Stimmt, danke
Das finde ich gut! So kann man auf den ‚Erstkontakt‘ verzichten.
Ich würde Erstkontakt lassen, das ist doch schon sowas wie wie (Suse, verzeih) ein Buzzword?
Hier würde ich sagen “grundlegend anderes Verständnis”. Das “unterschiedliche”empfinde ich als sperrig.
Diese Ausführungen fand ich sehr gut. Ich hätte sie allerdings als Fragen gestellt. Das wirkt auf mich dynamischer. “doch ist der Frieden nur eine Illusion? Reist ein weltweiter Blackout (das Wort ist auch ein Buzzword und was soll ein weltweiter Blackout anderes sein als ein Stromausfall) Politik und Wirtschaft in eine existenzielle Krise? Können die sieben Mitglieder des Erstkontaktteams einen Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?”
Oder so…
Ich finde aber die Richtung in die du deine Fortsetzung geschrieben hast sehr unerwartet und spannend. Kompliment!
So, ich habe einiges aufgegriffen und mein aktueller Text sieht so aus:
Die Fortsetzung von
Die Kugel – Der erste KontaktDie Außerirdischen kamen als Freunde. Sie brachten neue Technologien und heilten Krankheiten. Doch der Preis war höher, als irgendjemand ahnen konnte.
Martin Petersen erkennt als einer der Ersten, dass die Besucher und die Menschen ein grundlegend anderes Verständnis davon haben, was es bedeutet, die Erde zu retten. Als die Wahrheit ans Licht kommt, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – um nicht weniger als die Zukunft der Menschheit.
Ein packender Science-Fiction-Thriller über die Begegnung mit einer fremden Spezies, den Wert menschlicher Identität und die Frage, ob Individualität stärker sein kann als ein Kollektiv.
Warum reicht nicht einfach:
Ein packender Science-Fiction-Thriller über den Wert menschlicher Identität und die Frage, ob Individualität stärker sein kann als ein Kollektiv.
Dass es sich um Außerirdische handelt ist längst klar und auch, dass es Konflikte gibt. Ist die Situation schon so eskaliert, handelt es sich auch nicht mehr um einen klassischen Erstkontakt, sondern eine handfeste, territoriale Auseinandersetzung zwischen zwei Spezies. Ich habe nichts gegen das Wort für sich allein genommen, nur den Kontext “ein Buch über Erstkontakt …”
Ich überleg mir das noch.
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Habe ich befürchtet.
Ich stelle mir gerade die Frage, ob man “packender Thriller” schreiben kann. Das ist ja eine Wertung, die jeder Leser anders sieht.
Das ist in meinen Augen viel, viel besser als der erste Versuch. Warum? Weil du nicht mehr versuchst, die Handlung zu erklären (oder zusammenzufassen) sondern einen Teil der Spannung erzeugst, die der Leser fühlen soll.
Ich würde daher den ersten Absatz nicht mit einer Feststellung enden, sondern mit einer Frage.
Konnte es soviel Glück geben, ohne dass ein Preis dafür zu zahlen war?
Oder so ähnlich.
Im zweiten Absatz holst du den Martin Petersen raus. Ich denke, es wär gut, ihn kurz einzuführen.
…, der Leiter des Teams, das den ersten Kontakt hergestellt hatte, zum Beispiel.
Dann aber aus seiner Warte weitermachen. Glaubt man ihm? Kann er sein Team überzeugen? Welche Schwierigkeiten stellen sich ihm in den Weg?
Den letzten Absatz würde ich streichen. Er beschreibt abstrakt, was der Leser fühlen soll. Aber genau das Gefühl musst du mit dem vorangegangenen Text erzeugen. Wenn du es schaffst, ist der Absatz überflüssig und wenn nicht, reißt er es auch nicht raus.
Eigentlich ist es ja klar. Man muss beim Leser ein Gefühl wecken. Nur dann wird er das Buch bestellen. Wenn er wissen will, wie diese Geschichte geht. Was da passiert. Erklärungen werden dies Gefühl nicht erzeugen, soviel ist klar.
