*Beeindruckende Community*

Holla, ihr Waldfeen :wink:

Starten wir mit einem gängigen Klischee eines neuens Mitglieds:

Ich bin schon seit einiger Zeit stille Mitleserin dieses Forums :sweat_smile:

Aber es stimmt halt auch. Ich habe mich nun auch mal angemeldet, um zuerst ein großes Lob auszusprechen.

Hier wird sich nicht nur ausgetauscht. Man motiviert sich, stellt sich auf die Probe, kritisiert konstruktiv. Das ist wirklich schön.

Ich bin 35 Jahre alt, Mama von zwei kleinen Kindern und habe seit kurzem meine kreative Ader entdeckt (besser spät, als nie).

Ich habe meinen Roman am Wochenende fertiggestellt. Er geht morgen an meinen zweiten Testleser. Ich bin schon wahnsinnig gespannt .

Es ist eine Mischung aus Dark Fantasy/Romantasy und hat mir wirklich wahnsinnig viel Freude beim Schreiben gemacht. Zentrale Themen sind Machtmissbrauch, Trauma, aber auch Bedeutung von Freiheit rund um eine M/M Romance.

Ich könnte mir vorstellen, auch hier bald mal einen Aufruf zu starten, um einige „fremdere“ Testleser zu finden. Aber, dafür muss ich noch etwas mutiger werden.:innocent:

Bis dahin wünsche ich euch allen einen schönen und hoffentlich sonnigen Tag. :vulcan_salute:

Eure Jenny

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Herzlich willkommen, Jenny.

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Willkommen bei uns.

Du kennst uns ja schon, freut mich, dass Du jetzt aktiv werden willst.

Hast du schon ein Cover, oder erste Entwürfe, und einen Klappentext? Dann her damit, ein Preview ist immer gut.

Winke, Alexander

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Herzlich willkommen hier Jenny :blush:

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Herzlichen Glückwunsch zur Fertigstellung!

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Hi, Jenny! Großes Lob dafür, ein solches Projekt in einer zeit fertiggestellt zu haben, wo zwei Zwerglein die volle Beachtung fordern. Mich hat das Muttersein zwar auch kreativ enorm beflügelt, aber schreiben klappte erst viel später. Von wegen:

Ich glaube, man hat immer haargenau das richtige Alter in dem Augenblick, in dem man etwas beginnt.

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Herzlich willkommen.

Da hast du vollkommen Recht :wink:

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Danke für die lieben Worte :slightly_smiling_face: Ich habe tatsächlich schon einen Klappentext und könnte z.B. den Prolog und das erste Kapitel hier einfügen? Ein Cover habe ich (noch) nicht, weil ich dafür lieber irgendwann einen echten Menschen, anstelle der KI bemühen möchte :blush:

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Klappentext:

Prinz Rian ist Thronfolger von Ber. Theoretisch zumindest. Denn eigentlich verbringt er seine Zeit lieber mit Alkohol, Frauen und anonymen Arenakämpfen.

Bis Skus ihn um Hilfe bittet. Ein grimmiger alter Kobold mit einer Schwäche für Zigarren und schnelles Gold. Und leider auch Rians Trainer. Gemeinsam suchen sie nach Skus’ verschwundener Nichte Chrey. Ihre Spur führt zu den Überlebenswetten – einem Geschäft für reiche Arschlöcher mit Gotteskomplex, bei dem darauf gewettet wird, in welcher Stunde ein schwer verletzter Kämpfer stirbt. Stunde für Stunde steigen die Einsätze, während ein Heiler versucht, den Tod hinauszuzögern.

Um mehr herauszufinden, fasst Rian einen Plan: Er wird selbst Teil einer solchen Wette. Schwer genug verletzt, um hinter die verschlossenen Türen zu gelangen. Mit einem bestochenen Heiler, der ihn im besten Fall nicht sterben lässt.

Ein genialer Plan.

Findet zumindest Rian.

Dann verliert er das Bewusstsein – und damit die Kontrolle.

Als er wieder zu sich kommt, trägt er ein Halsband. Die bestochenen Heiler sind verschwunden, Skus ist fort und Rian befindet sich weit außerhalb von Ber. Die Kämpfer, die angeblich bei den Überlebenswetten gestorben sind, leben. Zumindest einige von ihnen. Und Rian gehört dazu.

