Exposé schreiben

Oh weh… und meine Deadline ist schon bald. Ich kanns nur noch mit Autorenvita und Leseprobe bis spätestens 10.09. einreichen!

Es ist aber noch August! Schöpfe die Zeit bis zur Deadline aus. Ansonsten wird es nur Murks. Du hast doch noch den ganzen Sonntag vor dir und dann noch ein paar Tage … Warte auf weitere Tipps. Zügel dein Temperament. Sonst ärgerst du dich nachher nur.

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Ich hab schon ein Beispiel per PN geschickt bekommen. Und muss mit Entsetzen feststellen, dass meine Inhaltsangabe für das Exposé viel zu lang geworden ist. Der Verlag will maximal 3 Normseiten haben und ich bin bereits bei fast fünf Normseiten. Oh weh! Und das ist nur Anfang bis Mittelteil meines Projekts. Da fehlt noch der Schluss… das heißt nochmal morgen dransetzen und drastisch kürzen!

Gut! Und dann ruhen lassen und dann wieder ran und wieder ruhen lassen … Nutze die Zeit bis zur Deadline!

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Dein Expo leitest du ein mit ein paar kurzen hard facts:

Genre/Subgenre:

Tropes (wenn es denn sein muss):

Titelart ( z.B. xter Band einer mehrteiligen Reihe):

Schauplatz:

Zeit:

Zielgruppe (z.B. Fantasy-Leserinnen mit einem Faible für wasauchimmer):

Länge (bspw. 360 Normseiten):

Ähnliche Titel und Serien (wichtig zur Markteinordnung):

Darunter folgt dein ggf. Autoren-Pseudonym, Name, Adresse, Telefon, Mailadresse

Dann folgt der Kern deines Exposés: eine kompakte Beschreibung der Haupthandlung von Anfang bis Ende. Knapp, präzise und ohne auf Nebenhandlungen einzugehen. Nur der rote Faden! Damit die LitAg oder der Verlag sofort einschätzen kann: ja, die Geschichte funktioniert! Den Teil kannst du einleiten mit …

Die Geschichte:

So in etwa schaut die Struktur eines professionellen Exposés aus. Wobei du dich so kurz fassen darfst wie möglich. Sollte der Umfang trotzdem geringfügig größer sein als vorgegeben, macht das nichts.

Begleitet wird das Expo von einer Leseprobe im gewünschten Umfang, beginnend mit Kapitel 1 sowie einem persönlichen Mail-Anschreiben mit kurzer Pitch-Line zu deinem Buchprojekt (Ein bis zwei Sätze, die neugierig machen, ohne zuviel zu verraten; gern auch in Frageform direkt an den Adressaten: “Sehr geehrter Herr Xy, was passiert, wenn ein an den Rollstuhl gefesselter Fotograf seine Nachbarn durch das Fenster seiner Wohnung beobachtet und davon überzeugt ist, einen Mord gesehen zu haben?”). Das Beispiel bezieht sich natürlich auf Rear Window/Fenster zum Hof. :wink:

Soviel fürs erste aus Sicht eines Verlagsautors. Viel Spaß beim Grübeln. Und: Nimm dir die notwendige Zeit!

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Danke für die Tipps.

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