#Digitalpaddy - Wer oder was ist das?

Ich bin Patrick Meier, auch bekannt als #digitalpaddy, und pendle als überzeugter Bahnfahrer zwischen meinem Wohnort Kronberg im Taunus und dem geliebten Frankfurt. Wenn ich nicht gerade als Hockeydad am Spielfeldrand stehe, findet man mich mit meiner Familie an den Stränden Griechenlands, der Nordsee oder – wenn es sich ergibt – in Kapstadt. Meine Gedanken und Gespräche teile ich im Podcast „meiersworld für die Ohren“.

Schreiben begleitet mich seit mehr als zwanzig Jahren: In meinem persönlichen Blogprojekt begann ich mit Kurzgeschichten, die ich „Fitzelchen“ nenne und mit denen ich meine ersten Schritte im Selfpublishing machte. 2025 erschien mein Debütroman „The Audit“, dem die Krimireihe um das Ermittlerduo Müller & Anner folgte. Das Schreiben macht mir Spaß – und das schon seit der Schule, obwohl meine Deutschlehrerin einmal meinte: „Gäbe es doch einen Meier statt eines Duden, dann bräuchte ich weniger rote Farbe.“

Als Verlagsfachwirt und ausgebildeter Prompt Engineer bin ich Gründer von narratiq, einem innovativen Manuskriptanalysetool für Verlage und Autoren. Ich verbinde traditionelles Verlagswissen mit KI-Technologie und mache die Kraft der künstlichen Intelligenz für die Buchbranche nutzbar.

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Herzlich willkommen, Patrick :wink:

Willkommen hier
Andere Frage, wann wird es dieses narratiq geben?

narratiq gibt’s bereits, soweit ich weiß, wobei die primäre Zielgruppe Verlage sind.

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Danke für dein Willkommen. narratiQ gibt es bereits. Es gibt eine Verlagsversion die schon live ist und arbeitet und auch von Autoren genutzt wird und werden kann. Eine Frage des Blickwinkels. Schau gerne bei narratiq.de vorbei oder schreibe mir gerne, wenn du Fragen hast.

Habe mir die Seite angesehen. Sieht zunächst ganz gut aus. Was mich interessieren würde, ist, wo die Kosten für eine Analyse liegen.

Herzlich Willkommen bei uns im Forum!

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Willkommen bei uns.

Ich habe Fragen:
Gibt es einen signifikanten Unterschied zwischen ausgebildeten und nicht ausgebildeten Prompt Engineer? Ist die Berufsbezeichnung geschützt oder darf sich jeder so nennen, der Visitenkarten drucken lassen kann? Was macht ein Prompt Engineer?
Verstehe mich nicht falsch, du wirst in deinem Fachgebiet gut sein, wer bin ich, das zu beurteilen, bei mir klappen sich die Scheuklappen runter, die Fußnägel hoch, wenn ich in „ausgebildet“ lese/höre. Im Trash TV hagelt es nur „ausgebildet“ Berufsbezeichnungen. Ausgebildeter Bäcker, ausgebildeter Friseur, ausgebildetet Krankenschwester … und so weiter: Geschützte Berufsbezeichnungen, die nur geführt werden dürfen, wenn wer ausgebildet (und geprüft) ist. Doppelt gemoppelt.

Den Thread verfolge ich. Die Idee gefällt mir, einen Filter vorzuschalten, bevor ein Mensch die Manuskripte sichtet. Bedenken habe ich jedoch, dass LLM einen Hang zum Halluzinieren haben. Und wer kontrolliert die LLM? Wer die Programmierer? Durch die richtigen Fragen kann ich eine KI schnell dazu bringen, mir die Ergebnisse zu geben, die ich für richtig halte, egal ob meine Ideen verschwurbelt sind. Einer KI traue ich bisher nicht sehr viel weiter als von der Wand bis zur Tapete, bin aber höflich zu ihr. Hat die KI die Weltherschaft ansich gerissen, wird sie mich deshalb leben lassen.

Nebenher fällt mir ein: Hattest du den Namen narratiq schon erklärt?

