Ein erotisches Märchen erblickt bald das Licht der Welt!

Ach, ich glaube nicht, dass ich zu viel spoiler, wenn ich diesen Abschnitt mal - etwas frisiert, um nicht alles zu verraten - zum Besten gebe. Jugendfrei! Und Rohtext (ich hoffe, er fällt nicht durch eine evenutelle Schere des Lektors):
(Ich lektoriere mich gerade selbst! Da kommt in einem Absatz gleich 3x „meine Hand“ vor - das bitte nicht anmäkeln, das krieg ich noch allein hin… :bowing_man: - wenn man was mal mit anderen Augen zu sehen versucht…)

Ja, bis dahin. Maradins Theorie bleibt ein Geheimnis. Sonst macht das Lesen ja keinen Spaß mehr. :smiley:

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Einerseits kann ich verstehen, dass Lunara beim Anblick der Mondsprossen in Panik gerät. Andererseits fand ich ihre Befürchtungen etwas übertrieben, als klar wird, dass sie diese schon immer gehabt, aber noch nie bemerkt hat. Nicht einmal ihre Familie oder das Gesinde haben sie bemerkt. Wenn es ihr also um einen Makel geht (z.B. einen Abbruch ihrer Schönheit) - warum ist sie so bestürzt darüber? Bisher hatte sie ja noch nie Nachteile deswegen, denn es kommt wohl nicht so häufig vor, dass jemand diese Sprossen im Mondlicht bei ihr sieht.
Ich glaube, ich hätte die Befürchtung krank zu sein mehr in den Vordergrund gestellt, weil ich ihre Angst in dem Punkt viel eher nachvollziehen kann. Vielleicht hätte Maradin die Lösung auch nicht so schnell parat haben sollen? Immerhin weiß er vom Beginn der Szene sofort, dass das alles harmlos ist. Dadurch ist für mich die Spannung ziemlich schnell raus.
Könnte man es auch so hinstellen, dass er sich zuerst selbst nicht sicher ist, was diese Punkte bedeuten und vielleicht erst in einem Zauberbuch nachgucken muss? Dann könnte die Angst über eine mögliche Krankheit (die es vielleicht sogar gibt und die sich auch durch silberne Flecken zeigt) noch länger über der Szene schweben. Erst nach der Lektüre des betreffenden Abschnitts in dem Zauberbuch wird klar, dass Lunaras Punkte viel kleiner sind und auf charakteristische Weise glänzen, sodass eine bestimmte Krankheit ausgeschlossen werden kann. In dem Buch könnte auch ein Hinweis auf die Mondsprossen stehen und in dem betreffenden Artikel gibt es dann Infos, aus denen Maradin sich seine Theorie zusammenbastelt.
Das Argument, er habe nicht sofort etwas gesagt, um sie nicht zu ängstigen, finde ich nicht so ganz überzeugend. Dann ängstigt sie sich eben jetzt. Ist das besser?
Warum sollten sie sich nicht beide zu Beginn der Szene etwas ängstigen? Und der Leser ebenfalls? Maradins Sicherheit in Bezug auf die harmlosen Mondsprossen nimmt der Szene einen großen Teil ihrer Spannung. Und zeigt auch, dass sie ihm nicht vertraut. Denn wenn sie es täte, bräuchte sie nach den ersten paar beruhigenden Kommentaren von ihm nicht weiter über das Thema zu reden. Das wäre dann aber eine sehr kurze Szene …
Mit der “Affinität” zum Mond kann ich auch nicht so viel anfangen. Es mag ja sein, dass du das noch nicht verraten willst, aber sollte Lunara da nicht mal nachhaken? “Was meinst du mit ‘Affinität’?”
Maradin könnte antworten, dass sich das von Zauberer zu Zauberer auf andere Weise äußert. Und dass sie die Art dieser Affinität selbst herausfinden müsse. Oder so ähnlich.
Ich würde auch versuchen, die Szene noch etwas zu kürzen. Manchmal kommen mir die Nachfragen etwas redundant vor.
Aber du machst das schon!

