Danke für deine Antwort. Zu lang kann ich nachvollziehen, sagt ja fast jeder hier.
Warum genau nicht intensiv genug? Was könnte ihn intensiver machen?
Danke
Hättest du nur aufgehört, weil du es für zu lang hälst, oder weil es dich nicht interessiert hat? (Ich finde ja, schöne Dinge können fast nie zu lang sein)
Ich hätte aufgehört, weil es mir zu lang war, weil ich trotz der wunderschönen Animationen begonnen habe, mich zu langweilen.
Danke, @LeonhardvonBergfels und @Heather ^^
Zu lang verstehe ich. Aber nur die animierten Szenen zu zeigen …? Sicher liegt die Stärke eines Videos in Bildern. Aber ich mache ja keinen Trailer für einen Animationsfilm. Ein Filmtrailer zeigt Ausschnitte aus dem Film, unterstützt durch ein wenig Text. Ein Gametrailer zeigt Ausschnitte aus dem Spiel. Sollte ein Buchtrailer nicht entsprechend Ausschnitte aus dem Buch zeigen, unterstützt von nur wenig Bildern bzw. nur als Hintergrund? Das stört mich bei anderen Buchtrailern immer … ich denke mir da: das sind alles sehr schöne Bilder. Und worum geht es jetzt nochmal im Buch?
Danke dass du die animierten Szenen am gelungensten findest, hätte erwartet, dass die alle unprofessionell rüberkommen (was sie ja auch sind
Aber ich finde sie bei weitem nicht das beste am Video und auch nicht sehr aussagekräftig. Wenn ich jetzt nur die nehme, hat man keine Ahnung, worum es geht, oder? Mein Hauptaugenmerk lag und liegt schon auf den Textstellen. Man liest ja ein Buch wegen des Textes, oder? ![]()
Was genau meinst du damit? Der Abstand zwischen den Textstellen, wenn eine Animation dazwischen kommt? Und mystifizierte Kurzform klingt für mich eher nach Neugier. Wie denkst du also, könnte mehr Spannung geschaffen werden, außer kürzen?
Danke
Das war meine Intention. Ich finde die typischen Trailer nicht aussagekräftig genug, weil da nichts AUS dem Buch drin ist
Ähm … nein.
Verstehe ich nicht ganz. Gibt es nicht normalerweise immer nur einen Trailer?
Da hast du recht, alles bis auf das Cover ist von mir.
Das tut mir leid. Hast du nur abgebrochen, weil es zu lang war, oder weil es dich nicht interessiert hat? Weil wenn du merkst, es interessiert dich nicht, kannst du ja auch abbrechen, ist nicht schlimm
Wenn ich etwas schön finde, schau ich es mir auch weiter an. Dann kann es gar nicht zu lang sein. Und immerhin liest sich das Buch auch nicht in sieben Sekunden. Wer ein ganzes Buch liest, der hat genug Aufmerksamkeit, der hält auch länger als eine Minute Filmsequenz durch.
TikTok verabscheue ich, und auch dieses Video, was du da reingesetzt hast, finde ich furchtbar. Und es gibt genug junge Leute, die der Reizüberflutung in ihrem Leben entgegentreten wollen. Das Bedürfnis nach Ruhe wird stärker. Ich schreibe für Young Adult, und denen kann man auch etwas zutrauen. Es sind nicht alle TikTokfans, und für diese Gruppe möchte ich etwas bieten.
Abgesehen davon gehe ich mit, dass das Video für einen Trailer zu lang ist. (Was ich nicht finde ![]()
Finde ich auch
Und er ist für YouTube, nicht für TikTok gedacht.
Ich werde wahrscheinlich eine Kurzversion von einer Minute versuchen, den ursprünglichen aber auch zugänglich machen und dann Vorschaufilm zum Buch oder so nennen.
Schön gesprochen! ![]()
Hallo Sabine, vielen Dank, das freut mich ![]()
Zielgruppe ist Young Adult, ja, das steht auch in der Videobeschreibung. Reine Romantasy ist es nicht, Das Buch vereint verschiedene Genres: Fantasy, Krimi, historisch und auch romantisch. Alle diese Aspekte wollte ich mit in den Trailer nehmen, sodass für jeden etwas dabei ist.
