(Arbeite mit PA11 auf einem Mac mit MacOS 15.7.7 (24G720))
Ich verzweifle mal wieder an geschützten Leerzeichen. Ich benutze häufig Auslassungspunkte ( … ) - damit diese beim Buchsatz nicht unschön umbebrochen werden, wollte ich davor und dahinter (es gibt noch mehr Fälle, ich weiß) geschützte Leerzeichen einfügen. Ich erinnere mich schwach, dass diese auf dem Mac wegen eines Bugs nicht angezeigt werden können (anderer Post, vergessen welcher).
Benutze ich nun in PA Suchen/Ersetzen, sieht das so aus:
Danach suche ich erneut und bekomme die gleiche Meldung - als ob PA gar nichts ersetzt hat.
Haben andere ebenso Probleme damit?
Als Alternative hab ich den Umweg über docx in Betracht gezogen (pap → docx → pdf), aber im Word werden dann komplett andere Absatzformate angezeigt, so dass ich nochmal von vorne mit der Formatierung beginnen müsste.
Was macht denn ihr so (Mac-User bitte)? Einfach damit leben?
Oder was mache ich falsch?
Muss ich mal testen. Bin gerade nur am Handy. Vielleicht weiß es jemand anderes schneller - ich werde leider erst Freitag wieder an einem Rechner sitzen.
Die normalen Freizeichen im Suchstring hatte ich glatt übersehen.
Was mir auffällt: Du ersetzt ein festes Leerzeichen vor und nach der Ellipse. Das danach macht doch eigentlich keinen Sinn.
Und ein Tipp von mir. Ich habe eine Liste von Ersetzungen. Dazu zählen auch die Entfernung von doppelten Leerzeichen oder Leerzeichen am Zeilenbeginn und Zeilenende.
Ich beginne meine Ersetzungsorgien immer damit, dass ich ALLE festen Leerzeichen durch normale ersetze. Gerade für die festen Leerzeichen gibts doch eigentlich klare Regeln. Und genau danach setze ich sie neu. Bei mir ist das
Leerzeichen vor der Ellipse werden zu festen Leerzeichen. Und evtl. Leerzeichen vor dem Halbgeviertstrich werden feste Leerzeichen.
Und ein Tipp von mir. Ich habe eine Liste von Ersetzungen.
Haben wollen, haben wollen.
Was mir auffällt: Du ersetzt ein festes Leerzeichen vor und nach der Ellipse. Das danach macht doch eigentlich keinen Sinn.
Ich benutze das häufig in Dialogen, um auszudrücken, dass Sprecher zögern und den Satz unterbrechen oder neu beginnen.
“Also … meine Nachbarin, die Frau … Müller, die hat gesagt, dass ich zu laut bin.”
(Ist kein reales Beispiel, aber so in der Art; stell dir eine betrunkene Person vor).
Ich hab jetzt nicht herausfinden können, ob das “Sinn” macht. Ist mir ehrlich gesagt auch egal.
Natürlich würde ich andere Mittel verwenden, wenn mir das Lektorat eines Verlags (HALLLOOOOOO!) entsprechende andere Mittel empfehlen würde.
Grundsätzlich gibt es Auslassungspunkte mit Leerzeichen davor und dahinter (Beispiel aus dem Duden: Die Zeitung schrieb: »Das Theaterstück war … ein großer Erfolg.« - wird in dem Beispiel aber eher wie Auslassungen bei wissenschaftlichen Zitaten verwendet ohne Klammern ([…]).
Es geht nicht darum, ob die Formulierung Sinn macht, sondern die Formatierung, die du damit auslöst.
Um bei dein Beispiel zu verwenden:
Durch das feste Leerzeichen nach der Ellipse schweißt du folgende Teile zusammen:
Also … meine
Frau … Müller
Nehmen wir an, “Frau” würde am Ende der Zeile stehen. Dann möchtest du erreichen, dass “Frau …” nicht getrennt wird. Wenn du nach der Ellipse auch ein festes Leerzeichen hast, wird aber die komplette Konstruktion “Frau … Müller” zusammen umgebrochen.
Damit passiert jetzt nichts Dramatisches. Aber es kann halt zu größeren Lücken führen, die dann unschön aussehen.
Aus typografischer Sicht ist ein Zeilenumbruch vor Auslassungspunkten grundsätzlich zu vermeiden. Dazu ist vor der Ellipse ein geschütztes Leerzeichen zu verwenden. Nach der Ellipse wird ein normales Leerzeichen gesetzt.