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Hallo @Pamina22 , lieben Dank für deine Eindrücke. :slight_smile:
Interessant, aus welchem Blickwinkel du die Szene siehst. So habe ich sie noch nie betrachtet. Vielleicht auch, weil ich (natürlich) den Hintergrund kenne.
Ein paar Erklärungen:

Nein, hat sie nicht. Das sagt Maradin nur so…

Doch, er weiß es ganz genau. Und die Punkte sind nicht so harmlos, wie er Lunara gerade weismacht. Mmmeh, stimmt nicht ganz. Für Lunara sind sie tatsächlich harmlos. Nur er könnte mit ihren Punkten massive Probleme bekommen. Und das weiß er. Er wird ihr jetzt die Bedeutung der Punkte erklären, er ist ja irgendwo schon eine ehrliche Haut. Aber er wird ihr dazu sagen, dass ihm diese Umstände Sorgen bereiten.

Ich sag nur so viel: Lunara ist durch diese Punkte sehr mächtig. Mächtiger als er. Natürlich nicht, was die Zauberei betrifft, da ist er ihr gegenüber weit überlegen. Aber es gibt ja auch noch andere Eigenschaften, in denen man Macht haben kann. Das Pikante am Ganzen ist, dass Lunara diese Macht von Sarvolian bekommen haben muss, ohne davon zu wissen. Und Maradin will ergründen, warum sein Feind so viel Energie dafür aufgewendet hat. Denn es ist nicht leicht, jemandem diese Macht zu übetragen.

Es geht immer noch darum, dass Sarvolian Maradin stürzen will.

Lunara beteuert zwar in dieser Szene, dass sie die Macht nie einsetzen wird (will sie wirklich nicht). Da ist sich Maradin aber gar nicht sicher. Denn spätestens an Vollmond wird sie anders darüber denken. Verlockend ist ihre (neue) Macht ohnehin für ihn. Und diese Tatsache bereitet ihm zusätzlich „Kopfschmerzen“.

Es ist ein heißer Vulkan, auf dem die beiden tanzen. Nicht nur für sie, auch für ihn. :kissing:

Kürzen? Das mach ich, wenn es auch der Lektor so will. Eigentlich mag ich den Dialog, wie er da steht.

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Ich kann natürlich nur die Szene beurteilen, wie ich sie kenne. Ich weiß nicht mal, an welcher Stelle sie im Roman steht.
Hat der Leser hier schon eine Chance zu erkennen, dass Maradin nicht ganz ehrlich ist? Hat der Leser ihn vorher schon kennen gelernt und auch Einblicke in seine dunkle Seite bekommen? Dann könnte er vielleicht ahnen, dass er nicht immer die Wahrheit sagt.
Falls nicht - kann man das irgendwie andeuten, ohne zu viel zu verraten?
Es geht mir nicht darum, dass Maradin hier entlarvt werden soll. Er kann auch den Leser und Lunara beschwindeln, ohne dass diese das sofort bemerken. Aber irgendwie wünsche ich mir hier mehr Spannung. Die könnte vielleicht auch auf andere Weise erreicht werden. Die Tatsache, dass Maradin von Anfang an so sehr beschwichtigt, dass Lunara eigentlich keinen Grund mehr hat, sich Sorgen zu machen, gefällt mir nicht so gut. Entweder sollte er sie doch ein bisschen bange machen, oder er sollte selbst nicht so genau wissen, worum es dabei geht. So scheint alles klar zu sein, denn man weiß ja nicht, dass er lügt. Überspitzt formuliert, könnte man sagen, ihm wächst ja keine Pinocchio-Nase, als er das sagt. (Klar, das wäre zu plump.) Aber auch feinere Hinweise auf eine mögliche Lüge fehlen. Die wären auch schwierig unterzubringen, denn Lunara erzählt ja aus der Ich-Perspektive. Also kann Maradin nichts tun, das ihr entgeht. Wenn es ihr entgeht, entgeht es auch dem Leser.
Aber wenn Maradin wirklich so besorgt über ihre Macht ist, die ihm die Punkte verraten, müsste er das dann nicht doch irgendwie unwillkürlich zeigen? Würde er nicht die Stirn runzeln? Würde er sich vielleicht besorgt den Bart kratzen? Lunara könnte sich dann immerhin fragen, warum seine Körpersprache seinen beruhigenden Worten zu widersprechen scheint. Das würde Spannung in die Szene bringen.

