Meine Geschichte mit meinem ersten und bisherigen Buch und die Erfahrung welche ich damit gemacht habe.
Während meinen Arbeitsleben ist in mehreren Jahren eine Fantasiegeschichte gereift. Es geht dabei um drei junge Leute, die in einem Schullager, in einem abgelegenen Tal einen gemeinsamen Traum träumen. Die Träume der Menschen sind nur noch schwarz, weiss. Gemeinsam müssen sie den Träumen die Farbe wieder zurück bringen, ansonsten sie ihren persönlichen Traum nicht mehr verlassen können. Die Geschichte spielt komplett in diesem Tal.
Als ich in Pension ging, war es mein Ziel diese Geschichte niederzuschreiben. Was mir, und darauf bin ich stolz, auch gelungen ist. Es war nie mein Ziel die Geschichte zu veröffentlichen. So blieb es meine ganz persönliche Geschichte.
Soweit die Vorgeschichte.
Ich hatte die ganze Geschichte vollständig im Kopf. Auch die verschiedenen Abenteuer im Verlauf der Geschichte und die Personen die darin vorkommen. So viel mir das Schreiben sehr leicht. Verschiedenste Ausschmückungen kam während dem Schreiben spontan dazu. Alles lief in einem Fluss.
Nach der Vollendung kam mir die Idee für eine Fortsetzung. Das fühlt sich jetzt aber ganz anderst an. Die Geschichte ist nicht, wie die Erste, in mir gewachsen. Ich muss sie mir erarbeiten. Ich habe zwar die ganze Geschichte im Kopf, aber es fällt mir viel schwerer die Idee aufs Papier zu bringen. So lag die Story über Jahre brach. Ich habe zwar immer wieder in Gedanken an ihr gearbeitet, aber der Fluss, wie bei der ersten Geschichte, blieb bisher aus. Etwas stark ausgedrückt: Es ist ein Krampf.
Meine Erfahrung daraus:
Eine Idee aufs Papier zu bringen, die über Jahre gereift ist war einfach und hat Spass gemacht.
Die Fortsetzung, die ich mir ausgedacht habe, ist viel schwieriger aufs Papier zu bringen, das obwohl ich die Geschichte eigentlich pfannenfertig parat habe. Es sind, so Glaube ich, Zweifel ob mir die Geschichte wirklich auch gefällt.
Ich weiss nicht ob ich es mache und schaffe. Seitenwind hat mich aber daran erinnert, dass nicht, wie man etwas scheibt, sondern, dass man etwas schreibt wichtig ist.
Mal sehen was ich daraus mache.