Exposé: Splitter der Wahrheit

Hallo erstmal,
ich schreibe seit circa fünf Jahren an meinem High-Fantasy Roman und würde es nun gerne an meine ausgewählten Verlage senden. Problem: das Exposé. Da meine Story sowie das Worldbuilding zwar in der Handlung fest integriert, jedoch teilweise sehr komplex sind bin ich mir unsicher, was die Verständlichkeit meines Exposés angeht. Deshalb die Frage, ob jemand mal rüberschauen könnte und es so (ohne zuviel Infodumping) lesbar ist.
Außerdem…muss der Handlungsabriss in Normseiten verfasst werden?

Unendlich dankbar für jegliche Kritik!!!
Exposé Splitter der Wahrheit (ohne Kurzvita)-1.pdf (54,5 KB)

2 „Gefällt mir“

Zunächst einmal, hallo, herzlich willkommen und Glückwunsch zum ersten Manuskript, das du auf den Weg bringen möchtest. Ich bin selbst ein wenig unter Zeitdruck und bin nur kurz über den Exposé hinweggeflogen.

Leider habe ich schon nach wenigen Zeilen total den Faden verloren. Ein paar Sinn bringende Absätze wären schön und (meine unfachmännische Meinung) du solltest dich auf die Namen der wirklich wichtigen Protagonisten und Figuren beschränken, um den Lesenden nicht ins Chaos zu stürzen. Sicherlich lässt sich die Story noch straffen, komprimieren und mitreißender erzählen – Lektoren sind auch nur Menschen!

Meines Wissens sollte nur das Probekapitel (oder mehrere, je nachdem, was der Verlag erwartet) in Normseiten verfasst sein. Schau auf den Webseiten der Verlage/Agenturen nach, dort steht in der Regel sehr detailliert, was sie wünschen.

Zudem sind mir ein paar ungewöhnliche Formulierungen aufgefallen, wie bspw. „bricht frei“ o.ä. (besser: kann sich befreien oder bricht aus). Das solltest du vllt. nochmal genauer gegenlesen lassen.

Doch das ist nur eine Meinung, sicherlich erhältst du noch weiteren Input, der hilfreicher ist. Ich wünsche dir viel Glück für den kommenden Weg. Wenn du möchtest, wäre es schön, wenn du deine Person kurz vorstellen könntest, damit wir uns ein Bild machen können.

5 „Gefällt mir“

Hey,
ich habe jetzt nochmal rüber gelesen und auch einen Testleser dafür engagiert! Zweitens bin ich den Ratschlägen gefolgt, habe viel rausgekürzt (auch bzgl. Namen) und natürlich Absätze eingefügt!
Die Rechtschreibfehler sind mir wirklich peinlich… scheint, dass ich die Grammatikkorrektur in Word nicht überprüft habe.
Wirklich vielen Dank für die Rückmeldung!

2 „Gefällt mir“

Das muss es wirklich nicht! Hauptsache, das fertige Buch ist einigermaßen fehlerfrei, und dafür gibt es etliche Hilfestellungen von Mensch und Maschine. :wink:

2 „Gefällt mir“

Hallo Asteriscus,

ich bin nicht sicher, ob du noch eine Antwort möchtest, da du geschrieben hast, dass du bereits etwas geändert hast, ich die neue Version aber nicht sehe :wink: Fantasy ist auch mein Genre (wenn auch keine High), daher noch mal meine Einschätzung:

  • die Protagonisten sollten vor der Inhaltsangabe kommen, damit man leichter folgen kann
  • wie Heather finde ich, dass viel zu viele Namen und Begriffe drin sind. Konzentrier dich auf die wirklichen wichtigen Charaktere, ohne die du die Geschichte nicht erzählen könntest. Beispielsweise brauchen Figuren, die nur einmal vorkommen, keinen Namen. (Der Gouverneur, der König, ihr Vater (…) reicht völlig)
  • auch bei den Ortschaften, Begriffen und Geschöpfen solltest du reduzieren. Nimm nur die wirklich wichtigen und erkläre diese auch. Was bedeutet Naturalist genau? Andere Ortsnamen kannst du weglassen (z.B. nur ihres Landes schreiben). Da bei dir wirklich viele fremde Begriffe vorkommen, merkt man sich das alles sowieso nicht und kann damit auch nichts anfangen, wenn man es nochmal ließt.
  • Versuch alles klarer zu strukturieren. Die Verlage möchten nicht die ganze Handlung im Detail wissen. Sie interessiert: Was ist der Haupthandlungsstrang? Ist der Plot und das Ende schlüssig? Und vor allem: Was ist das Besondere an dieser Geschichte, was ist der Grund, warum wir diese verlegen sollten und keine andere?
  • Ich tue mich auch schwer damit, mich kurzzufassen :wink: und würde gern jedes Detail schildern, aber inzwischen weiß ich, dass es darauf nicht ankommt. Versuch den Hauptstrang herauszuarbeiten und schildere lieber mehr die wichtigen Szenen etwas genauer und übersichtlicher und fasse jene zusammen, die nicht von großer Bedeutung sind. So etwas wie: über mehrere Umwege gelangen sie schließlich zu … Nach einem harten Weg begegnen sie …
  • Auch eine Inhaltsangabe soll spannend sein. Häng nicht nur trocken die Ereignisse aneinander. Beschreib sie fesselnd, emotionaler. Stell dar, was das Geschehen mit den Figuren macht, wie sich ihr Denken und Fühlen ändert.
  • Es sind ziemlich viele Fehler drin :wink: Und auch die automatische Rechtschreibkorrektur findet bei Weitem nicht alles.
  • ich habe bei deiner Normseitenangabe gestutzt. Mein aktuelles Projekt hat 145.000 Wörter, nicht viel weniger als deines, aber nur 650 Normseiten. 1116 Normseiten sind schon extrem viel :open_mouth:

Trotz allem klingt deine Geschichte interessant und ich wünsche dir viel Erfolg damit :slight_smile:

Kascha

1 „Gefällt mir“

Hey, vielen Dank für deinen Input!
Der Word-count scheint sich bei mir komischerweise manchmal zu ändern… ich verstehe es selbst nicht ganz… jetzt zeigt er wieder 928 Seiten an…
Sollte ich den Beitrag hier lieber löschen und das verbesserte Exemplar hochladen?

Wenn du möchtest, dass die neue Version auch noch gelesen und kommentiert wird, kannst du sie auch hier hochladen. Du musst den Beitrag nicht löschen. Wie du willst :wink:

1 „Gefällt mir“

Vor der Inhaltsangabe solltest Du auf jeden Fall die Protagonisten mit Entwicklung und Altersangabe (in unserer Welt ca xy Jahre) vorstellen (kurz); die Welt, in der es spielt (kurz);
Anzahl der POV-Träger;
auf jeden Fall Vergleichswerke (neben welchen Büchern sollte Dein Buch im Regal stehen; wer x liest, liest auch mein Buch).
In der Inhaltsangabe würde ich mich mit Namen auf diejenigen beschränken, die immer wieder auftauchen.

1 „Gefällt mir“

Servus,
ist nicht mein Genre aber Du hast dir sehr viel Mühe gegeben. Die Geschichte an sich klingt spannend aber wäre nix für mich. Was mir aber aufgefallen ist, dass du sehr viele Figuren schon erklärt hast und da war ich zum Schluss des Exposé schon überfrachtet und dass ein paar Flüchtigkeitsfehler in der Grammatik und Satzbau waren. Bin mir aber nicht ob Du das bewusst so gewählt hast .
Gruß aus München

1 „Gefällt mir“