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Diese Kritik bestätigt mich jetzt für mein Manuskript darin, dass ich es nur im Ganzen an meine ausgewählten Testleser geben möchte. (Wenn meins denn mal ganz wird…)
Zu einem kleinen Auszug muss man so viel noch drumherum erklären, dass es schwierig ist.
Bei einer Fantasy-Welt - wie bei Zauberfrau - braucht man als Leser sicherlich mehrere Kapitel, bis man in die fremde Welt hineingefunden hat und sich voll auf die Geschichte einlassen kann.

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Hallo @Zauberfrau,

ich möchte vorwegschicken, dass ich Romane in Ich-Perspektive und im Präsens geschrieben nicht mag. Das ist eine reine Geschmacksfrage und soll auch gar keine Kritik sein, eher eine Vorwarnung, dass ich vielleicht manches zu kritisch sehe.

Auf mich wirkt der Dialog etwas hölzern, als würde man Theaterschauspielern auf der Bühne zusehen. Ich vermisse etwas mehr über Lunaras Innenleben, ihre Gedanken und Reaktionen. Ich meine, du schreibst quasi aus ihrem Kopf heraus, da hast du mehr Möglichkeiten als bei einer Theateraufführung.
Zum Beispiel, als sie das erste Mal diese Mondsprossen sieht. Die natürliche Reaktion wäre Angst und der Gedanke Zum Teufel, was ist das? - noch dazu, wo sie Spielball zwischen zwei verfeindeten Hexenmeistern ist. Da könnte man ihr ja einen Fluch oder sowas angehängt haben. Aber sie steht einfach da und glotzt auf ihren Arm.
Später dann der Satz „Schlagartig spüre ich, wie sich Angstschweiß auf meinem Rücken bildet“. Merkt sie erst dank dem Schweiß, dass sie Angst hat? Da würde ich schon vorher mal ein mulmiges Gefühl erwarten, dass ihr die Sache zunehmend suspekter wird und schließlich in dem Angstschweißausbruch kulminiert.
Sowas macht die Figur lebendiger. Du könntest auch mal einen Gedanken von ihr einflechten, z. B. als Maradin sich bei der Erklärung ziert, einfach ein Dieser alte Geheimniskrämer! einschieben.

Dafür, dass es eigentlich ihre Erzählung ist, erfährt man eigentlich nicht viel über sie.

Wie gesagt, das wären meine 2 cts und basiert nur auf deinem geposteten Ausschnitt und durch eine Brille der Abneigung gegen Geschichten mit Ich-Perspektive im Präsens gesehen. :wink:

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Er lügt nicht. Hab ich hier geschrieben:

Maradin ist viel zu sehr Wissenschaftler, um zu lügen. Und er vertraut Lunara, weil er bis über beide Ohren in sie verliebt ist (und das nicht erst, seitdem sie bei ihm ist - sie waren als Kinder schon eng miteinander verbunden und verloren sich aus den Augen).

Es ist, wie es @Corinna schreibt: Du kennst die Geschichte nicht von Anfang an. Dies hier ist schon Tag 5 - ich brauche ja auch ein bisschen Mondlicht für die Punkte. Da die Geschichte an Neumond beginnt, ist also schon jede Menge davor passiert.

Ich dachte, es wäre ganz nett, diese Szene mal zu lesen. Auch gerade, weil ich Lunaras Mondsprossen sehr mag. Es ist nämlich eine wunderbare Macht, die sie bekommen hat. An Vollmond erscheint sie dann auch in vollem Glanz (und damit endet auch die Geschichte). In dieser Szene erfährt meine Zauberschülerin (und der Leser) erstmals davon. Sie wird am Anfang alles von sich weisen und ihre Macht nicht nutzen wollen, aber sie wird Gefallen daran finden. :heart_eyes: - Saugefährlich für Maradin. - Und doch so reizvoll!

