Buchcover-Arten

guten Morgen,
mich sprechen sehr häufig Cover an, die mit Komplementärfarben arbeiten. Die springen mir bereits aus dem Augenwinkel in den Blick.

1 „Gefällt mir“

Klappentext liest sich interessant … Cover ist jetzt nicht so meins.

Diese beiden Bücher habe ich nur wegen des Covers gekauft und nur wegen des Covers behalten. Ich finde beide Cover irgendwie genial:

Die Edelsteintrilogie von Kerstin Gier gefällt mir außen und innen sehr gut:

Ansonsten finde ich Buchreihen mit zueinander passenden Buchrücken schön, und sei es nur das schlichte Dunkelblau der 24-bändigen Brockhaus-Enzyklopädie oder 70 Bände von Karl May in grün-gold.

6 „Gefällt mir“

Ich denke, das ist eine reine persönliche Geschmacksfrage. Vielleicht hilft ja die psychologsiche Farbenlehre weiter, es rational zu betrachten. Plus die Gestaltungsgrundmuster der unterschiedlichen Genres …

3 „Gefällt mir“

Ich bevorzuge tatsächlich die Farbe rot :joy:
Aber das liegt auch daran das ich viel damit arbeite.

Tendenziell bin ich der Fan von übersichtlichen Cover. Die aktuellen Fantasy-Cover gefallen mir gar nicht. Ich halte sogar Abstand davon. Sie vermitteln mir irgendwie automatisch ein schlechtes Storytelling, obwohl das Schwachsinn ist. Aber irgendwas an diesem Design gibt mir das Gefühl, dass das nicht gut sein kann. Und das ist sehr voreingenommen von mir, aber ich bekomme es nicht los :sweat_smile:.

Ich liebe typografische Gestaltung, weil es mir vermittelt, ob jemand Ahnung und Spaß daran hat und auch ob man sich mit der Story auseinandergesetzt hat.

Ein gutes Cover sollte die Geschichte widerspiegeln. Es braucht auch oft nur einen Eyecatcher.
Vor allem wenn man z.b. eine Triologie hat, kann man darüber hinaus eine Varianz schaffen oder einen fließenden Übergang.

Wichtig ist, wenn man ein Cover sieht, sollte man auch erahnen können, wohin die Geschichte oder um was es in der Geschichte geht. Daraus entsteht dann nämlich die Neugier. Wenn dann der Leser/Kunde das falsche erahnt und deswegen weglegt, weil es ihn fälschlicherweise nicht interessiert… ja dann ist das Cover verfehlt.
Das ist das, was schade ist.
(Vielleicht denke ich hier etwas zu sehr wie ein Produktdesigner, tschuldigung :sweat_smile:)

6 „Gefällt mir“

Genau das…

Das schwarz/ weiße finde ich toll. Es wirkt dreidimensional.

1 „Gefällt mir“

Komischerweise hapert es beim »Coverdesign« von Autoren an der Typografie am allermeisten. Autoren, die sich über ihre Worte und deren Aussehen und Wirkung zu wenig Gedanken machen, sind schon eine merkwürdige Gattung. Ich frage mich dann immer, ob sie den Unterschied zu erfolgreichen Covern nicht sehen? Nicht sehen können? Dünne Serifenschrift auf unruhigem Grund, Serifen im Titel, Arial und Times oder Comic sans wohin man sieht. Es ist ein Trauerspiel. Ein Cover hat gar nicht so viele Aufgaben.

  1. Nimm mich in die Hand (klick mich an).
  2. Nenne mir dein Genre!
  3. Halte im Klappentext die Versprechen, die du im Bild/Titel machst. Will sagen: Ich will über das Genre lesen, welches das Cover mir vorher versprach.

Alles andere ist nur für den Autor wichtig. Aber bedenkt: Der Köder muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!

Ja, aber! Auf meinem Cover sieht man schon den Konflikt zwischen … bla, bla, bla. Das ist nicht die Aufgabe des Covers. Hier soll niemand ahnen, wie schön die junge Frau ist, wer den Helden jagt, wer was auch immer denkt, fühlt, erlebt. Es soll ansprechen! Man soll das Genre erkennen! Zwei Punkte, mehr nicht. Ach ja, bevor ich es vergesse: Es soll, es darf auf keinen Fall so aussehen, wie die ersten Versuche meiner damals fünfjährigen Tochter in MS Paint. Aber selbst das vergeigen manche Selfpublisher noch.

3 „Gefällt mir“

Typografie ist eine Kunst. Sie setzt ein paar Jahre intensive Beschäftigung mit der Materie und ein scharfes Auge für Mikroästhetik voraus. Die Menschen, die das mal beherrscht haben (früher Schriftsetzer, heute Art-Direktoren und Kommunikationsdesigner), sterben nach und nach aus. Ein Trauerspiel. Für ein vernünftiges Basiswissen empfehle ich Fachlektüre. Eine gute Adresse dafür ist der Verlag Hermann Schmidt in Mainz.

1 „Gefällt mir“

Bei mir sollte ein Cover zum Inhalt passen, dunkle Farben: tiefgründig, eher ernst, Pastell eher für Unterhaltsames. Einen Favoriten habe ich nicht, weil ich beides lese.
Gern mit Personen, muss aber nicht.
Was ich so gar nicht mag, ist der Trend zu den Comic-Covern oder zum Einheitsbrei. Blüten, Dunkelheit, Schnörkel, willkommen bei allem von Dark Romance bis Fantasy.
Wenn es ein deutsprachiges Buch ist, bevorzuge ich deutschsprachige Titel.
Gold auf Covern mag ich, keltische Symbole.

1 „Gefällt mir“

Ich kann mich der Meinung der meisten hier anschließen: Das Cover muss zum Inhalt passen und bereits einen Vorgeschmack auf das Thema geben. Und ja, in der Buchhandlung ist in den allermeisten Fällen das Cover für mich der Grund, das Buch überhaupt erst in die Hand zu nehmen. Außer (!!) wenn ich gezielt (!!!) etwas Neues ausprobieren will (egal ob Genre, Trope oder Schreiberling), dann schaue ich weniger auf das Cover, sondern drehe das Buch direkt um und lese den Klappentext.

Ich kaufe aber auch dann und wann Book-Blind-Dates - da weiß ich außer ein paar Hinweisen nichts über das Buch, daher ist mir da auch das Cover egal.

Farbentechnisch mag ich alles, was zum Buch passt. Das kann für einen Thriller auch mal ein weißes Cover sein (Jo Nesbo, Der Schneemann - das alte Cover dazu) oder Fantasy, die auch eher clean ist und nicht grafisch überladen, die wirken für mich teilweise leider einfach zu verspielt, davon nimmt mein Kopf dann Abstand (was dem Inhalt gegenüber vielleicht nicht immer fair ist).

3 „Gefällt mir“