Ich bin ganz neu in Papyrus reingestolpert und weiß gar nichts mit mir anzufangen. So viel vorab: Ich habe in der Uni vor vielen Jahren beim NaNoWriMo mitgemacht und nen Roman geschrieben. Der liegt jetzt seit 2015 in einer Worddatei herum. Und nun frage ich mich, wo ich bei Papyrus anfangen soll. Ich fühle mich komplett erschlagen. Irgendwann vor einigen Jahren hatte ich es mal für Windows und es erschien mir deutlich leichter. Jetzt habe ich es auf dem Mac und komme gar nicht mehr klar. Ich weiß auch nicht, wie ich schreiben soll, weil ich überlegt hatte, es vllt mal bei nem Verlag reinzureichen, wenn ich es überarbeitet habe. Ist ja jetzt ein ganz guter Abstand. Nun ist meine Frage in die Runde - falls ich die hier stellen darf - Wie ich anfange? Wie formatiere ich sinnvoll, wenn ich es einreichen will? Ich hab mir da NIE Gedanken drüber gemacht, bis mir Worte einer verstorbenen Person eingefallen sind, die vor vielen Jahren schon meinte, ich soll das machen, ich könnte das. Tjoa und nun stehe ich hier und denke: Schreiben war der leichteste Teil des Buches.
Moin Milena, willkommen im Forum. Schön, Dich hier zu haben
Jeder Anfang ist schwer, aber die Lernkurve ist nicht unerschwinglich.
Möglicherweise helfen Dir zwei Videos weiter, die ich hier verlinke:
„Start Dein Buchprojekt richtig“
und
„Das neue Papyrus 12“
Und ohne überheblich sein zu wollen: Mit dem ersten Buchprojekt gleich einen passenden Verlag zu finden, gelingt nicht unbedingt den meisten. Vielleicht ist es erstmal ein Ziel, ein passabel zu lesendes Buch zu erstellen und die Tücken des Autorendaseins kennenzulernen…
Danke für die Videos. Auf YouTube als Quelle für Papyrus bin ich gar nicht gekommen.
Das ist gut möglich. Aber woher soll ich es wissen, wenn ich es nicht probiere? Dann würde ich mir auf ewig die Frage stellen, ob es geklappt hätte. Ich hab Literatur studiert und generell schon viel geschrieben im Leben. Nur noch kein Buch. Von daher bin ich erstmal optimistisch und lasse mich im Zweifel vom Gegenteil überzeugen.
Danke, das ist lieb. Ich geh einfach komplett ohne Erwartungen ran. Es ist ein Herzensprojekt für jemanden, der mir wichtig war. Irgendwann werde ich es in den Händen halten, auf welchem Weg auch immer. Mal sehen. Durch KI wird alles sowieso noch schwerer. Na ja, einfach mal machen, könnte ja gut werden, ist meine Devise. Und wenn nicht, hat es immerhin Spaß gemacht.