Das es im Übersetzer nicht geht, vermute ich auch. Aber du kannst doch den redigierten Text wie ein neues Buch einstellen.
Diese Methode sollte theoretisch möglich sein, habe ich aber selbst noch nicht ausprobiert. Die Frage wäre, ob Amazon das akzeptiert, es dürfte aber kein Grund dagegen sprechen.
Hier ein kurzer Zwischenbericht zu meinen Erfahrungen mit der Englischübersetzung meines Buches durch Kindle Translate:
In der Zwischenzeit habe ich enthusiastische Bewertungen von U.S.-Bloggern erhalten:
Ich habe mich gerade intensiv mit der englischen Ausgabe von Everest-126: The Last Element beschäftigt und bin wirklich beeindruckt von der hochspannenden Mischung aus Extrem-Bergsteigen und wissenschaftlichem Thriller. Die Geschichte von Gilda Hunt, die sich erneut in die Todeszone begibt, um das mysteriöse Element 126 zu finden, ist ein unglaublich starker erzählerischer Kern. Besonders das Setting des Mount Everest im Winter, mit eisigen Winden und der moralischen Grenzerfahrung oberhalb von 8.000 Metern, gibt diesem Science-Thriller eine wunderbare atmosphärische Wucht. Man spürt auf jeder der 325 Seiten die Kälte und den immensen Druck, unter dem die Charaktere stehen.
Kaylyn Irene
Boh ey! Wusste gar nicht, dass mein Buch so gut ist … ![]()
Kaylyn et al. wollen für nur gaaanz wenig Geld mir eine Kooperation anbieten, um mein Buch im U.S.-Markt zu positionieren.
Leider wollen die Blogger mit so phantasievollen Namen wie „Delfina Gray“ mir nicht verraten, wo genau sie ansässig sind, welche Website sie haben oder die Unternehmensdaten kommunizieren, die unsere Finanzämter so schätzen. Leider habe ich auch im Augenblick (noch) nicht das nötige Kleingeld für solche Aktionen.
Aber es naht eine Lösung am Horizont!
Ein Anwalt hat festgestellt, dass ich der alleinige Erbe eines Millionenvermögens in den U.S.A. bin!! Ich muss nur schnell genug sein, bevor der Anwalt herausfindet, dass ich noch erbberechtigte Geschwister habe. Ich soll nur 3.000 $ Kosten für Anwaltskosten vorschießen, aber angesichts des Millionenerbes sind das nur Peanuts …
Ernsthaft jetzt: Seid vorsichtig!!
Für alle, die Anfragen von angeblichen Bloggern und Dienstleistern im Ausland erhalten, empfehle ich folgende Seite: Writer Beware - Shining a small, bright light in a wilderness of writing scams
Die Seite informiert umfangreich über ausländische Betrüger, die sich im SP-Markt tummeln. Vorsicht ist vor allem dann geboten, wenn keine weiteren Angaben gemacht werden, sondern nur eine (nicht unternehmensspezifische ) E-Mail Adresse angegeben ist.
Aber die Kommentare lesen sich doch schon schön:
“Setting the story on Mount Everest in winter instantly raises the stakes, and the added race to uncover Element 126 gives it a gripping thriller edge that feels both intelligent and cinematic.”
Yo, man! ![]()
Danke, das ist gut, dass du uns so etwas mitteilst, denn ist man kopflos durch so eine schöne Kritik, nimmt die eigene Kritikfähigkeit rapide ab!
LOL. Derlei Mails habe ich auch erhalten. Hat sich dann ganz schnell erledigt, nachdem ich dezent darauf hingewiesen habe, man möge sich doch vertrauensvoll an meinen Verlag wenden. ![]()
Ist wohl sowas Ähnliches wie dieser obskure ‚Verlag‘, der jeden Interessenten, der seinen Gedichtband verlegt haben wollte, als ‚einen der zehn besten Lyriker Deutschlands‘ tituliert hat.
Pfoten weg, kann man da nur sagen!
Derartige Mails bekomme ich auch ständig, egal ob man mein „ach so tolles Buch“ nun in Leseclubs weiterbringen will, durch Rezensionen, im Ausland oder sonst was. Tatsächlich hatte sich eine Dame wirklich mal mit dem Buch beschäftigt - oder KI gefragt, die Mail war ewig lang.
Andere Autoren berichten auch davon. Dass man mit Autorenträumen Geld machen kann, ist ja schon lange bekannt, es ändern sich nur die Maschen.
Grundsätzlich ist immer Vorsicht geboten, wenn einem Versprechen gemacht werden, die einfach zu gut klingen. Bisher haben mich die Referenzen, wenn denn überhaupt welche angefügt sind, nie überzeugt.
Danke, dass du für das Thema noch einmal sensibilisierst.