Was ich gut finde in Geschichten sind „schwere Entscheidungen“ - wenn es dann trotzdem ein Happy End gibt, obwohl die schwere Entscheidung noch an einem nagt.
In einem storylastigen Computerspiel (spoilerfrei ohne Name) löst man mit seiner „besten Freundin“ eine Art Kriminalfall an einer Schule. Am Ende muss man sich aber überlegen, ob man die beste Freundin rettet, oder den Heimatort.
Offenbar haben viele das moralisch womöglich „richtigere“ rette den Ort, opfer die Freundin gewählt und waren extrem unglücklich, über die Friedhofszene mit der besten Freundin.
Ich habe die „beste Freundin“ gerettet und den Ort geopfert „Dinge passieren, aber die liebsten sind bei mir“ → was ein hartes Ende ist, aber ich durchaus als Happyend zähle (Krimi gelöst, Freundin gerettet)
Daher kommen in meinen späteren Büchern vermehrt schwere Entscheidungen vor (was bist du bereit zu opfern für ein HappyEnd?) aber das es sinnlos war, das mag ich nicht
Nicht in einem Kriminalroman. Da muss für mich Logik her.
In jedem anderen Genre bin ich da offen.
Der Roman zählt zu den amerikanischen Klassikern, liest sich aber verhältnismäßig modern. Das von Dir beschriebenen Ende erinnert mich gaaaanz entfernt an das Ende von Nightmare Alley. Die Handlung ist aber eine völlig andere.
In einem meiner Romane habe ich genau so ein Ende geschrieben. Mir hat es gefallen, aber meinen Protas nicht. Die haben mich ewig genötigt, dass es nicht sein kann, dass der Böse, ein mehrfacher Mörder einfach unbehelligt auf seine Harley davonfährt - also hat es bald darauf eine Fortsetzung gegeben, in dem die Gerechtigkeit gesiegt hat.