Dachte, das kommt durch das Gesamtwerk bereits zum Ausdruck. Was sollte sich ändern, damit es für dich eindeutiger ist?
Außerdem stimme ich Suse hier zu. Für mich gibt es kein Genre, dass ich niemals lesen würde (außer Horror vielleicht). Wenn mich ein Buch anspricht, lese ich es.
Also bei Filmen gibt es oft mehrere. Einen ganz kurzen und etwas längere. Meistens auch unterschiedlich ausgearbeitet für die verschiedenen Länder. Also nicht sprachlich, sondern inhaltlich wird in den jeweiligen Erscheinungsländern etwas anderes aus dem Film präsentiert.
Wer sagt, dass es nur einen geben darf?
Wie Suse sagt, werden zu Filmen verschiedene Versionen erstellt. Auch Werbespots zum gleichen Produkt werden länderspezifisch erstellt. Buchtrailer kannst du soviele machen, wie du Lust hast. Wenn du unterschiedliche machst, kannst du testen, welche ankommen und welche nicht. Es ist besser, wenn ein kurzer Trailer mehrmals angeschaut wird, als ein langer nur einmal.
Wenn in der Geschichte Action vorkommt, dann mach einen Action-Trailer, kommt Romatik vor, mach ein romantischer Trailer. Mach für jeden Aspekt deiner Geschichte einen Trailer. Beende den Trailer, bevor es langweilig wird. Lass die Leute zappeln.
Mit Abstand meinte ich die (in meinen Augen zu vielen) Lese-Sequenzen, die nur durch relativ wenige Animationen unterbrochen werden. Natürlich sucht man sich ‚geheimnisvoll‘ anmutende Sätze aus. Es soll einerseits neugierig gemacht, andererseits nicht zu viel gespoilert werden. Diese Sätze ziehen mich als Zuschauer aber zu wenig hinein, sondern verwirren und meine Neugier schwindet.
Was dem Trailer vielleicht fehlt, ist ein Drehbuch. Denn auch der Text hierfür verlangt Einstieg, Spannung, und Höhepunkt. Nach etwa drei Minuten etwa kam bspw. ein Punkt, wo ich dachte, hier könnte gut Schluss sein – vielleicht mit dem Wort „Lauf!“ als allein stehendes. Danach die passende Animation und Ende. Aber nein, dann ging es noch weiter, und mein Interesse war verflogen.
Da würde ich gegenhalten, dass man dem jeweilig gewählten Werbe-Medium und diesen Charakteristika gerecht werden muss, nicht dem ‚Produkt‘ (in diesem Fall das Buch). Es geht um die Erwartung der Zielgruppe: An einen Roman egal welchen Genres hat jeder Leser bestimmte formale Erwartungen = bspw. langer epischer Text; an den Klappentext ebenso = knackiger Teaser, der „muss ich lesen“ schreit; noch knapper (Königsdisziplin) ist der Pitch, den Agenten und Verlage so lieben; Buchvorstellungen, Flyer, Steckbriefe, Social Media Auftritte, ja, selbst eine Website – sie alle haben gewisse Erwartungsgesetzmäßigkeiten bzgl. der Darstellungsform. So wie auch der Trailer! Ein Trailer ist ein Video, was bedeutet, dass in erster Linie Bewegung erwartet wird! Textbilder sind jedoch statisch. Außerdem zwingen sie dem Betrachter ein Verständnistempo auf, was bedeutet: Je verschwurbelter oder mystischer die Botschaft, desto mehr Zeit der Aufmerksamkeit wird erforderlich. Deshalb sollte Lese-Text in Trailern eine untergeordnete Rolle spielen. Ja, auch wenn für ein Buch geworben wird! Vielleicht versuchst du eine Variante mit Voiceover – ein Kompromiss?!
