Hallo erstmal,
ich schreibe seit circa fünf Jahren an meinem High-Fantasy Roman und würde es nun gerne an meine ausgewählten Verlage senden. Problem: das Exposé. Da meine Story sowie das Worldbuilding zwar in der Handlung fest integriert, jedoch teilweise sehr komplex sind bin ich mir unsicher, was die Verständlichkeit meines Exposés angeht. Deshalb die Frage, ob jemand mal rüberschauen könnte und es so (ohne zuviel Infodumping) lesbar ist.
Außerdem…muss der Handlungsabriss in Normseiten verfasst werden?
Zunächst einmal, hallo, herzlich willkommen und Glückwunsch zum ersten Manuskript, das du auf den Weg bringen möchtest. Ich bin selbst ein wenig unter Zeitdruck und bin nur kurz über den Exposé hinweggeflogen.
Leider habe ich schon nach wenigen Zeilen total den Faden verloren. Ein paar Sinn bringende Absätze wären schön und (meine unfachmännische Meinung) du solltest dich auf die Namen der wirklich wichtigen Protagonisten und Figuren beschränken, um den Lesenden nicht ins Chaos zu stürzen. Sicherlich lässt sich die Story noch straffen, komprimieren und mitreißender erzählen – Lektoren sind auch nur Menschen!
Meines Wissens sollte nur das Probekapitel (oder mehrere, je nachdem, was der Verlag erwartet) in Normseiten verfasst sein. Schau auf den Webseiten der Verlage/Agenturen nach, dort steht in der Regel sehr detailliert, was sie wünschen.
Zudem sind mir ein paar ungewöhnliche Formulierungen aufgefallen, wie bspw. „bricht frei“ o.ä. (besser: kann sich befreien oder bricht aus). Das solltest du vllt. nochmal genauer gegenlesen lassen.
Doch das ist nur eine Meinung, sicherlich erhältst du noch weiteren Input, der hilfreicher ist. Ich wünsche dir viel Glück für den kommenden Weg. Wenn du möchtest, wäre es schön, wenn du deine Person kurz vorstellen könntest, damit wir uns ein Bild machen können.
leider überhaupt nicht mein Genre, aber mir ging es beim Lesen ähnlich wie @heather.
Und insbesondere in einem „Bewerbungsschreiben“, das ein Exposé ja in gewisser Weise ist, sollte stilistisch und grammatikalisch alles sitzen (kein „bricht frei“, fehlende Kommas usw.). Gestolpert bin ich z.B. auch sehr rasch über die Akademiker-feindlichen Apotheker (Apothekenbetreiber sind gewöhnlich Akademiker?). Ansonsten: viel zu viele Namen (Protagonisten, Nebenfiguren, Geburtsnamen, Städtenamen …) - man verliert leider sehr schnell die Orientierung.
Aber daran kann man arbeiten