Hey liebe Community,
ich bin eher zufällig auf das Forum gestoßen, aber seitdem denke ich häufiger daran, hier ein bisschen zu stöbern, etwas Neues zu lernen und mich einfach auszutauschen.
Vielleicht bin ich “oldschool”, weil ich meine Texte einfach mit LibreOffice schreibe, aber ich war auch ein bisschen neugierig und so bin ich relativ schnell darauf gekommen, dass das Programm Papyrus nichts für mich ist, aber ich dieses Forum interessant finde. ![]()
Und jetzt bin ich hier und dachte mir, ich stelle mich einfach mal vor. Ich bin Tahira, 31 Jahre jung und komme aus Mecklenburg.
Das Leben ist wie eine spannende Geschichte, und mein Leben war die letzten Jahre sehr spannend und turbulent. Es gab viele Veränderungen und Lebenseinschnitte bei mir. Ich wollte ehrlich gesagt schon immer schreiben, wie vermutlich fast alle hier im Forum. Als Teenager und bis zum Studienbeginn habe ich tatsächlich relativ viel geschrieben, bei Wettbewerben immer mal wieder etwas eingereicht, es war aber immer nur ein Nebenprojekt. Nichts, was ich ernsthaft verfolgt hätte, obwohl es insgeheim schon ein kleiner Traum von mir war.
Und nun sitze ich mit 31 hier und gebe mir das erste Mal seit langer Zeit, wirklich den Raum dafür, an mich zu glauben. Den Raum zum schreiben und es einfach zu probieren.
Früher wollte ich immer Thriller und Horror schreiben, weil ich diese Genres gerne lese. Jetzt sitze ich seit langer Zeit an einem Manuskript, in dem es um Manipulation in Beziehungen, fehlenden Konsens, Grenzüberschreitungen und den Verlust der eigenen Identität geht.
Vorgestern habe ich ein Video über Effizienz geschaut. Es ging dabei darum, dass es besser ist, wirklich täglich an seiner Passion zu arbeiten, als einen langen Block am Stück, es ging darum, sich den eigenen Fortschritt anzuschauen, gezieltes Feedback einzuholen und dass man einfach seiner Passion, was man gerne machen würde, auch folgen sollte.
Und das versuche ich bisher. Ich sehe es als Chance für mich, mich Kritik zu stellen, ggf. einen Testleser zu finden und wirklich etwas an meinem Schreibstil zu verändern.
Gerade als ich am Schreiben war, dachte ich mir: Mensch, ich mache das mit der Kommunikation irgendwie immer auf dieselbe Art. Das könnte ganz schön stupide wirken. Und genau das war der Ansporn, mich hier zu melden. Wie macht ihr das? Habt ihr da ein gewisses Schema, was sich bei euch eingebürgert hat?
Generell finde ich es schwierig, Gespräche zu verfassen. Weil mein Kopf mir immer sagt, “Show don`t tell” und dann versuche ich wirklich ein Gespräch zu schreiben. Aber das ist halt vom Aufbau irgendwie immer gleich. Daher dachte ich, frage ich einfach mal in die Runde
, und kann hoffentlich von eurem wissen profitieren.
Soo da ich jetzt aber wieder viel zu lange Zeit vertrödelt habe, freue ich mich auf eure Antworten und wünsche euch allen einen wundervollen Tag.
Viel Spaß beim Schreiben, kreativ Sein und austauschen.
Ich freu mich darauf, Neues zu lernen.
Tahira ![]()