Liebe Suse,
ich bin begeistert! Ich hatte nicht mit so vielen eingebrachten Dokumenten und Fotos gerechnet. Das ist echt total interessant und auch total schön. Denn ich mag Geschichte in dieser Form. Deshalb bin ich von meinen Geschwistern zum „Familien-Kurator“ ernannt worden.
Bei der Auflösung des Haushalts unserer Eltern, habe ich alles an mich genommen, was analoges Bildmaterial ist, um ein digitales Archiv anzulegen. Im darauffolgenden Jahr, nach dem Tot unseres Vaters, wurde mir auch ein Ordner mit einem Teil unserer Familiengeschichte anvertraut. In dem Ordner befinden sich original Dokumente des letzten Jahrhunderts. Darunter Geburts- und Sterbeurkunden, Essensmarken, Flüchtlingsausweise, usw.
Nun habe ich Dein tolles Buch gesehen und überlege, ob ich aus unserem Familienschatz auch etwas in die Richtung mache. Auch in meinem Fall gibt es nur noch einen Onkel als Zeitzeugen. Der ist zwar noch rüstig, aber inzwischen auch schon 86 Jahre alt. Ich denke, ich werde ihn fragen, ob er sich mal mit mir zusammensetzen mag, denn ich kann die Dokumente zwar zeitlich zuordnen, aber mir fehlt die Geschichte dazu.
Hier ist ein Beispiel für so ein Dokument:
