Einfache Anführungszeichen - Groß- und Kleinschreibung

Moin,

zunächst mal: Ja, ich habe die Suchen-Funktion genutzt, aber zu dem Thema nichts gefunden, wenngleich ich mir fast nicht vorstellen kann, dass ich die Einzige bin, der das passiert.
Wenn es die Frage schon mal gab, bitte ich um einen entsprechenden Hinweis. Ich habe auch schon lange in den Menüs des Programms gesucht, finde dort aber auch nichts.

Ich habe folgendes Problem:
Wenn ich in meinem Manuskript die einfachen Anführungszeichen nutze (Zitate in wörtlicher Rede bspw. oder wenn meine Protagonisten sich mit ihrem „inneren Stimmchen“ unterhalten/streiten ;)) ändert die Autokorrektur das 1. Wort hinter dem Zeichen immer von Groß- auf Kleinschreibung. Und auch bei Folgesätzen hinter dem schließenden einfachen Anführungszeichen wird das 1. Wort auf Kleinschreibung geändert, wenn es nicht gerade ein Name ist, oder so. Aber „das“, „ein“, „wir“, „vielleicht“ … muss ich immer wieder manuell ändern, damit es GROSS geschrieben wird.

DAS ist ja nicht mal sooo das Problem, auch wenn es mich immer mehr ärgert und nervt.
Viel schlimmer finde ich, dass sich das auch noch mal wieder ändert, wenn ich in diesem Absatz viel später Korrekturen vornehme. Und wenn ich nicht sofort auf das akustische „klick“ reagiere, ist der Autokorrekturrahmen weg und ich muss den kompletten Absatz durchsuchen, wo denn die Gefahrenquelle lauert, bzw. was gegen meinen Willen geändert wurde. Mir wäre ja schon ein bisschen geholfen, wenn das Programm sich merkt, wo der Autor auf Großschreibung bestanden, d. h. die Autokorrektur schon mal rückgängig gemacht hat. Aber auch das klappt nicht.

(Abgesehen davon, dass es nervt und lästig ist, hat mir meine Verlagskorrektorin viel geändert und es beleidigt meinen Stolz, dass ich das richtig geschrieben habe und das Programm ändert es mir - falsch!:rage:;))

Gibt es da eine Möglichkeit, dass das nicht mehr passiert? Irgendeine Voreinstellung, die ich noch nicht gefunden habe?

Wenn jemand von Euch eine Lösung weiß, wäre ich echt dankbar.

Viele Grüße aus dem nassen und stürmischen Münsterland von
Jara :slight_smile:

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Hi,
das Problem ist bekannt, nervt und man muss derzeit damit leben.

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Ich habe in den Korrektureinstellungen / Autokorrektur nachgeschaut, aber keinen diesbezüglichen Eintrag gefunden mit dem man das beeinflussen könnte.
Wenn das häufig vorkommt, gibt es zwei Lösungsansätze:

  1. Autokorrektur abschalten
  2. Diesen Fehler während dem Schreiben völlig ignorieren & es erst in der END-Korrektur als wirklich allerletzter Durchgang systematisch angehen.
    Da hilft die Suchen-Funktion nichts zu übersehen.
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Ich stimme dir im Prinzip zu. Ich frage mich nur, warum sich der Mensch an die Software anpassen muss und nicht umgekehrt? Es würde ja ein partielles Abschalten der Autokorrektur reichen oder das Programm wird entsprechend geändert.

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Klar ist das Ziel, dass eine Software das Problem löst, dass durch einen möglichen “Denkfehler” im Algorithmus entsteht.
Aber eine solche Option muss auch erst einmal entworfen werden, nachdem das Problem bekannt wurde.
Außerdem genügt es nicht dafür schlicht eine zusätzliche Funktion zu “basteln”.
Das ganze muss sauber durchdacht und mit dem Konzept abgestimmt werden.
Sonst hat man im besten Fall Performance-Einbußen und im schlimmsten Fall seltsame Seiteneffekte an mehreren anderen Stellen.

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Danke, schön zu wissen, dass ich nicht allein mit dem Problem dastehe und mich auch nicht zu ungeschickt angestellt habe.

Ich korrigiere soooo viel zwischendurch schon, dass es mir vermutlich nicht gelingen würde, solche Fehler einfach stehenzulassen (es würde mir wahrscheinlich körperlich wehtun, sie zu sehen und absichtlich nicht zu ändern :wink: ).
Und, ja, ich finde auch, dass es so sein sollte, dass das Programm sich seinen Nutzern anpasst.

Vermutlich ist das Problem bei Papyrus schon bekannt, oder?

Aber auch ohne “echte” Lösung habt Ihr mir schon etwas geholfen. Ich danke Euch! :smiley:

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