Ich weiß, das Thema ist mehr als umstritten. Aber heute fällt mir wieder auf, wie dankbar ich für KI bin.
In meinem aktuellen Schreibprojekt hinterlässt ein Musiker ein Lied an seine Verlobte. Natürlich kann man sich die Szene, in der sie dieses Lied das erste Mal hört noch so oft vorstellen, aber ohne, dass dieses Lied in der Realität existiert, ist es doch nur die eigene Vorstellungskraft, die die Emotion reinbringt.
Vor kurzem habe ich bei einem Livestream mitbekommen, wie ein Streamer zum Spaß KI-Lieder erstellt hat und dachte mir heute - ich probiers einfach mal.
Und was soll ich sagen. Ich würde am liebsten losheulen, wenn ich die verschiedenen Versionen des Songs höre. Obwohl ich mir diesen Part der Geschichte doch ausgedacht habe und weiß, dass es kein „echter“ Abschied ist.
Für mich ist Musik eine riesengroße Inspiration und so kann ich meine erdachte Geschichte noch näher fühlen und erleben.
Das Tool, das ich dafür verwendet habe ist übrigens Suno. Ich freue mich über Erfahrungen von euch, mit dieser Form der Inspiration
Es ist überhaupt kein Problem.
KI ist da und wird auch genutzt.
Inwieweit, sollte jeder selbst entscheiden.
Bei dem Lied von suno, ja das ist selbst für ein Profi, mal schnell an der Gitarre nur schwer zu schaffen. Auf der anderen Seite darfst du es nur öffentlich verwenden, wenn du ein Abo hast. Vielleicht bauen sie im Download einen Marker ein, da wäre ich vorsichtig.
Auch bei Korrektur usw wird KI genutzt auch von mir mittlerweile.
Ich habe ein Suno-Abo und viele meiner meistens lustigen Gedichte aus unserer Schreibwerkstatt vertonen lassen. Ich bin jedesmal begeistert, was die KI da „leistet“.
Insbesondere die verschiedenen Stil-Vorgaben führen zu interessanten Variationen und Wirkungen.
Besonders spannend wird es, wenn man mehrere verschiedene Stilarten für einen Song vorgibt.
Bspw. führte „german electronic“ gemeinsam mit „experimental classic“ zu höchst spannenden Ergebnissen.
Das Abo für nen 10er kann ich auch nur empfehlen, die V4 liefert erheblich bessere Ergebnisse.