Duden kennt offenbar die Ergänzung mit Bindestrich nicht

Ob das Problem neu ist, kann ich nicht beurteilen. Zumindest ist es mir durch die Art des Textes noch nicht aufgefallen, aber diese Fehler-Anzeige kommt jetzt vermehrt vor:
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Wie hier bei „Pinsel- und Schreibschriften“ will der Duden Korrektor das „und“ immer an das vorhergehende Wort anhängen. Dabei befindet sich zwischen dem vorhergehenden Wort und dem Minus/Bindestrich kein Leerzeichen, aber zwischen dem Minus/Bindestrich und dem Wörtchen „und“ eines. Auch das durch Duden gebildete Wort „Pinselund“ ist kein bekannter Begriff.

Ist in mir auch schon öfter aufgefallen.

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Pinselund - ist das nicht dieser kleine Ort an der Nordsee, der für seine Manufakturen weltbekannt ist? Wer kennt z.B. nicht die Pinselund-Bürstenhersteller oder die Pinselund-Werkzeughalter? Und wer wollte noch nie einen Abstecher ins Pinselund Bürstenmuseum machen?! :partying_face:

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Wie ungebildet ich doch bin! :smiley:

Mach Dir nichts draus! Ich helfe, wo ich kann!!! :wink:

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Bei Duden-Fehlern ist es am besten, wenn wir an support@… eine „pap“ Textdatei geschickt bekommen, damit wir das nachvollziehen und an die Duden-Entwickler weiterleiten können.

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Hast du das eigentlich als Textbaustein abgespeichert? [duckundweg]

Nee, sollte ich aber wohl :slight_smile:

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Ihr seid nicht alleine. Ich habe einen Auszug aus der Übersetzung eines von Jared Diamond in Englisch verfassten Sachbuchs und hier taucht das Phänomen in zwei Zeilen hintereinander auf. Einmal richtig gelassen und einmal falsch korrigiert. Das ist kein Flüchtigkeitsfehler, denn es kommt (ich bin bei einem Drittel des Buchs) schon das zweite Mal vor. Das Programm erkennt einen Bindestrich (der nichts verbindet) und ein Leerzeichen, was dann zu viel ist und killt kurzerhand beides. Mich würde interessieren, welches Programm der Übersetzer (Sebastian Vogel) benutzt.

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Nein, das ist ein Tier. Der ostafrikanische „Pinselhund“ aus der Zeit, als es noch die Kolonie deutsch-Ostafrika gab, wurde mit der Zeit zum „Pinselund“.

Pinselund
Substantiv, maskulin [der]

Aussprache:
Pinselund [ˈpɪnzəlʊnt]

Worttrennung:
Pin|sel|und

Genitiv Singular: Pinselundes
Nominativ Plural: Pinselunde

Beispielhafte Verwendung: „Er ist in seiner Arbeit so vielseitig und kreativ – ein wahrer Pinselund!“

Bedeutung:
Der Ostafrikanische Pinselund ist eine seltene, als Hybrid angenommene Tierart, die aus einer Kreuzung zwischen verwilderten Hunden und Pinselhyänen resultiert. Er ist bekannt für sein charakteristisches Fell, das am Ende des Schwanzes pinselartige Züge aufweist, ähnlich dem einer Pinselhyäne, während der restliche Körperbau stärkere Ähnlichkeiten mit dem eines Hundes zeigt.
Ostafrikanische Pinselunde sind vorwiegend in Savannen und halbtrockenen Regionen Ostafrikas anzutreffen, wo sie in der Dämmerung und nachts aktiv sind. Sie bevorzugen Gebiete mit dichter Vegetation in der Nähe von Wasserquellen.
Berichte beschreiben das Tier als äußerst scheu und schwer zu beobachten, was wissenschaftliche Studien und genaue Populationsschätzungen erschwert.Aufgrund der begrenzten Informationen und der Schwierigkeit, diese Tiere zu beobachten, wird der Ostafrikanische Pinselund von Naturschutzorganisationen als potenziell gefährdet eingestuft.

Hier eine zeitgenössische Zeichnung des Pinselundes:

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:sweat_smile::sweat_smile::sweat_smile:

Ich habe das gleiche Problem. Varianten mit Option/Command (Mac) lösen es nicht. Aktuell lasse ich den Text durch ein anderes Rechtschreibprogramm laufen und das erkennt die Bindestriche bei z.B. an- und abschwellen oder Gute-Nacht-Geschichte nicht. Daher die ergänzende Frage, ob diese gesichert mitgedruckt (Papier/digital) werden.

Leider existiert das Problem schon lange - zu lange!

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Seit über zwei Jahren? Das finde ich auch zu lange ….

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Was meinst, was sich Gemeine Pinselund das beim Dudenverlag kosten lässt. :smiling_face_with_sunglasses:

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Aus meiner Erfahrung mit Pap12 kann ich dieses Verhalten nicht bestätigen. Ich verwende die Ergänzung mit Bindestrich immer wieder. Der permanent aktive Dudenkorrektor hat bei mir noch nie gemotzt.

… dann hätte mein Gemotze ja wirklich was gebracht!