Dummerweise ist da auch noch Catt. Einer der Männer, die dafür sorgen, dass Rian seinen Platz nicht vergisst – und ausgerechnet derjenige, den er irgendwann nicht mehr einfach nur hassen kann.

Während er verzweifelt nach einem Ausweg sucht, muss er lernen, was er sein Leben lang vermieden hat: Verantwortung zu übernehmen. Denn bei seiner Flucht geht es längst nicht mehr nur darum, sich selbst zu retten.

Und der Prolog mit ersten Kapitel:

Prolog

Der Whiskey brannte in ihrem Hals. Aber er war gut. Gespannt wartete sie mit den anderen darauf, dass endlich diese verdammte Tür aufging. Ihr wurde ein vielversprechender Kandidat zugesagt und sie hatte vor, einen Haufen Gold zu machen. Sie saß in der ersten Reihe. Direkt am Geländer. So hatte sie den besten Blick auf die Manege.

„Rauchen Sie?“, fragte der Kerl neben ihr. Sie sah ihn an. Er war klein und dicklich. Seine Haare klebten ihm verschwitzt an der Stirn und er roch nach billigem Fusel und Rauch. Er hielt ihr eine Zigarre hin. Sie rümpfte die Nase und drehte sich kommentarlos von dem Mann weg. Ihr gefiel es nicht, die nächsten Stunden neben diesem Widerling zu sitzen.

„Schlampe“, zischte er. Sie reagierte nicht. Sie hörte ein quietschendes Geräusch und drehte den Kopf zur großen Doppeltür am anderen Ende des Raumes. Sie öffnete sich. Endlich!

Zwei Männer schoben eine Liege aus Metall herein. Auf ihr lag ein Mann, bewusstlos, blutend. Sie konnte in dem Flur hinter ihnen eine lange Blutspur erkennen. Sie reckte den Hals, um sich einen ersten Eindruck von dem Körper zu verschaffen. Verdammt! Den hatte es übel erwischt. Sie leckte sich über die Lippen und grinste. Von außen konnte sie schon einiges erkennen. Diverse Platzwunden, eine tiefe Stichverletzung, Blutverlust. Aber interessanter würde es erst werden, wenn sie den Bericht des Heilers lesen konnte.

Die anderen Gäste wurden unruhig. Sie wollten ihn aus der Nähe betrachten. Aber sie mussten warten, bis der Heiler die Werte aufgenommen hatte. Endlich wurde der Zugang freigegeben. Sie zückte ihr Notizbuch und stellte sich vorne in der Schlange auf. Der Reihe nach gingen sie an dem Bewusstlosen vorbei. Sie begutachteten akribisch jede Verletzung. Dabei achteten sie darauf, nicht in das Blut des Kämpfers zu treten. Jeder von ihnen machte sich Notizen. Anfassen war nicht erlaubt, also musste man genau beobachten. Der Heiler reichte dem ersten in der Reihe seinen Bericht – die gesundheitlichen Werte des Bewusstlosen. Der Mann vor ihr ließ sich Zeit. Sie wurde ungeduldig und räusperte sich lautstark.

„Wenn du dich nicht beeilst, stirbt er noch, bevor es überhaupt losgegangen ist“, fuhr sie ihn an. Der Heiler sah sie streng an. Sprechen war hier ebenfalls verboten. Sie verdrehte die Augen.

„Entspann dich mal, Kleine!“ Der Mann vor ihr drehte sich um und reichte ihr die Werte. Sie zog sie ihm eilig aus der Hand und warf ihm einen zornigen Blick zu. Er drehte sich kopfschüttelnd um und verließ die Manege. Dann las sie den Bericht durch:

Gladiator, männlich, 28 Jahre

Gesichtsverletzung

Rippenfraktur

Stichverletzung Schulter, massiver Blutverlust

Schulterluxation, Muskel- und Sehnenschäden

Mehrfache Wirbelsäulenfrakturen

Akute Rückenmarksverletzung im Bereich der Halswirbelsäule

Lungenverletzung mit Einblutung

Den Rest überflog sie. Sie pfiff durch die Zähne. Das war wirklich ein wahnsinnig interessanter Kandidat. Ihr Blick blieb auf der letzten Zeile hängen, die der Heiler vermerkt hatte:

Überlebensprognose: Kritisch.

