meine Freunde nennen mich ‚Shadow‘, weil ich immer wieder wie ein Schatten auftuche oder mich viel darin aufhalte.
Ich bin nur ein Hobbyschreiber, hatte vor 30 Jahren mal mit dem Schreiben angefangen (erst auf einer ganz normalen, dann auf einer elektrischen Schreibmaschine), ich bin also schon etwas älter.
Irgendwann gab es dann eine längere Pause, bis ich nach dem Tod meines Vaters und dem lesen seiner Tagebücher wieder mit dem Schreiben angefangen habe.
Tagebuch zu schreiben finde ich irgendwie langweilig, also habe ich mit meiner Autobiographie mal begonnen. Bis jetzt sind das knapp 1200 Seiten im A5-Format geworden.
Dann habe ich ein altes, unfertiges Stück überarbeitet und beendet - um die 550 Seiten. Dann folgte der zweite und auch der dritte Teil, jetzt arbeite ich an einem Spin-off. Ich würde die Werke als Thriller einordnen.
Ich habe ansonsten noch einen modernen Kriegsroman geschrieben und einige Stücke angefangen.
Von einer Musik/Love-Story (die noch auf einen Abschluss wartet) über SciFi bis zu humoristischen Stücken. Kommt immer ein wenig darauf an, zu was ich gerade Lust habe. Meine Stücke sind so auf 250 bis 500 Seiten angelegt. Ich gehe da viel in die Details und recherchiere dazu. Leider kommen meine Charaktere dabei in ihren Beschreibungen bislang etwas ‚blaß‘ rüber. Daran muss ich noch arbeiten.
Ansonsten zu mir:
Verheiratet, Kind ist ais dem Haus, neben dem Schreiben fotografiere ich noch und muss mich um zwei Hausbesitzer kümmern (Katzen).
In meiner Freizeit fahre ich so etwas ähnliches wie ein Motorrad oder bin mit Pferd und Kutsche unterwegs.
Da der Hufträger auch seine tägliche Pflege und Unterhaltung braucht, schreibe ich also meist nur Abends die eine oder andere Stunde. Wenn ich einen guten ‚Flow‘ habe, dann liege ich so um die 1.500 bis 2.000 Wörter pro Tag. Ziel sind aber nur 1.000.
Natürlich schreibe ich nicht jeden Tag, aber immer wenn es möglich ist.
Noch habe ich Papyrus nicht, denke aber scharf darüber nach vom eher nur mittelmässigem Word auf etwas Besseres umzusteigen.
Bis dahin hole ich mir hier gerne Tipps und Anregungen aus der Community.
Zunächst herzlich willkommen, und wow, so ein diszipliniertes Schreiberexemplar ist wahrhaft rar! Und wenn 1200 A5-Seiten erst den Anfang deiner Autobiografie abbilden, ist wohl einiges ‚losgewesen‘ in deinem Leben, was mich/uns natürlich neugierig macht. Denn ist es nicht die Neugier, die uns zum Schreiben anregt?
No Servas aus Österreich.
Bist du der große Bruder von SuperGirl? Wegen deiner Schreibmenge meine ich.
Fishtown passt. Terry Pratchett passt. Alter Mann passt.
Ich glaub ich mag dich jetzt schon.
Willkommen in unserer fröhlichen Runde. Grüße von der Hauptstadt.
Ebenfalls mit Kamera und Motorrad unterwegs, aber nicht mit Pferd und Kutsche.
Wenn du deine Wortzahlen gut im Griff hast, kann man Romane nach ihnen planen. Zum Beispiel 70.000 Wörter sind ca. 320 Buchseiten. Ich habe ein Journal indem ich alle 500 Wörter ein Kästchen ausmale und daher sehe. wie der Roman fertig wächst.
Du kannst ja Payrus als Demo ausprobieren. Man könnte Rohschrift gut im Schreibfokus schreiben, und dann später mit den ganzen Papyrusfunktionen überarbeiten.
Servus Shadow,
auch von mir ein herzliches Willkommen.
Erscheinst du als dein eigener Schatten oder kannst du die Schattenseiten deines Gegenübers ins richtige Licht rücken ?
Da taucht er wieder auf der Clown in meinem Kopf - mehr in der Rubrik Schriftstellerei
Alter Mann?
Man ist so alt, wie man sich fühlt… Ich finde aber, zugegeben, 459 Jahre sind alt genug…
Ich habe 2024 damit angefangen meine Schreibfortschritte mit Excel und ein paar Formeln festzuhalten.
2024 hatte ich 332.022 Worte geschrieben, übers Jahr ein Schnitt von 909 Wörtern pro Tag.
2025 kam ich auf 286.124 Wörter = 783 pro Tag.
Und so kann ich meinen Fortschritt verfolgen und habe auch ein Ziel vor den Augen.