Erstes Kapitel eines Romans über einen musikalischen Jungen

Eine gute Darstellung zu dem Thema fand ich bei der TU Wien, angefertigt von Reinhard Winkler: Die Geburt der Mathematik aus den Bedingungen der Musik.

Statt Patrick wäre ein Malte nicht schlecht: „Malte, der 15 Jahre vorne im Kasten des Lastenfahrrads seiner Mutter Henriette verbrachte…

Ach ja, Notenlesen kann ich auch nicht, eine von zahllosen Fähigkeiten, die mir völlig fehlen.

Puh, schweres Thema, gut beschrieben und durch die Gegenwartsform mehr als aktuell.
Ich kann jeden Satz der Beschreibung nachvollziehen und fühlte mich teilweise zurückgesetzt in meine Vergangenheit. Und ich kann bestätigen, man kann Wasser rauschen und Regen hören, zur gleichen Zeit.

Bis auf den ersten Satz, finde ich es sehr gelungen. Ich würde das Alter und den Nachnamen später erwähnen. Das Alter mal beiläufig und den Nachnamen vielleicht in der „Abwesenheit“ während Maik ihn rief, „Pascal ! … Pascal Marincovic !“

Bin gespannt auf weitere Seiten.

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Gerade habe ich das Hörbuch (gedruckt gibt es das glaube ich nicht) „Mozarts Geistesblitze - wie unser Gehirn Musik verarbeitet“ gehört, Autor und Vorleser ist Manfred Spitzer, der renommierte Gehirnforscher. Kurz, aber auch kurzweilig und hochinteressant, dort geht es auch um die physikalischen (und damit mathematischen) Gesetzmäßigkeiten, denen unsere Rezeption von Musik folgt.

Hi!

Ich würde gerne auf Deinen Text zurückkommen, denn Du hast uns ja nach unserer Meinung gefragt.
Ab dem Absatz, als Maik Pascal die Tasche entreißt, wirkt der weitere Fortgang der Erzählung wie eine Aufzählung, ohne Spannungsbogen. Auch wenn Pascal diese Situationen schon kennt, so erlebt der Leser diese Szene zum ersten Mal. Deshalb solltest Du den Leser an den Ängsten, Sorgen usw., die der Protagonist in diesem Augenblick durchlebt, teilhaben lassen. Aber Du beschreibst nur, dass die Tasche von der einen Person zur nächsten fliegt. Das ist völlig uninteressant, zumindest für mich als Leser. Oder anders ausgedrückt, es ist eine Randerscheinung in der Erzählung, die Du natürlich nicht weglassen solltest, aber gehe mehr auf die Emotionen, auf die Gefühlswelt von Pascal ein. Ihm wird gerade etwas sehr persönliches, vielleicht sogar etwas Wertvolles, was er in der Tasche vielleicht versteckt hält, entrissen. Er möchte unbedingt vermeiden, dass diese Situation Fragen nach sich ziehen könnte, z. B. von Seiten der Lehrer, Eltern usw.
Was geht ihm in diesem Moment durch den Kopf. Wie soll er sich gegenüber der Bande verhalten. Zeige Alternativen dem Leser auf. Nimm den Leser bei der Hand, und führe ihn gemeinsam mit Pascal durch diese Situation.
Aber das ist wie immer nur meine persönliche Meinung. Schöne Grüße und Happy Day

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