Ich lese immer DigitalDaddy und … ein Schelm, wer böses dabei denkt. :slight_smile:

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Dann will ich mal in die Fragerunde einsteigen: Ja, es gibt einen Unterschied. Mir hat mal jemand in einer Fortbildung vor 2 Jahren eine Zertifikat in die Hand gedrückt auf dem steht das ich nun Prompt Engineer bin, es ist also mein ganz eigenes Jodeldiplom (wer das noch kennt). Was macht der PE? IBM sagt " Ein Prompt Engineer ist ein KI-Spezialist, der Anweisungen (Prompts) für generative KI-Modelle wie ChatGPT, Midjourney oder Claude entwickelt, testet und optimiert. Ziel ist es, die Qualität, Präzision und Relevanz der KI-Ausgaben (Texte, Bilder, Code) zu maximieren, um Prozesse effizienter zu gestalten".

Kurzer Zwischenspurt: narratiq = narrativ & IQ

Zum Halluzinieren: Das Risiko ist real und wir verschweigen es nicht. Deshalb ist narratiQ kein Entscheider, sondern ein strukturierter Input. Du entscheidest – immer. Was narratiQ liefert, ist ein Analysebericht mit konkreten Textstellen als Belegen: „Auf Seite 47 widerspricht sich die Zeitlinie zu Seite 12.“ Keine Meinung aus dem Nichts, sondern verankerte Hinweise, die du nachprüfen kannst.

Zur Kontrolle: Wir setzen auf ein LLM mit strukturierten Outputs und einem mehrstufigen Self-Check-Mechanismus, in dem das Modell seine eigenen Ergebnisse vor der Ausgabe nochmals prüft. Unsere Prompts sind bewusst auf Widerspruchssuche ausgelegt – das Modell soll nicht einfach „ja“ sagen, sondern Inkonsistenzen finden. Das reduziert Schmeichelei und Bestätigungsbias erheblich.

Zu deinem berechtigten Einwand mit den „richtigen Fragen“: Du beschreibst etwas sehr Reales. Bei narratiQ gibt es jedoch keine freie Eingabe, die das Ergebnis steuern kann. Das Manuskript wird hochgeladen, die Analyseparameter sind vordefiniert durch das Verlagsprofil. Ein Lektor kann das System nicht durch geschickte Formulierungen in eine gewünschte Richtung drängen.

Kurz gesagt: Wir bauen narratiQ für Leute wie dich – die skeptisch sind, nachfragen und dem System nicht blind vertrauen. Das ist kein Problem, das ist unsere Zielgruppe. Wer KI unkritisch vertraut, braucht uns nicht. Wer sie als Werkzeug mit definierten Grenzen nutzen will, für den sind wir gebaut.

Und zur Weltherrschaft: Da sind wir entspannt – narratiQ analysiert nur Manuskripte, nicht Gehirne.

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Man bin ich alt, ich kenne es. Das waren noch Zeiten.

Gut zu wissen. Dafür bin ich wohl auch zu alt. In meiner Jugend habe ich meine Sorgen mit ELIZA am Mainframe besprochen. Via Batch, nicht interaktiv.

Dann richtet das Teil besser auf Autoren aus, Verlage beschäftigen Lektoren. Wenn ihr ein datenschutz-glaubwürdiges Modell bringt, bekommt ihr zahlende SP-Autoren.

Was nicht ist, kann ja noch werden. Cyberdyne Systems ist nur wenige Clicks davon entfernt kein Fiction mehr zu sein. :scream:

Wir haben ein datenschutzglaubwürdiges Modell. Mehr geht aktuell nicht in dieser Form. Wie auf unserer Webseite hinterlegt " Verarbeitung in Europa

Alle Daten werden ausschließlich in europäischen Azure-Rechenzentren verarbeitet. Keine Übermittlung in die USA."

Kein KI-Training

Ihre Manuskripte werden nicht zum Training von Sprachmodellen verwendet. Microsoft garantiert das vertraglich für Azure OpenAI.

Löschung nach 30 Tagen

Verarbeitungsdaten werden automatisch nach 30 Tagen gelöscht. Zusätzlich haben Sie jederzeit ein DSGVO-Löschrecht.

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Dein Podcast klingt interessant, habe ich schon abonniert. Gibt es dein Buch „The Audit“ auch schon als E-Book?

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Ja. Gibt es.