Ist vielleicht analog zum Jungfräulichkeits-Zauber: „Ich will da hin, auch wenn ich weiß, dass ich dort verbrennen werde. Lass mal sehen, wie weit ich komme!“
Wie Ikarus, der zur Sonne will.

Aber ja, es ist schwierig, einfach eine Szene mitten aus dem Ganzen zu reißen. Das werde ich vielleicht nicht mehr so unüberlegt tun.

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Stimmt, das Problem haben viele. Ich hatte es tatsächlich vor meinem Buch auch.
Als ich mich dann dazu entschlossen hatte, einen Erotik-Roman zu schreiben (er war ja ursprünglich für eine Ausschreibung gedacht, wurde mir aber dann zu wertvoll dafür), suchte ich den passenden Erzähler. Schnell stand die Ich-Perspektive fest. Beim Schreiben im Präteritum merkte ich aber, dass mir der Abstand zur Figur noch zu groß war. Ich wollte ja wirklich bei Lunara sein, 15 Tage lang, 24 Stunden. Pausen mehr oder weniger nur, wenn sie schläft. Das Ganze habe ich tatsächlich vor dem Schreiben auf dem Denkbrett durchgetaktet. Um Lunara wirklich „unter die Haut zu kriechen“ habe ich schließlich zum Präsens gewechselt. - Wahrscheinlich war das der Ausschreibung geschuldet. Ich dachte, ich hätte dann bessere Chancen.

Witzigerweise habe ich mich beim Schreiben gut an diese Form der Erzählweise gewöhnen können. Mittlerweile machen mir auch andere Romane in dieser Form nichts mehr aus. Ich lese gerade die „Meermädchen“ von Anke Unger. Da ist die Königin Penthelsilea auch in 1. Person Präsens geschrieben. Hätte ich wohl vor meinem Experiment auch nicht gekonnt. Die zweite Protagonistin dort, „Murissa“, ist übrigens in der 1. Person Präteritum geschrieben. Finde ich hochinteressant! Bin gespannt, wie das Buch ausgeht, wie und ob die beiden Figuren zusammengeführt werden.

Stimmt. Ich hab einiges weggelassen. Zum Beispiel wollte ich nicht unbedingt, dass man schon weiß, bei welcher Gelegenheit sie sich unterhalten. Nein, keine erotische Szene. Nnnnajaa, vielleicht ein bisschen. Aber nicht vordergründig. Beide sind ganz sittsam angezogen, sie sitzen auf dem Balkon des alten Schlosses und spielen ein romantisch-fröhliches Spiel zum Ausklang des Tages. Okay, in diesem Moment sitzt Lunara auf Maradins Schoß, aber mehr tut sich da auch nicht.
Vielleicht kommt die Szene deshalb wie ein Theaterstück rüber? Muss ich mal schauen und mir mal wirklich den Text ohne Hintergrundwissen ansehen.

Ja, das stimmt. Das könnte ich besser schreiben. Ich kenn das nur von mir. Wenn ich schlagartig Angst bekomme, dann äußert sich das meist so, dass ich merke, wie sich meine Poren auf dem Rücken öffnen. Mulmig wird mir eher, wenn sich die Angst langsam aufbaut, aber das ist hier nicht der Fall.

Auch hier gebe ich dir recht: Das könnte ich besser formulieren. Aber der alte Geheimniskrämer passt nicht zu Maradin. Da hat Lunara ein anderes Vokabular. Mal sehen, was ihr einfällt.