Erwarteter Todeseintritt innerhalb von 3-5 Stunden.

Drei bis fünf Stunden? Sie grinste. Die meisten hier würden bestimmt die sichere Wette nehmen. Kleine Gewinne. Viel zu langweilig für sie. Die Verletzungen waren katastrophal, aber genau deshalb waren die Quoten gut. Sie hatte ihn kämpfen gesehen.

Er war groß, muskulös und ausdauernd. Er konnte länger durchhalten, wenn er so zäh war wie sie ihn einschätzte. Wenn der Heiler sich in der ersten Stunde die Lungenverletzung vornahm und in der zweiten dann den Blutverlust stoppte. Durch die Behandlung der Stichverletzung …

Natürlich konnte sie alles verlieren. Aber das war ja der Reiz an der Sache. Sie schlug ihr Notizbuch auf und schrieb eine Zahl hinein. Dann reichte sie den Bericht an den kleinen dicken Kerl hinter ihr weiter.

Sie schlenderte zum Buchmacher hinüber. Dort trug sie die achte Stunde als Todeszeitpunkt ein und platzierte ihre Wette.

Kapitel eins

Die ersten Sonnenstrahlen des Tages schienen durch das geschlossene Fenster und funkelten auf ihrer dunklen Haut. Er streckte sich und stützte sich auf einen Ellenbogen. Sie suchte ihren zweiten Schuh. Ihre Kleidung lag quer in seinem Zimmer verstreut. Sie hatten es letzte Nacht ziemlich eilig gehabt, sie loszuwerden. Bei der Erinnerung bekam er Gänsehaut. Schade, dass sie sich jetzt schon wieder in ihrem Kleid verstecken wollte.

„Du siehst so verdammt heiß aus, Aeva.“ Er befeuchtete seine Lippen. „Du könntest einfach noch ein bisschen bleiben?“

Er setzte sich auf. Die Decke rutschte von seinem Oberkörper. Seine schwarzen Haare fielen ihm locker über die breiten Schultern. Er klopfte mit der freien Hand neben sich auf die Matratze und grinste sie an. Sie ließ sich Zeit beim Anziehen und achtete darauf, dass sie nichts auf dem Boden vergaß. Es gefiel ihm, wie sie ihre Brüste unter dem weichen Stoff versteckte und ihre harten Nippel sich trotzdem deutlich abzeichneten. Dann legte sie den Kopf schief und sah ihn direkt an.

„Wahnsinnig romantisch, Rian.“ Sie schnappte sich ihren zweiten Schuh und setzte sich auf die Matratze, um ihn anzuziehen. „Ich will den Laden heute früher öffnen. Ich habe zwei Termine direkt hintereinander und muss noch einiges vorbereiten.“ Rasch band sie sich ihre langen schwarzen Locken zu einem lockeren Dutt und überprüfte dann ihr Spiegelbild.

„Und das hatte ich dir gestern auch gesagt!“, setzte sie vorwurfsvoll nach. Sie nahm die Ohrringe von der Kommode und drehte sich zu Rian um. Ach verdammt, er hatte ihr gestern Abend wirklich nicht beim Reden zuhören wollen. Er wollte ihren Mund auf seinem haben. Die ganze Nacht.

„Wie viel soll ich dir zahlen, damit du bleibst?“, fragte er und lehnte sich vor. Sie hielt kurz inne und runzelte die Stirn.

„Du bist unmöglich!“

„Schon gut.“ Enttäuscht ließ er sich rücklings in die Kissen fallen.

„Sehen wir uns wenigstens heute Abend?“, fragte er, während er an die Decke starrte. Ein wenig Spaß nach einem langen Tag mit der Loge hätte er sich wirklich verdient.

Mit einem lauten Knall fiel die Tür ins Schloss. Sie stampfte über den Flur. Ihre Schritte wurden immer leiser. Also nicht. Rian schloss die Augen und wartete darauf, dass sein Schwanz sich wieder beruhigte.

