Der Anlass meines Beitrags - ich habe meinen ersten Roman fast fertig. Es fehlt nur noch das Schlusskapitel. Ich bin kein Schreibneuling, habe aber bisher nur Fachliteratur verfasst. Die Geschichten und Kurzgeschichten, die mir sonst immer im Kopf rumspuken, habe ich nur in Fragmenten zu Papier oder PC gebracht. Jetzt bin ich in Rente und - besser spät als nie - habe beschlossen, endlich mal eine der vielen Geschichten aufzuschreiben. Mit Papyrus war das ein motivierendes Unterfangen.
Jetzt frage ich mich, wie es weitergehen soll. Meine anderen Bücher habe ich versucht, bei Verlagen unterzubringen, leider mit mäßigem Erfolg. So habe ich eines in Selfpublishing herausgebracht.
Was meint ihr, soll ich es bei Agenturen versuchen, gar nicht versuchen oder wieder in Selfpublishing? Ich habe in meiner Bekannt- und Verwandtschaft bisher nur positive Reakton auf meine späte Schriftstellerei erlebt. So habe ich auch schon zwei Testleser, die beide von dem Buch begeistert sind.
Ich freue mich über eure Rückmeldung.
Willkommen, BeateL!
Der Weg in die Verlage „scheint“ für viele Autoren kaum mehr zu beschreiten zu sein. Sogenannte Agenten können helfen, ich höre aber auch, dass dieser Weg steinig und enttäuschend sein kann.
Mein Weg geht durch das Self-Publishing via kdp, eigene Texte
eigene Cover, eigene Webpräsenz, eigener Stolz - wenn mal was funktioniert. Reich werde ich damit wahrscheinlich nicht. Aber es ist ein Teil meines Lebens geworden, der mich mit Freude erfüllt. Und darum geht es doch im Leben.
Viel Erfolg auf Deinem Weg!
Herzlich willkommen, BeateL
Die Hoffnung, sein eigenes Buch bei einem Verlag unterzubringen, hat fast jeder Autor. Die allermeisten davon werden jedoch enttäuscht. Die Wahrscheinlichkeit ist nun mal sehr gering, das für den Verlag passende Genre erwischt zu haben, im richtigen Alter zu sein, ein neugierig machendes Exposé an den richtigen Verlagsmitarbeiter gebracht zu haben. Du brauchst viel Zeit und noch mehr Geduld.
Ich bin in einem Alter, in dem ich keine Unmengen von Zeit mehr habe. Daher bin ich gleich den Weg des Selpublishers gegangen. Klar, wenn mal ein Verlag vorstellig wird und mir ein Angebot macht, bin ich wahrscheinlich auch dabei. Aber bis dahin bin ich mein eigener Herr. Ich bestimme, wie mein Cover aussieht, welchen Inhalt mein Buch hat.
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Herzlich willkommen bei den Schreibverrückten! Viele Wege führen nach Rom. Der Weg in einen Publikumsverlag in der Regel ausschließlich über eine Literaturagentur. Und auch das nicht immer sicher. Kleinverlage kannst du direkt kontaktieren. Da geht eventuell etwas. Hängt aber sehr vom Genre und der Qualität des Manuskripts ab. Und natürlich vom absoluten Mangelgut des Verlagswesens: freie Programmplätze.
So oder so: Viel Glück, Durchhaltevermögen und Geduld!
Herzlich willkommen in der Welt der Schreibenden und Leidenden!
Ich würde Dir empfehlen, die ersten publizistischen Schritte im Selfpublishing zu unternehmen:
Du bist Deine eigen Herrin, bestimmst wie Cover & Titel aussehen sollen und Du musst Deine Geschichte nach Verlagsvorlagen nicht umschreiben, damit sie marktgerecht ist. Ich habe es bewusst so gemacht und werde es auch mit meinem nächsten Werk so handhaben.
Allerdings würde ich ein Verlagsangebot bis zu einem gewissen Grad als „Ritterschlag“ betrachten, da Dein Buch dann als „marktfähig“ beurteilt würde. Das sagt aber nichts über die Qualität eines Verlagsbuches aus.
Wenn Du unbedingt als ersten Schritt einen Verlag suchst, dann führt ein Weg an einem fähigen Literaturagenten nicht vorbei. Erst gestern habe ich mit einem Agenten in anderer Angelegenheit telefoniert. Der hat eine Verlagslektorin gefragt, was sie mit denn mit den unaufgefordert eingesandten Manuskripten macht.
Antwort: „Nichts.“
Totzdem viel Spaß undErfolg hier im Forum. (Manchmal gibt es hier auch Eis …@Suse
)
Auch von mir herzlich willkommen hier! ![]()
Herzlich Willkommen auch aus dem wunderschönen Neandertal. Egal für was du dich entscheidest, ich wünsche dir viel Erfolg ![]()
Hallo und herzlich Willkommen bei uns!
Gruß
Super Girl
Hallo und herzlich willkommen.
Mir scheint, du hast einen sehr wichtigen Schritt übersprungen: Das Überarbeiten.
Wenn die erste Rohfassung endlich fertig wird, ist das ein großartiger Erfolg - aber noch laaange laaange entfernt von Veröffentlichung.
Wie soll es mit einer ersten Fassung weitergehen? Inhaltliche Überarbeitung, kritische Testleser, erneute inhaltliche Überarbeitung, mehr kritische Testleser, stilistische Überarbeitung, sprachliches Ausfeilen, evtl. ein Lektorat, …
in Ergänzung dazu: Vor dem Überarbeiten etwas liegen lassen, um Abstand zu gewinnen.