Eine Frage der Perspektive

Als Fan der personalen Perspektive im Präteritum denke ich bei meinen Werken (Gesellschafts- oder Entwicklungsromane) gar nicht groß über eine alternative Schreibperspektive nach. Die Ichperspektive ist mir zu nahe am Protagonisten und die auktoriale Perspektive ist zu weit weg von den Figuren. Jetzt lese ich ein Buch, in dem der Autor eine Mischung gemacht hat: Hauptfigur in der Ichpersepektive und alle anderen Figuren (es sind einige) in der personalen Perspektive. Ich gestehe, das funktioniert ganz gut. Wie ist eure Erfahrung mit Mischperspektiven?

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Ich kenne die ganzen Fachbegriffe nicht :grimacing: , liegt wohl daran, dass ich mal Chemie studiert habe. Obwohl das auch manchmal nach geheimer Verschwörungssprache klingt.

So habe ich Google um Beispiele dazu gebeten und siehe da, so schreibe ich auch gerne. Der Ich-Erzähler im Präsens ist meine Wahl, da können natürlich alle anderen Personen nur aus einer anderen Perspektive kommen, finde ich.

Ich experimentiere gerade mir dem Wechsel des Ich-Erzählers, zur Zeit auf Kapitelebene und sage es dem Leser aber nicht, er soll es selbst entdecken. Bisher mache ich es ihm aber leicht. :slight_smile:

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Ich finde das sehr gut. Für meinen Geschmack muss nicht alles aus einer Perspektive erzählt werden.

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Es ist eine Sache des Stils den man selbst verfolgen will. Wenn man es so im Misch hat, weiß man zumindest immer wer der Haupt Protagonist ist. ^^

(Beitrag vom Verfasser gelöscht)

Damit spiele ich etwas herum, eher in Kurzgeschichten. Hm … Mir fällt nur ein: Ausprobieren; evtl. früh Testleser einbinden. Dürfen darf man ja heutzutage alles mögliche und das ist gut so. :dizzy:

Genau da geht das überhaupt nicht!

Doch. Ein Beispiel hatte ich hier kürzlich drin, aber dann wieder gelöscht. Probiers mal aus. :innocent:

Nein, mach ich nicht. Das widerspricht der Typologie einer Kurzgeschichte.

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Achwas, Regeln sind dazu da gebrochen zu werden.

Klar! Die liebe Kick und alle anderen dürfen das selbstverständlich. Nur dann ist es eben keine Kurzgeschichte mehr, sondern in unserem Fall eine kurze Geschichte.

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