Zu ihrem Vokabular muss ich bermerken, dass sie vom Bauernhof kommt und entsprechend - vielleicht manchmal derbe - Bezeichnungen findet. Sie ist zwar schon lange kein „Bauerntrampel“ mehr (war sie eigentlich nie so richtig), aber ab und zu hat sie halt noch ein paar Ausdrücke, die nicht unbedingt passend sind. Auch wenn sie sie nicht ausspricht. Ein Betaleser bemängelte, dass Lunara Maradin mal als Lausejunge bezeichnet, als er ihr einen kleinen Streich spielt. Das wäre zu albern für einen Zaubermeister, das würde sie nie über ihn denken, war die Ansicht.
Aber nee, was anderes kann sie tatsächlich nicht über ihn denken als Lausejunge. Sie waren beide als Kinder befreundet. Lunara kennt ihn schon sehr lange, hat ihn nur vergessen. Und sie hätte nie gedacht, dass aus dem Jungen von damals der geheimnisvolle Mardin Zedernschatten wurde, vor dem sich alle fürchten. Für sie ist er immer noch der Junge von damals. Aber natürlich spielt sie das Spielchen „Zaubermeister - Schülerin“ mit ihm mit. Und sie hat sehr hohen Respekt vor seiner Zauberkunst. Eine magische Begabung hatte er schon, als sie noch Kinder waren. Natürlich noch nicht so wie ein Erwachsener, aber schon ungewöhnlich für sein Alter. Deshalb hatte sie ihn als Mädchen so bewundert. Und das ist auch der Grund, warum sie ihr Leben lang schon Hexe werden wollte.
Deshalb werden ihre Gedanken in der Szene anderer Art sein als so, wie du vorgeschlagen hast. Wie genau, darüber muss ich mich noch mit Lunara auseinandersetzen.

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Also, so was würde ich schon als Lüge werten. Oder als ziemlich fahrlässige Behauptung. Wenn es doch gar nicht stimmt …
Ich wäre vorsichtig mit Behauptungen, die der Leser nicht einschätzen kann. Er kann sich genau so betrogen fühlen wie Lunara, wenn die Wahrheit herauskommt. Und im Gegensatz zu Lunara kann er das Buch zuklappen.

Ich kann verstehen, dass du diese Mondsprossen magst. Um dieses Gefühl jedoch mit den Lesern zu teilen, ist diese Szene nicht so gut geeignet, weil man ja noch nichts über die Natur der Mondsprossen erfährt. Dafür wäre die Aufklärungsszene besser geeignet. Aber die hier zu posten ist natürlich auch nicht sinnvoll, denn dann würdest du viel zu viel im Voraus verraten.

Herzlichen Glühstrumpf auch von mir.

„Mondsprossen“ finde ich niedlich :thumbsup:

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Mir gehts ähnlich wie RalfG, der ganze Dialog klingt etwas gestelzt und unpersönlich, nicht so, als ob sich zwei Leute unterhalten, sondern mehr, als ob sie einen Text abspulen, um einem Zuhörer (bzw. Leser) die Sache näherzubringen.
Z.B. wenn man sich in Lunaras Lage versetzt und plötzlich den ganzen Arm voller seltsamer und unerklärlicher ‘Glühwürmchen’ hat, kann man schon die Panik kriegen. Auf Maradins Frage “Hast du Angst”, reagiert sie völlig gelassen, was ich ihr nicht abnehme.
Ich würde versuchen, besonders Lunara mehr persönlichen Touch zu geben, so dass man sich anhand ihrer Gedanken und Reaktionen ein besseres Bild ihrer Persönlichkeit machen kann.

Die Idee mit den ‘Mondsprossen’ gefällt mir auch total gut.

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Oh, stimmt. Vielleicht wäre es hier wirklich sinnvoll, sie ein bisschen mehr in Panik zu versetzen. Und Maradin holt sie dann wieder runter. Für den Besitzer der Mondsprossen ist die Eigenschaft ja wirklich nur positiv. Nur für andere könnte die Bekanntschaft mit einem Mondsprossenträger etwas problematisch werden. - Zumindest sollte man sich gut mit ihm stellen. Aber das weiß Lunara ja in diesem Moment noch nicht.
Leider ist die Stimmung gerade hoffnungslos romantisch. Ob da ein Panik-Anfall nicht die Stimmung im Kapitel kaputt macht? Oder wäre es gerade gut, jetzt am Ende des Kapitels - denn es ist ja schon Abend und bald Schlafenszeit - noch einmal ein bisschen Wellen ins ruhige Fahrwasser zu bringen?
Wahrscheinlich kann ich mir die Frage nur selbst beantworten, weil ihr die Geschichte ja nicht von Anfang her kennt. Aber ich werde mir darüber viele Gedanken machen. Denn diese Szene ist tatsächlich eine Schlüsselszene.

