Hallo!
Ich habe folgendes Problem. Ich möchte mein aktuelles Manuskript bei ePubli veröffentlichen und habe zu diesem Zweck eine vorhandene Vorlage verwendet, diese jedoch meinen Erfordernissen nach angepasst. Als ich das PDF für den Druck ausgeben wollte, erhielt ich folgende Fehlermeldung: »Sie benutzen einen oder mehrere Schriftschnitte (Times Italic, Times New Roman Regular, Times Regular), die nicht in Ihr PDF eingebettet werden können. Wir empfehlen, diese Schriftschnitt in Ihrem Text nicht für die Ausgabe in einer Druckerei zu benutzen.« Ich arbeite an einem aktuellen MacBook (M1) mit dem aktuellen Betriebssystem. Bei der Ausgabe des PDFs hatte ich ‚auch Standardzeichensätze immer einbetten‘ aktiviert. Wer kann mir Hinweise zur Lösung des Problems geben?
Beste Grüße
Karl-Heinz
Ist das bei der Ausgabe am MAC passiert? Und sind das die Standardschriften, die am MAC vorinstalliert waren?
Ja, es ist am Mac passiert. Da ich nicht sicher bin, ob diese Schriftschnitte zu den Standardschriften gehören – ich verwende sie seit Jahren – habe ich das Dokument kopiert und die Schriftschnitte durch die einfache Times ersetzt. Aber das Ergebnis bei der PDF-Ausgabe der Kopie mit Warnmeldung blieb gleich.
Es gibt einige Schriftfonts, die oft nur in Regular vorliegen. In diesem Falle generiert Papyrus die Stile kursiv, fett und fett-kursiv. Bei der Transformation der Seiten von Papyrus in PDF sind die von Papyrus generierten Schriftstile nicht verfügbar.
Ein Ausweg wäre, alles als Grafik auszugeben. Diese Einstellung findest Du im Menü Datei → Veröffentlichen → PDF… → Speziell → Checkbox vor Allen Text als Grafik ausgeben (maximale Formtreue) Haken setzen. Diese Ausgabe erzeugt durch die Grafik sehr große Dateien.
Zu Überprüfung, ob welche Textstile im Font implementiert sind, solltest Du direkt im Fontordner nachsehen. Der MAC ist aber auch bekannt dafür, gewisse Fonts nicht mehr zuzulassen, oder zumindest nicht mehr installieren zu lassen. Kürzlich war hier im Forum eine Anfrage bezüglich Courier-Font.
Hallo! Danke! Ich werde den Hinweisen nachgehen und im Fontordner nachsehen. khm
Hallo zusammen
Ich hänge mich mal an diesen älteren Thread ran, um nicht einen neuen zum gleichen Thema aufzumachen.
Ich habe bei epubli ein Probeexemplar bestellt. Dabei gab es Probleme mit der Darstellung der Schrifttype Arial.
Das erzeugte pdf sah so aus:
Beim Druck wurde daraus
@Suse hatte mir den Tipp gegeben, das pdf nicht für den Druck, sondern für die Weitergabe zu erzeugen.
Heute wollte ich ein neues Probeexemplar bestellen und habe beide Versionen ausprobiert. Beide zeigen in der Vorschau den falschen Schrifttyp.
Seltsamerweise hatte ich letztes Jahr bei meinem ersten Roman die gleichen Schrifteinstellungen gewählt und ich hatte alle Einstellungen 1:1 übernommen. Damals hatte es geklappt.
Der verwendete Font ist Arial in der Größe 11 und Fett.
Hat jemand von den Buchsatzexperten noch einen hilfreichen Tipp für mich?
Vielen Dank vorab.
Ich würde Arial unbedingt vermeiden. Diese Schrift wurde für die Bildschirmdarstellung und nicht für den Druck entworfen.
Dazu existiert es, wenn man Pech hat, in Varianten, die dann zu solchen Fehlabbildungen führen.