Da ich ich an dieser Stelle nicht zu ausführlich Eigenwerbung machen will, kannst du dir bei Interesse meine Trailer-Gehversuche (Voiceover, Text- und Bildverhältnis etc.) auf meinem YouTube Kanal anschauen. Der zu „Die Nacht dazwischen“ ist mit 3:20 zu lang, ein anderer mit 0:22 extrem kurz, die beiden anderen halte ich für angemessen (1:03 und der neueste 2:07). Etliches würde ich heute ganz anders machen und wer weiß, eines fernen Tages … ![]()
(Übrigens gefallen mir deine selbst gerfertigten Animationszeichnungen im Trailer um Längen besser, als das Ki-gestützte Buch-Cover aus der Profi-Schmiede, das sehr gelungen ist, aber deine haben deutlich mehr individuellen Charme und Charakter und heben sich aus der Masse ab!)
Nein, denn die Videos sieht ohnehin kaum jemand. Da kann ich beruhigen. Buchtrailer sind Youtube-Gift. Die sieht sich niemand an, wie soll man auch darauf gestoßen werden?
Du darfst mich ab sofort „Niemand“ nennen.
Da habe ich dann wohl schon diverse Vergiftungen überlebt.
In meinem Fall sind sie nur deshalb bei YouTube, weil ich in meinem Wordpress-Tarif auf meiner Website einen entsprechenden YT-Link einbetten kann, aber kein Video von meiner Festplatte. Und meine Website wird ohnehin nur von Menschen besucht, die Interesse an meinem Tun oder meiner Person haben. Betreten auf eigene Gefahr.
Iiiiih! Heather! Wie bist du denn drauf? Deine Webseite betreten? Die strotzt doch bestimmt nur so vor …
![]()
… widerwärtigen Buchtrailern, die niemand braucht.
Ernsthaft: Ich verstehe - wie so oft - nicht, warum manche Leute alles miesreden müssen.
Ich finde den Buchtrailer von @Kascha , bis auf die Dinge, die ich bereits angemerkt habe, sehr gut. Man sieht die viele Arbeit, die darin steckt. Nun ist eben Feinschliff angesagt. Ein ganz normaler Vorgang.
Nach meinem Verständnis sollte …
- BUCHTITEL/UNTERTITEL einen Hinweis auf das GENRE geben,
- ein PITCH in aller Text-Kürze maximale NEUGIER wecken,
- ein KLAPPENTEXT Appetit auf den BUCHINHALT machen, ohne zu spoilern,
- der ‚BLICK INS BUCH‘ (virtuell oder im Handel ganz real) ein wenig über den SCHREIBSTIL verraten
- und ein TRAILER etwas von der STIMMUNG im Buch vermitteln.
Für das Komplettpaket sollte dann idealerweise alles zum Erwerb des Buches beigetragen haben. (Marketing-Maßnahmen habe ich hier nicht berücksichtigt.)
Edit: Unter Punkt 1 habe ich die COVER-Gestaltung vergessen zu erwähnen.
Das erfüllt kaum ein Buch - weder Klassiker noch moderne Werke. Muss es meiner Ansicht nach auch nicht.
Beispiele:
Quest, Genre anhand des Titels erkennbar?
Der Glöckner von Notre Dame, Genre anhand des Titels erkennbar?
Aus dem Leben eines Taugenichts, Genre anhand des Titels erkennbar?
Kühlfach 4, Genre anhand des Titels erkennbar?
Die falsche Kiste, Genre anhand des Titels erkennbar?
Ich habe absichtlich keine Bücher von „no name“-Autoren ausgesucht. Die Liste kann man endlos fortsetzen.
Der Titel sollte einen Hinweis aufs Genre geben? Nein. Ansonsten gebe ich dir recht.
Habe vergessen, die Covergestaltung zu erwähnen (ich war so auf Text geprägt). Dennoch sollte dieser Dreiklang im Idealfall die dem Genre entsprechende Zielgruppe ansprechen.
Dass das nicht immer der Fall ist, steht auf einem anderen Blatt. Mein Wunsch und die Realität sind eben zweierlei. ![]()
Dankeschön, das gibt mir viel ![]()
Geh ich nicht ganz mit, die einzelnen Elemente haben nie nur eine Aufgabe, sondern mehrere und teilen sie sich. Nur vielleicht einen abweichenden Fokus.
Lieben Dank euch allen, ich habe aus den Anregungen nun eine zweite, kürzere Version gemacht. Bin gespannt auf euer Feedback.
Das ist richtig, aber genau diesen Fokus (die Hauptaufgabe) meinte ich. ![]()