Ich beschäftige mich gerade mit einem möglichen Relaunch meines eigenen Buchs, gerade auch, weil mein Klappentext durch vollständige Wirkungslosigkeit auffällt. (Und ich fand ihn doch ganz gut.) Meine Recherchen haben etwa das obige ergeben. Mal gucken, wie gut ich es umsetzen werde. ![]()
Das ist einer der Hauptprotas aus dem ersten Teil. Ich gehe davon aus, dass die meisten Leser nicht mit Band 2 einsteigen.
Darf ich auch einen Versuch beisteuern?
Die Außerirdischen kamen als Freunde. Sie schenkten uns neue Technologien und revolutionierten die Medizin. Doch brachten all diese Veränderungen wirklich nur Vorteile?
Martin Petersen, der xxx (hier würde ich einen ganz kurzen, klärenden Satz einfügen, wer der Typ eigentlich ist – nicht jeder hat das Dramatis Personae aus dem ersten Band noch in Erinnerung), erkennt als einer der Ersten, dass die Besucher ein sehr spezielles Verständnis von der Rettung des Planeten haben, eines, das sich nicht unbedingt mit menschlichen Interessen deckt. Damit beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit – um nicht weniger als die Zukunft der Menschheit.
Ein packender Science-Fiction-Thriller über den Wert menschlicher Identität und die Frage, ob Individualität stärker sein kann als ein Kollektiv.
Weniger umständlich: “…, dass für die Besucher die Rettung der Erde nicht auch die der Menschheit bedeutet.
(Armer @Koebes! So viele Meinungen – ich denke, du solltest deinen eigenen Worten das größte Vertrauen schenken.
)
@Heather, an sich ist einfacher immer besser, aber ich fürchte hier, damit würde man schon zu viel verraten.
@Koebes ist echt arm dran, das hier entwickelt sich immer mehr zu einem frag fünf Leute und bekomme zwölf verschiedene Meinungen - Fall. ![]()
Alles gut. Ich wollte eure Meinung und habe sie bekommen. Ich habe viel davon umgesetzt und einiges weniger beachtet. Mein Text steht.
Wer ihn lesen will, kauft das Buch ![]()
Ich fand es auch vorher besser…. Den Klappentext finde ich eher unspannend
Ich mag den zweiten Entwurf auch lieber als den ersten und ich bin bei Suse, ich stolpere auch über Erstkontakt. Dann lieber “erste Kontaktaufnahme” oder ähnlich, einfach das Wort trennen.
Gut finde ich die Einleitung “Fortsetzung von” - das macht direkt ersichtlich, dass es eben nicht der erste Teil ist.
Dann passt auch der Klappentext, denn als erster Teil hätte mich das nicht gezogen. So finde ich fehlt auch noch was, was richtig reinzieht, mehr auf die Geschichte eingeht als der mittlere Absatz. So alleinstehend ist das irgendwie noch nichts.
Aber: Ich hab den ersten Teil auch noch nicht durch, vielleicht sehe ich das nach dem Lesen anders ![]()
Mag sein, aber laufen nicht die meisten Erst-, Zweit-, Drittkontakte irgendwann auf einen solchen oder ähnlichen Konflikt hinaus? Sci-Fi-Fans wollen das und wissen es ohnehin. (E.T. ausgenommen, aber er fällt wohl nicht ins Thriller-Genre.
)
Das Wort Erstkontakt ist in meinen Augen für sich alleine kein Problem, aber die Formulierung “… ein Buch über Erstkontakt …” klingt nach Selbsthilfebroschüre oder Psychoratgeber mit Anleitung für den ersten Arbeitstag in der neuen Firma.
@Koebes , es kann hilfreich sein, aber auch ein wenig „riskant“ den Klappentext hier zu besprechen. Du siehst ja … Jede Menge Köche … ![]()
Ich habe die Info im ersten Post überscrollt. Möchte ich im Prinzip gar nicht wissen. Weswegen? Weil der Klappentext für sich funzen muss.
Ich habe ja kürzlich wieder erfahren, wie schwierig es ist, den Text so zu gestalten, dass er anspricht, neugierig macht.
Jetzt drücke ich dir die Daumen, dass du das hinbekommst. Wirst du schon machen.