Mach ich.
Vielen Dank …!
Nee, Rudolf … In Franken wird der harte Konsonant „weich“ ausgesprochen, aber er bekommt eine Art „Nachdruck“ … Besonders das „D“ … So höre ich das jedenfalls. Hm.
LG
Läuft …
Klasse, vielen Dank …!
Was soll “fränkisch” eigentlich sein? Meinst du vielleicht “frängisch”?
- 5: Ned gschänd (geschimpft) ist gleich Lob
; Des bringts, des is suppaguat, Schtark …, des is stark (toll, super) - 2: Fez haben, des fetzt, des is fetzig, Paddi (Party machen - gute Laune haben), des is der Hit, …
Mein Joker war vorhin hier. Er überlegt und sagt Bescheid, wenn ihm noch etwas einfällt. Ich staune, wie wenig mir dazu einfällt. Franken … Hm …
Wahre Geschichte: Ich hab meine Prüfung für den Motorradführerschein damals in Franken gemacht und wurde während der praktischen Prüfung so nebenbei gefragt, wie es denn um “Barken” am Bahnübergang steht. Ich hab voller stolz, weil ich das wusste, gemeint “240m mit 3 Streifen, 160 mit 2 und 80 mit einem!”
Schweigen auf der anderen Seite der Leitung (man fährt ja mit Mic/Kopfhörer im Helm und der Prüfer sitzt im Auto hinter einem).
Dann meinte er angesäuert: “die richtige Antwort wäre gewesen: barken ist hier innerorts auf 5 Meter verboten.”
Wirklich passiert, so wahr ich hier schreibe.
Ich meinte natürlich Frrrrränggisch
…
Tausend Dank für deine Mühe, ich weiß das zu schätzen!
Witzig
, könnte man glatt zu einer Kurzgeschichte ausbauen … Ich konnte anfangs das ständige “a weng” überhaupt nicht einordnen und habe da immer “wegen” verstanden (was in den entsprechenden Sätzen ja in der Regel keinen Sinn ergäbe) …
Noch zu 5:
Des pfuggt! Des zeckt!
LG
Vielen Dank …!
Servusla, waschechte Fränkin hier, zu Hause in der Metropolregion (und gleichzeitig Lektorin
)
- Ich würde Gwärch schreiben, das e ist zu leise
(So wie bei Kärwa) - Gaudi ist gefühlt eher bayrisch, ich würde ggf. wirklich “Schbass” schreiben: “Da hammer echt Schbass ghabt.”
- “Hund” hat eher so eine Konnotation wie “Gauner”, also leicht positiv mit negativer Note. Kann man schon sagen, vielleicht sogar noch deutlicher “Hundling”
- “Guad” ist aus meiner Sicht auch wieder eher bayrisch. Evtl einfach “des is ja subber” oder was Franken auch gerne sagen ist “schbizze”

Meld dich gerne bei mir, wenn du noch mehr davon hast! Auch als Lektorin fände ich so ein “Heimatprojekt” mega spannend.
Liebe Grüße
Franzi
Herzlichen Dank für die konkreten Hinweise, sehr hilfreich …!
kurzer Nachtrag:
Falls du das verwendest, würde ich es so schreiben: pfuggt oder pfuggd; zeggt oder zeggd.
Vielen Dank …! Mal schauen …
Wenn ich in fremden Sprachen eintauche benutze ich dafür seit Jahren die „Kauderwelsch“ Reihe des RKH Verlages. Es gibt sie als Wörterbuch und auch als Aussprachetrainer. Neben Fremdsprachen haben sie auch viele Dialekte, aber auch Fantasiesprachen (z.B. Klingonisch) im Programm. Hier die Links zum Fränkischen:
Vielen Dank für den Hinweis! Ich habe mir schon zwei Bücher zum Thema Fränkisch besorgt und hatte auch darüber nachgedacht, dieses anzuschaffen bzw. auszuleihen. Mal sehn. Zu weit will ich die Recherche auch nicht treiben.
Mich hats in der Jugend nach Franken (Nürnberg und Erlangen) verschlagen und ich habe mit dem Fränkischen gekämpft.
Vor allem war es
- “heuer” für “dieses Jahr”. Habe ich in Englisch falsch übersetzt mit today
- “fei” in jedem Satz als Füllwort,
- bis ich “Grüß Gott” zur Begrüßung über die Lippen bekam, hat es Jahre gedauert,
- “Servus”, wirklich praktisch, weil man das zur Begrüßung, zum Abschied und zu jeder Tageszeit sagen kann,
- “gell“ am Ende eines Satzes.
Familiär wurde daraus der Dreiklang “gell-fei-heuer”, wenn wir etwas humorvoll betonen wollten. Z. B. “Heute wird das Zimmer aufgeräumt, gell-fei-heuer.”
Vielleicht reicht es, solche Wörter bei den Dialektsprechern einfließen zu lassen, um die dialektische Sprache zu charakterisieren.
Vielen Dank für die Rückmeldung. „Grüß Gott“ war mir damals auch sehr fremd, ich habe es dann aber, nach zirka zwei Jahren, doch übernommen - mit „Guten Tag“ ist man in Nürnberg einfach ein Außerirdischer
… Das mit den einzelnen Dialektwörtern (es könnte auch mal ein Satz sein) ist ja genau der Weg, den ich einschlagen möchte.