Danke für deine Einschätzung!

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Hier Titelvorschläge zu machen, geht eigentlich gar nicht, denn jeder Vorschlag, der hier gemacht wird, ist damit automatisch verbrannt. Was auch gar nicht geht, ist der Untertitel: Ein erotisches Märchen für Erwachsene.
Erotik ist immer für Erwachsene. Redundanz. Entweder schreibe ich Ein erotisches Märchen oder Ein Märchen für Erwachsene. Beide Male ist klar, worum es geht. Außerdem habe ich dadurch mehr Platz auf dem Cover.

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Oh, ist das wirklich so? Dachte, ein Forumspost bewirkt da gar nix in Fragen des Titelschutzes. Werde mal vorsorglich meinen Post dazu löschen - für den höchst unwahrscheinlichen Fall, dass … usw.

Ich hatte jetzt etwas recherchiert zum Thema “Titelschutz”, weil mich das auch interessierte.
So wie ich das verstanden habe, gibt es kein “automatisch verbrannt”, sondern nur die Möglichkeit, dass irgendjemand mit einer Titelschutzanzeige den Titel für sich reserviert. Ich habe gerade eine Seite mit Preisangaben gesehen, dort kostet eine Titelschutzanzeige 27,50€ und jeder Titel nochmal 2,50€.
Falls jemand nur aus Bosheit, um Zauberfrau oder dem Verlag zu schaden, sämtliche hier vorgeschlagenen Titel blockieren will, muss er sich das etwas kosten lassen.

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Mit automatisch verbrannt meinte ich nur, dass ein Autor wohl kaum auf Vorschläge aus dem Forum zurückgreift, um seinen Titel zu formulieren. Angenommen, er würde es tun, wäre das ein Eingeständnis, selbst keine Ideen zu haben, die gut genug sind. Das möchte, glaube ich, kaum jemand auf sich sitzen lassen. Also sehe ich das zu eng und formuliere es um: Würde mir jemand hier einen Titel vorschlagen, könnte ich es nicht mit meinem Stolz vereinbaren und ihn einfach verwenden. Mag sein, dass das blöd ist, aber so bin ich nunmal.
Allerdings fallen mir persönlich Titel und Klappentexte auch sehr leicht. Das wäre das letzte Feld, auf dem ich mir Hilfe holte.

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Ich persönlich hätte keine Probleme, Vorschläge anzunehmen. Aber dann nur über PN und nicht hier öffentlich. Denn alles, was öffentlich einmal stand, wird vom Verlag nicht akzeptiert. Und das verstehe und respektiere ich auch.
Ich selbst habe natürlich auch schon viele Möglichkeiten der Betitelung überlegt und dem Verlag mitgeteilt. Aber die werde ich natürlich nicht hier aufrollen, weil sie dann ebenfalls verbrennen.

Titelvorschläge dürfen also durchaus noch eingereicht werden.:thumbsup: Aber nur über eine Unterhaltung und nicht hier im öffentlichen Thread. :slight_smile:

Ich freue mich über so etwas. Und einen Verlag, der das ablehnen könnte, habe ich nicht. Andererseits habe ich meine Titel bisher immer selbst gefunden.

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Kleines Update:

Nach meiner Anfrage an den Verlag, wann denn das Lektorat nun endlich losgehen wird, kam die ernüchtende Antwort, dass das Lektorat nicht wie geplant im September losgeht, sondern erst Ende des Jahres startet. :frowning: Die Veröffentlichung ist für Frühjahr 23 geplant.

Ja, da mach ich doch glatt ne Flasche Sekt auf. :unamused:

Aber okay. Bin ja geduldig. Vertrag ist ja erst 11/21 zustande gekommen…

Wünsch euch allen heute ein schattiges Plätzchen mit einem kühlen Getränk daneben! :cool:

Liebe Grüße,
Vroni

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