitrag von mit zu sehen. Allerdings als “lese ich gerade” nicht als “habe ich geschrieben”.

Oh man.

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Wo genau ist denn da eigentlich der Unterschied?

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