Externe Sicherungen - aber wie GENAU?

In den Threads über Backups gelesen … gelesen … gelesen … Ergebnis: bin leider nicht schlauer geworden.

Meine Voraussetzung:

  1. Schreibe an immer dem gleichen Laptop (solange der funktioniert).
  2. Speichere Lokal, da ich manchmal unterwegs bin und auch unterwegs ohne Cloud-Zugriff schreiben will.
  3. Möchte natürlich auch per Cloud speichern.
    3.1 Habe eigentlich primär Drive von Google als Cloud. Aber Papyrus weigert sich, in Drive zu speichern. Falsches Handling in meinen Einstellungen?
    3.2 Habe auch Dropbox, aber ausschließlich deswegen, weil Papyrus das mal wollte. Ich möchte eigentlich nicht, zumal die kostenfreie Kapazität mir zu gering ist. UND Dropbox ist wieder neues Handling. Lieber Drive von Google. Aber wie?
    3.3 Habe auch Heimserver. Aber den nutze ich nicht über einen freigeschalteten Internetkanal.

Mein Ziel:
a) Daheim: Speichern auf Drive UND Heimserver aus Papyrus heraus. Geht das?
b) Unterwegs: Speichern auf Drive OHNE Heimserver und OHNE Fehlermeldung. Geht das?
c) gilt für a)+b) Ich schreibe an verschiedenen Projekten parallel und gleichzeitig. Dennoch möchte ich gerne diese verschiedenen Projekte auch in unterschiedlichen Ordnern haben. Geht das, dass ich Papyrus beibringe: Projekt A kommt in Ordner A in die Cloud und Projekt B kommt in Ordner B in die Cloud?

Gefunden habe ich nur im Handbuch unter „1.4 Backups - lieber auf Nummer sicher“ und „20.6 Arten von Daten …“. Aber beide Handbuch-Seiten geben mir (!) keine verständliche Auskunft zu den oben gestellten Fragen. Und hier in den Community-Threads finde ich keine mir verständliche Antwort zur aktuellen Software-Version.

Sehr gut, dass die drei wichtigsten Regeln der Computerei angesprochen werden: Backups, Backups und Backups.
Ein gelöschtes Papyrus auf einem kaputten Rechner können wir Euch nochmal schicken - Eure Texte nicht! Die also dringend sichern.

Ideal ist, wenn man einmal zu Hause und einmal außer Haus speichert.

Das kann eine Cloud sein.

  • Die Dropbox reicht doch meist für Textdateien, die nehmen ja nicht viel Platz weg. Dropbox ist schnell, zuverlässig, legt eigene Backups an und ändert vor allem Pfade nicht.
  • GDrive ist zuverlässig, teils fürchterlich langsam und braucht ewig zum Aktualisieren der Dateien.
  • OneDrive hat sich häufig als „Killer“ erwiesen, da gibt es „Aufräum“-Routinen, die auch mal komplette Pfade als „unnütz“ löschen - ist im Support mehrfach aufgetreten. Auch ändert OneDrive ggf. Dateipfade, so dass man seine Texte erst einmal wieder neu finden muss.

Entweder in der Cloud arbeiten und lokal Sicherheitskopien machen, oder - wie in Thorvalds Fall - umgekehrt.

Oder man holt sich eine externe Festplatte - Nachteil: Habt Ihr (hoffentlich nie!) einen Wohnungsbrand, ist das Backup gleich mit weg.
Klassiker ist CD/DVD, die kann man dann auch in einer anderen Wohnung (bei den Eltern, z.B.) lagern und hat die Texte dann noch.

NICHT USB-Sticks für Backups nehmen, die Dinger sind empfindlich gegen Stöße und Wärme. Und klein - die können auch mal verschwinden.

Papyrus bietet ja die Erweiterten Backups, die Gold wert sind („irgendwie war mein Text von vor einer Woche doch besser …“ → einfach ein passend altes Backup laden!).
Ein Tipp hierzu - geht Ihr in Backups, dann NICHT DORT WEITERARBEITEN. Transferiert den Text wieder in Euren Projektordner, nicht im Backup-Ordner weiterarbeiten.
Das Problem ist 1., dass Ihr durcheinanderkommt, und 2. werden die Dateipfade irgendwann so lang, dass das Dateisystem vom Betriebssystem Euch nicht mehr lieb hat und Ihr Eure Texte nicht mehr öffnen oder speichern könnt.
Das ist ein Systemfehler, kein Papyrus-Fehler, macht aber trotzdem keinen Spaß. Also die Ordnernamen und verschachtelten Dateipfade erträglich kurz halten und nicht da schon ausschweifend werden - das könnt Ihr im Text tun! :slight_smile:

2 „Gefällt mir“