Einen Moment später sprang er mit einem tiefen Seufzer auf und schritt nackt durch das Zimmer zum Spiegel. Auf dem Weg fischte er ein benutztes Hemd und seine Hose vom Boden. Rasch zog er sich an und band die Haare zu einem halboffenen Knoten. Einzelne widerspenstige Strähnen fielen ihm ins Gesicht. Aber das war ihm egal. Er sah beschissen aus. Vielleicht hätte er lieber schlafen sollen, als sich die ganze Nacht mit Aeva zu vergnügen. Der Tag versprach nichts als Langeweile und die Müdigkeit würde es ihm noch schwerer machen. Er öffnete den Wasserhahn und spritzte sich mit den Händen etwas Wasser ins Gesicht. Zara war heute mit der Handwerksgilde in den Werkstätten verabredet. Das bedeutete für ihn, dass er mit seinem Vater an den Berichterstattungen der Loge teilnehmen musste. Er rieb sich die Augen und Schläfen. Das musste reichen. Er war der Prinz. Scheiß drauf, was die alten Säcke der Loge von seinem Aussehen hielten. Er knöpfte das Hemd zu, während er zur Tür ging. Einen tiefen Atemzug. Dann drückte er die Klinke hinunter und betrat den Flur des Hauptgebäudes.

Er nahm heute nicht die große Treppe, sondern bog hinter der Galerie in einen der Dienstgänge ab. Hier war es zwar spärlicher beleuchtet und nahezu fensterlos, aber man kam schneller voran. Außerdem konnte er damit vermeiden, seinem Vater noch vor Beginn des offiziellen Teils zu begegnen. Auf eine Standpauke und einen bissigen Kommentar zu seinem Aussehen konnte er gut verzichten.

Er schlug einen Umweg über die Küche ein und schnappte sich eines der Zimtbrötchen, die für den Tee am Nachmittag vorgesehen waren. Genüsslich biss er hinein und verließ die Küche über den Personaleingang Richtung Vorgarten.

Die Sonne fühlte sich warm auf seiner Haut an. Er sog die ersten richtig warmen Sonnenstrahlen des Jahres in sich auf. Schnee und Eis waren schon seit Wochen verschwunden und die Frühblüher erwachten und drückten ihre Köpfe durch das taunasse Gras. Er wollte sich am liebsten einfach zwischen die Blüten legen und die Wolken beobachten.

Leider bedeutete das neue Jahr aber auch, dass die verdammte Loge erwachte und das Schloss mit ihren Prognosen für die kommenden Monate belagerte: Ernteerträge, Steuern, Löhne, Langeweile. Ein Tag mit Hochrechnungen und Zahlen. Und von ihm wurde erwartet, dass er das alles verstand. Als Thronfolger vermutlich nicht ganz unwichtig. Die Loge verwaltet, die Gilden führen aus, der König erteilt die Erlaubnis. Nur leider hatte er überhaupt kein Interesse daran, den Thron zu übernehmen. Lieber versenkte er sein Gesicht zwischen den Beinen einer hübschen Frau als am Zahlenwerk zu ersticken. Wehmütig seufzte er und verputzte den letzten Rest des süßen Brötchens.

Er hörte die eiligen Schritte im selben Moment wie die aufgebrachte Stimme.

„Eli, was tust du hier?“

Rian drehte sich um. Mit hochrotem Gesicht marschierte sein Vater, ein kleiner stämmiger Mann, auf ihn zu.

„Beeil dich bitte“, schnaufte er, als er bei Rian ankam.

„Die ersten Logenmitglieder sind bereits eingetroffen.“ Zwischen den Worten musste er einige Male Luft holen. „Ich möchte, dass du Ferres kennenlernst. Er ist dieses Jahr für die Handelswege über den Fluss zuständig und hat ein paar interessante Fakten über den Fischbestand im Osten zusammengetragen.“

Rian stöhnte auf und warf den Kopf in den Nacken. Jeder hat wohl seine eigene Definition von ‚interessant‘. Der König schnalzte missbilligend mit der Zunge und packte Rian am Handgelenk. Er wehrte sich nicht und ließ sich von seinem Vater zurück in das Gebäude ziehen. Wehmütig sah er über seine Schulter, als sich die Türen hinter ihm schlossen.

***

Der Tag wollte einfach nicht enden. Gut zwei Dutzend Mitglieder der Loge von Ber drängten sich um eine lange Tafel im Thronsaal. Am Kopfende saßen der König und Rian. Der Tisch wurde mit Papieren, Büchern und Stiften tapeziert. Man redete wild durcheinander, aber wenigstens waren sich am Schluss alle einig. Worüber auch immer.