Nimmst Du eine gute Schriftart, die für den Druck optimiert ist (wie alle die, die ab Version 12 bei Papyrus mitgeliefert werden, genau um diese Probleme zu vermeiden), dann passiert Dir sowas nicht.
Bette die verwendeten Schriftarten dann auch im PDF mit ein (bzw. bei Nicht-Standard-Fonts macht Papyrus das automatisch).
Nimm bspw. für Überschriften Alegreya, Open Sans, Noto Sans, Quattrocento oder Source Sans 3.
Dazu suchst Du Dir für den Fließtext einen harmonierenden Serifenfont aus - Garamond, Alegreya, Lora, die kräftige Vollkorn oder eine der anderen.
Im Papyrus Handbuch gibt’s dazu Erklärungen und Beispiele, welche Font-Paarungen (“Sans” für Überschriften, “Serif” für Fließtext) gut zusammenpassen.
Das Papier ist übrigens ganz schön dünn in Deinem Probeexemplar, die Rückseite scheint ganz schön durch, auch wenn Papyrus’ Registerhaltigkeit die Zeilen gut aufeinander abbildet und das daher hinter dem Fließtext nicht so auffällt - aber weiter oben scheint’s ja arg durch.
Ähnliche Ergebnisse hatte ich bisher nicht. Da ich meinen PC in diesem Jahr neu aufgesetzt hatte, habe ich bei den Schriften jedoch Unterschiede bemerkt. Beim zufälligen Installieren einer Schrift gab es eine Dopplung. Es gab eine Ausgabe am PC, dass dieser Font schon in einer jüngeren Fassung vorliegt.
Und eigenartig: Beim Druck meines Papyrusbuches hatte ich problemlos den Schriftfont Ubuntu light bold verwendet. Nun gibt es den offenbar nicht mehr …
So etwas habe ich beim Scan auch schon gesehen, obwohl es physisch gar nicht so schlimm aussah.
Genau deswegen kommt ja Papyrus ab Version 12 mit mitgelieferten Zeichensätzen, auf die man sich bedingungslos verlassen kann - einbetten, in bester Qualität drucken, für immer behalten und benutzen, whatever, mit allen Rechten - das zahlt sich dann aus.
Hallo Ulli und vielen Dank
Hierfür habe ich EB Garamond verwendet.
Ich probiere mal mit Open Sans, mal sehen, wie das wird.
Standardpapier von epubli (80-90 g cremeweiß matt)
Garamond ist prima. Falls Dir Open Sans “zu groß” erscheint, finde ich Lato, Alegreya und Quattrocento schick.
80-90g … Gut möglich hat Berti ja recht und es sieht im Foto schlimmer aus, als es ist.
Wie ist’s denn so, wenn Du es “freischwebend” in der Hand hältst, stört Dich das Durchscheinen? Dann wäre dickeres Papier interessant, sonst natürlich nicht, wenn’s eigentlich nur im Foto komisch aussieht.
Ich habe es mit Open Sans versucht und die Vorschau sieht gut aus.
Ja, es scheint schon durch. Das Problem ist, dass epubli nur 80-90 Gramm in cremeweiß anbietet. Die nächst schwerere Ausführung hat 140-150 Gramm in Weiß. Das hat dann aber schon den Charakter eines Bildbandes.
Kennt jemand die Papierstärken bei den anderen Anbietern?
Koebes, das ist ein wertvoller Tipp. Mir hat mal ein Journalist gesagt: „Die Arialschrift für längere Texte empfinde er als Unverschämtheit, Frechheit … usw.“ Die käme für längere Texte praktisch nicht in Frage.
Damit wollte ich noch bestätigen, was Ulli schrieb.
Ich glaube eher, es ist diese Helvetica/Arial-Sache. Der Designer liebt die Helvetica, aber er hasst die Arial. Wenn du Alkohol zu Hause hast, trink ihn, bevor du das Video siehst - das hilft beim Verständnis ![]()
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Jau …
Danke ![]()
War er schon so zermürbt, dass er im Video beide Schriften vertauscht hat? ![]()

