Design Version / und Originaltext synchronisieren

Ich habe eine Frage bzw. Anregung. Ich habe mein Manuskript mit dem Buch Designer in eine Designversion umgewandelt und mit dem Buchsatz begonnen. Alles kein Problem, läuft super. Jetzt ändere ich natürlich im Buchsatz hier ein Leerzeichen, dort ein Wort, - mir fällt ein Fehler auf, ich korrigiere den natürlich, usw. Gibt es eine technische Möglichkeit, dies synchron mit dem Originaldokument zu machen? Denn - alle Änderungen, die ich im Buchsatz-Dokument gemacht habe, sind ja nur dort passiert. DAS wäre so eine Hilfe! Jetzt ist es so, das ich mühselig beide Versionen danach noch einmal abgleiche, um im Original die Fehler ebenfalls auszumerzen. Vielleicht geht es ja auch nur mir so, aber es wäre echt cool, wenn das ginge. Bei 550 Seiten bin ich damit lange beschäftigt.

Oder gibt es einen Weg, den ich jetzt nicht sehe, um dazu zu verhindern? Außer natürlich ein möglichst fehlerfreies Dokument in den Buchsatz zu schicken, schon klar. Eine andere Variante wäre, das fertig gesetzte Dokument noch einmal in eine Worddatei umzuwandeln, dann könnte ich über die „Vergleichen“ Option bei Word die Versionen noch einmal abgleichen.

Hi,
wieso hast du überhaupt 2 Versionen? Warum nimmst du das Original nicht als Rohfassung, die du gespeichert lässt, wie sie ist und arbeitest in der Design-Version weiter?

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Ich habe keine zwei Versionen. Ich habe mein Originaldokument, Stand heute. Wenn ich dann sage: Buchsatz erstellt mir Papyrus ein neues Dokument mit dem Anhang Design. Alles was ich darin im Text verändere, ändert sich nur dort, nicht im Original. D.h. Ich gebe ein Dokument in den Druck (ich mache einen Probedruck bei Epubli zum Beispiel) - aber die kleinen Korrekturen, die ich im Buchsatzdokument ausgeführt habe, werden im Original nicht abgebildet, das heißt, die Leerzeichen, die zu viel sind etc. sind dort noch immer zu sehen. Wenn ich also später, nach den Testlesern, das Original wieder bearbeite, sind dort meine eigenen Korrekturen nicht zu sehen. kopfkratz - ich hoffe, es ist jetzt verständlicher, was ich meine?

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Kapiert. Warum machst du das mit dem Buchdesigner dann nicht erst ganz zum Schluss, wenn du das komplette Feedback der Testleser eingearbeitet hast?

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Weil ich für die Testleser immer ein Buch drucken lasse, statt es auf A4 ausdrucken zu lassen. Daher dieser Zwischenschritt. Ich hatte einen Roman mit 550 Seiten, habe den bei Epubli für kleines Geld drucken lassen und die Testleser bekamen vom mir eine kleine Buchbox. Mit Schoki, Lesezeichen, Fragebogen und dem Buch. Es war für mich immer ein Zeichen von Wertschätzung, das es sich „wie ein Buch“ anfühlt, nicht wie ein Manuskript. Und am Strand und in der Bahn liest sich nunmal ein Buch besser als ein A4 Ausdruck von über 400 Seiten. Aber vielleicht ist mein Problem gar keins.

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Ich gebe den Testlesern auch immer einen Probedruck. Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich den Buchdesigner bisher nur kurz angetestet habe.
Ich werde mal „herumfummeln“ und gucken, was dabei herauskommt. Wenn ich etwas entdecke, das hilfreich sein könnte, melde ich mich wieder.

Ich verstehe dein Dilemma, vermute aber, es gibt da keinen einfachen Ausweg.

Es sind zwei Dokumente, Original und Buchdesigner. Eine Version übernimmt nicht automatisch die Änderungen im anderen, obwohl die Idee seinen Charme hat.
Mal zu @Ulli rüberzwinker, das klingt nach einem Feature in Version 14, die 13 lasst ihr aus, wegen Unglückszahl und so.

Zurück zum aktuellen Problem, äh sorry, zur aktuellen Herausforderung, Probleme habe nur die Anderen.

Ich umschiffe das Problem :slight_smile: so, dass ich sehr nah am fertigen Layout schreibe, das schriftstellende Auge isst immer mit: Papierformat, Schriften, sogar die Titelei ist schon drin, noch nicht final, aber immer so, dass ich einfach ein PDF raushauen könnte, was ich ohne rot zu werden, drucken lassen kann.

In meiner Wahl, 12x19cm, Vollkorn als Schrift, mit allein Einstellungen entspricht eine Seite ungefähr auch einer Normseite. So behalte ich den Überblick über die Länge.

Vielleicht ist das eine Lösung für dich.

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Eine direkte Synchronisierung gibt es nicht, aber du kannst deine Designversion in eine Manuskriptversion zurückwandeln:

  1. Öffne dein Manuskript
  2. Speichere das Manuskript unter einem neuen Namen, z.B. „Manuskript-Vorlage.pap“. Wenn Papyrus fragt, ob es den neuen Namen übernehmen soll, sagst du nein.
  3. Öffne die Manuskript-Vorlage.pap
  4. Lösche in der Manuskript-Vorlage sämtlichen Text (Bearbeiten > Alles markieren, danach die Taste Entfernen oder Backspace drücken)
  5. Speichere die Manuskript-Vorlage.pap und schließe sie.
  6. Öffne deine Designversion
  7. Wähle Ablage/Datei > Erzeugen > Formate anpassen nach Dokument …
  8. Wähle die Manuskript-Vorlage.pap aus und du bekommst ein neues Dokument mit dem Textinhalt der Designvorlage, aber Papierformat und Textformatierungen des Manuskripts.
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Vielen Dank, das klingt umsetzbar und einfacher, als die Vergleichs-Variante. Danke für deine Hilfe!

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Die Schritte 1 bis 6 brauchst du nur einmal durchzuführen. Sobald die (leere) Manuskript-Vorlage existiert, kannst du sie mit den Schritten 7 und 8 immer wieder anwenden.