Hallo, ich habe seit kurzem Papyrus 12, ohne vorher Papyrus 11 genutzt zu haben und ich finde es sehr schwierig mich einzuarbeiten.
Ich schaue im Moment die Tutorials zu Papyrus 11, was schon etwas weiter hilft, aber auch bereits beim 3. Tutorial Fragen aufwirft.
Bei der Version 11 konnte man ein neues Projekt gleich mit einer bestimmten Formatvorlage starten, das finde ich nicht in der Version 12.
Ich habe zuerst ein Projekt zur Probe importiert und habe versucht, eine Figurendatenbank und einen Zeitstrahl dazu zu entwickeln. Nun habe ich, da das nicht gleich geklappt hat, mehrere Daten mit Figuren und auf dem Zeitstrahl herrscht auch Chaos, da ich im Prolog eine Rückblende habe , die 200 Jahre vorher liegt. Als ich den Prolog dann da gelöscht habe, war die Kapitelbezeichnung falsch.
Im Moment nervt es mich mehr, als das es mich unterstützt.
Wie gehe ich da richtig ran?
Hallo, ich habe nur Papyrus 11, gebe aber trotzdem immer gern zu allem meinen Senf dazu:
- Der Zeitstrahl wurde, so weit ich weiß, von Version 11 zu 12 kaum oder gar nicht verändert. Ich habe den Eindruck, die Mehrheit der Papyrusnutzer empfindet den Zeitstrahl eher als „Zeitfresser“ denn als hilfreiches Werkzeug zur Zeitersparnis. Ich persönlich nutze den Zeitstrahl einfach nicht mehr. Nachdem ich das erste Mal in großem Stil alle Szenen meines Romans umsortiert hatte, sieht meine Lösung so aus, dass ich inzwischen im Organizer zu jeder Szene notiere, wieviel Zeit sie in Anspruch nimmt und welche Faktoren sie zeitlich festlegen. (Zum Beispiel: Einkauf im Supermarkt dauert mindestens 12, maximal 35 Minuten / muss tagsüber während der Öffnungszeiten stattfinden / muss vor der Szene stattfinden, in der die gekauften Sachen genutzt werden.) Auf die Art bleiben diese Informationen fest mit der Szene verbunden und können mir nicht mehr verlorengehen oder durcheinandergeraten. (In Version 12 könnte man solche Informationen auch in den Szenenkarten statt im Organizer vermerken.)
- Formatvorlagen kann man auch nachträglich noch ändern, ich würde am Anfang noch nicht allzuviel Zeit ins Format investieren.
Das ist in Version 12 etwas ausführlicher gestaltet. Wenn du ein neues Projekt startest, kannst du als Nächstes auswählen, was du schreiben möchtest (Buch, Kurzgeschichte oder einfach nur einen Text). Da kannst du auch gleich den Titel eingeben. Anschließend wählst du das Genre und eine Zusammenfassung der Geschichte. Danach kannst du, wenn du magst, Figuren anlegen und beschreiben, ein Cover anlegen. Zum Schluss wählst du aus, ob du losschreiben , Normseiten erstellen oder sogar schon die Veröffentlichung planen möchtest.
Meines Erachtens ist der Zeitstrahl optimal für kurze und gradlinige Handlungen. Mein Projekt spielt innerhalb von achtzehn Tagen. Da kann ich sehr gut sehen, ob verschiedene Stränge richtig angeordnet sind.
Leider habe auch ich ein Problem mit Papyrus 12. Ich möchte gern bei der Formotvorlage mein Buch für epubli eingeben und finde leider nicht unter Formatvorlagen, wenn ich Neues Projet eingeben. Für Hilfe wäre ich sehr dankbar ![]()
Das ist seit vielen Versionen von Papyrus gelöst:
- Du schreibst ganz munter darauf los.
- Du überarbeitest Deinen Text.
- Dann rufst Du das Menü Datei → Veröffentlichen → ePub… auf.
- Dort wählst Du Deine CSS-Vorlage aus und klickst unten rechts auf Exportieren.
Das ist alles, von gewissen Feineinstellungen mal abgesehen.
Der Hintergrund ist, dass jeder ePub-Reader allerhand Einstellungen selber macht, bzw. der Nutzer. Angefangen von der Schriftart und -Größe, über der Zeilenabstand bis hin zu den Rändern!
Es gibt zwar Möglichkeiten da einzugreifen, aber dazu müsstest Du Dich näher mit HTML und CSS beschäftigen. @glucose ist da ein guter Ansprechpartner.
Gutes Gelingen für Dein Werk!