Hey, war wieder viel zu lange weg. Mir fällt es echt schwer, das Schreiben konstant durchzuhalten, gerade auch wegen Weiterbildung etc. Habt ihr vielleicht einen Tipp, wie man dran bleibt? Würde gerne wieder dauerhaft hier bleiben, lesen und posten, um zu üben.
Ich glaube, dafür ist es wichtig, gerade am Anfang viel zu posten und zu kommentieren, da freut man sich auf die Reaktion der anderen und wird allein dadurch wieder rein gezogen. Mache ich auch gerade ![]()
Hi Chas. Einen Tipp, wie man dranbleibt, kann ich dir nicht geben, außer dass du ganz diszipliniert jeden Tag schreibst, auch wenn du keine Lust hast. -Mache ich auch nicht. Ich kann dir aber sagen, dass es durchaus normal sein kann, Phasen zu haben, in denen man nicht schreibt. Die Idee von Friese finde ich gut. Vielleicht stellst du etwas von dir ein?..Habe gerade gesehen, dass du schon etwas eingestellt hast ![]()
Hatte Einiges reingestellt, war aber lange sehr abgelenkt wegen Gesundheit. Aber ich merke immer wieder, wie gut das Schreiben tut, auf Englisch oder Deutsch.
Tagesziele gering halten. Notfalls nur 100 Wörter. So bleibst du in der Story.
Ansonsten: priorisieren, was dir wichtig ist.
„Ich habe keine Zeit“ ist meist „Ich nehme mir nicht die Zeit“.
Ritualisierung.
Zähne putzen hinterfragt auch keiner.
Ja, Gewohnheiten sind deine Freunde. Keine großen Statements, sondern der kleinst zuverlässige Freund. Das mag sich wie nichts anfühlen, aber macht doch einen Unterschied, allein durch seine Beständigkeit.
Dann Tage definieren, an denen du schreiben willst. Klein reicht. 10 Minuten schreiben reicht. Wer 5 Tage lang 10 Minuten schreibt, hat sich 50 Minuten gezeigt.
Suche Zeiten, an denen du schreiben kannst. Bei mir ist das z.b morgens. Da abends läuft gerne der Fernseher und ich kann mit Medienberieslung nicht gut schreiben.
Tracke dich. Ich male in einem Buch Karos aus, wenn ich 500 Wörter zu einem Projekt geschrieben habe. 7 Reihen mit 20 Karos sind … ein Buch. ![]()
Hey jetzt erst schreibe ich eine Antwort zu dem Thema, danke für deine Tipps. Es ist oft so viel los. Oft ist es bei Texten auch so, dass sie einen einfach nerven und man denkt “was schreibe ich denn da für…” Auch endlich mal hier im Forum bleiben wäre ein gutes Ziel.
Setze dir ein tägliches Ziel, das so klein ist, dass du es auch in großen Stressphasen erreichen kannst.
Jeden Tag einen Satz von 20 Wörtern schreiben, könnte so ei Ziel sein. Oder 5 von Wörtern?
Wenn dir das Ziel geradezu lächerlich klein vorkommt, ist es genau richtig. In stressigen Phasen kannst du auch dann dein Minimalziel erreichen.
Wenn du weniger Stress hast, fragst du dich nach jedem Satz, ob du noch einen schaffst. Und dann noch einen. Bis du im Fluss bist.
Es ist übrigens ungünstig, sich zu fragen, ob man Lust hat, bevor man angefangen hat, weil das Gehirn das da oft noch gar nicht beurteilen kann. Das kann es erst, nachdem man angefangen hat.
Wenn du prokrastinierst, liegt es oft daran, dass du nicht weißt, wie du an eine Aufgabe herangehen sollst. Dann musst du sie in kleinere Häppchen unterteilen. Stelle fest, was der unmittelbar nächste Schritt ist, um die Aufgabe zu erledigen. Geht es dir wie Erich Kästner, der nicht weiterschreiben konnte, weil er nicht wusste, wie viele Beine ein Walfisch hat? Dann musst du erst recherchieren.
Kommt dir dein Text doof vor? Schreibe ihn trotzdem erstmal zu Ende. Einen schlechten Text kann man überarbeiten, eine leere Seite nicht.
Ist die Geschichte unlogisch? Dann könnte etwas Planung helfen.
Taste dich Schritt für Schritt ran. Je mehr gute Erfahrungen du hast und je mehr Probleme du löst, umso leichter fällt dir der Zugang zu deinem Projekt beim nächsten Mal.