Brief in einem Roman

Moin liebe Leute,

ich bin recht neu hier und schreibe erst seit einigen Wochen mit Papyrus. Mein erster Roman ist mehr oder weniger fertig. Ich habe den Roman in Drama Queen geschrieben und dann in Papyrus zur Überarbeitung importiert. In der Überarbeitung habe ich nun noch einen Brief eingefügt. Der Protagonist (ich-Erzähler) erhält diesen Brief nach dem Tod seines Vaters, von dem er bis vor kurzem nichts wusste. Alles sehr emotional. Meine Frage ist, wie haltet ihr das mit Briefen in einem Roman? Wird dieser in derselben Schriftart wie der Fließtext oder in einer Schreibschrift eingefügt? Die Länge des Briefes ist etwas mehr als eine Normseite. LG, pio

Hallo, Pio,

herzlich willkommen im Forum.

Zu deiner Frage:

Bei einer Verlagsveröffentlichung würde ich das für eine Frage der Buchgestaltung bzw. des Satzes halten. Als Autor kann man sicher einen Wunsch äußern, aber die endgültige Gestaltungsentscheidung dürfte beim Verlag liegen.

Beim Selfpublishing kann man es natürlich selbst entscheiden. Bei einem Brief von mehr als einer Seite wäre mir vor allem wichtig, dass er gut lesbar bleibt.
Eine Schreibschrift fände ich für einen kurzen Zettel reizvoll, für einen so langen Brief aber eher anstrengend.
Man könnte den Brief auch einfach typografisch vom Fließtext absetzen, zum Beispiel durch Einzüge oder eine andere gut lesbare Druckschrift.
Kursiv wäre ebenfalls eine Möglichkeit, wobei ich längeren Kursivsatz für die Lesbarkeit auch nicht optimal finde.

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Moin,

Vorteil Selfpublisher: Ich bin an keine Vorgaben gebunden.

Meine Prota schreibt Tagebuch, also ähnliches Setting, wie dein Brief.

Ich nehme eine andere Schriftart und etwas mehr Ränder. So fällt es optisch sofort auf.

Grüße

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Vielen Dank für die Antworten. Ja, der Roman wird im Selfpublishing veröffentlicht, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Das mit der Übersichtlichkeit/Lesbarkeit ist natürlich ein Argument. Das Ganze typographisch etwas abzusetzen werde ich einmal ausprobieren. Sieht bei KaePie ziemlich gut aus. LG, pio

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Denke daran, dass es ein wenig tricky sein kann, wenn du dein Buch auch als E-Book anbieten möchtest. Ich habe da bei meinem letzten Buch ganz schön herumgefummelt.
Die Lösung sah so aus. Eigentlich hätte ich das Ganze noch gern eingerückt, habe es aber letztendlich nicht geschafft.

Ja, ich probiere gerade ein wenig damit herum. Bei der Printausgabe (Taschenbuch) funktioniert das mit anderer Schriftart und Einrücken ganz gut. Das soll natürlich auch als E-Book erscheinen. Hast du das mit dem dunkleren Hintergrund einstellen können? Womit erzeugst du die E-Book Datei?

Das E-Book habe ich zunächst mit Papyrus erstellt und dann mit Sigil und Calibre nachbearbeitet. Das ist der Code für Hintergrund:

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Dafür gibt es doch margin.

margin-left: 1em;

margin-right: 1em;

Hier ein Beispiel auf meinem eBook

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Schon, aber ich wollte den Hintergrund und die Einrückung und alles zusammen im Blocksatz etwas vom grauen Rand entfernt. Das habe ich nicht geschafft. Und irgendwann war ich dann mit der Alternative zufrieden.

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Bei Zitaten gebt ihr in der Formatvorlage beim HTML

an. Das Tag ist normalerweise schon so gestylt, dass es einrückt. Und es ist die richtige Auszeichnung für Zitate.

Häh? Zitate? Ich weiß irgendwie nicht, was du meinst. Stehe offenbar gerade auf dem Schlauch. In meinem Buch ging es jedenfalls darum, das, was gerade in einem Vlog live passiert von der restlichen Erzählung abzuheben. So, wie KaePie eben Tagebucheintragungen hat.

Das ist HTML:

<p> ist ein Paragraf = ein Absatz

<q> ist ein Inline-Zitat

<blockquote> ist ein Blockzitat = ein Brief oder ein Auszug aus einem Buch

Wenn du das hier zuordnest, wird dein Text meistens schon mal vom Reader auseingerückt - weil Blockzitate eben meistens eingerückt sind.

Ach so. Jedenfalls hat damals nichts, was ich probiert hatte, zum gewünschten Ergebnis geführt. Entweder ging das eine oder das andere. Wenn es dann in der Vorschau gut aussah, dann war es nach dem Hochladen auf dem Tolino vermurkst.