Zum Mittag wurden die Zimtbrötchen serviert. Rian bestellte sich demonstrativ ein Rührei mit Speck. Zimtbrötchen hatte er ja schließlich schon gehabt. Er fing sich den ersten bösen Blick von seinem Vater ein und zog eine Grimasse. Über den Nachmittag hielt er sich tapfer auf seinem Stuhl und schaffte es sogar an der einen oder anderen Stelle passend zu nicken und zu lächeln. Hin und wieder warf er ein sarkastisches ‚Wirklich?‘ in den Raum. Gefolgt von einem ‚Unglaublich‘ oder ‚famos‘. Dabei klatschte er euphorisch in die Hände und kassierte damit den zweiten wütenden Blick des Tages. Die letzten Stunden beschloss er schweigend zu ertragen. Für den Hausfrieden. Wenn er nicht vorher an Langeweile starb.

Es dämmerte früh. Die Mitglieder der Loge verabschiedeten sich voneinander und verließen das Hauptgebäude. Sie wirkten zufrieden, obwohl Rian nicht wusste, weshalb. Vermutlich war der Tag ein voller Erfolg. Und keine reine Zeitverschwendung. Bevor Vater ihm eine seiner berüchtigten Ansprachen halten konnte, eilte er nach draußen. Mal sehen, wo er heute Abend seinen Spaß haben konnte.

In der Stadt gingen die ersten Straßenlaternen an und die Bars und Lokale füllten sich langsam. Duft von Gebratenem lag in der Luft und irgendwo wurde Musik gespielt. Rian schlug den Weg Richtung Marktplatz ein. Dabei kam er an etlichen Läden und kleinen Lokalen vorbei. Durch die Fenster konnte er geschäftiges Treiben sehen. Am ‚Lämmchen‘ bildete sich eine lange Schlange. Menschen, die sich für die Wettkämpfe interessierten, warteten auf den Einlass. Sportwetten. Nein, danke. Er blieb unter dem kleinen Holzschild „Donnerkeil“ stehen und öffnete die Tür zu der kleinen Bar mit eher gehobenem Publikum.

Als er den Raum betrat, deutete er mit zwei Fingern Richtung Tresen und gab so seine übliche Bestellung auf. Der Wirt, ein kleiner drahtiger Mann mit gebräunter Haut, nickte kurz und eilte dann zu Rian herüber. In den Händen hielt er zwei Krüge mit hellem Bier.

„Eure Hoheit!“, stotterte er und stellte die Bestellung vor Rian ab. Dann rannte er wieder zurück hinter den Tresen, kletterte auf einen kleinen Hocker und zog einen großen hölzernen Becher von dem Haken an der Wand. Er schielte prüfend hinein, nahm sich einen Lappen vom Tresen und wischte damit noch einmal das Innere aus. Dann tippelte er zurück und stellte den Becher neben die Krüge.

„Darf es heute etwas zu essen sein, Lord Elarian?“ Rian winkte ab und zwei Münzen wechselten den Besitzer. Der Wirt deutete eine kleine Verbeugung an und machte kehrt. Rian schenkte sich das erste Bier ein und ließ seinen Blick schweifen. Es war noch relativ früh, aber die Bar würde sich bald füllen.

Eine dunkelhaarige Musikerin betrat das Lokal und ließ ihre Tasche auf einem Stuhl hinter der Bühne fallen. Sie war der Grund, weshalb in ein paar Minuten alle Plätze der Bar belegt sein würden. Ihre Haare hatte sie seitlich zu einem Zopf geflochten. Die Bluse fiel ihr locker über die Schulter und ihr Rock war etwas zu kurz. Sie zeigte gerade genug Haut für Blicke und gutes Trinkgeld.

Rian beobachtete, wie sie eine Gitarre aus der Tasche hob und sie leise stimmte. Als sich einige weitere Gäste dazugesellt hatten, betrat sie unter Applaus die Bühne und spielte ihr erstes Lied. Er hörte ihr zu und trank dabei sein Bier. Sie sah ihn ein paar Mal direkt an. Er leckte sich über die Lippen und hielt ihrem Blick stand. Hatte sie ihn erkannt? Er wünschte sich, dass sie ihn erkannt hätte. Vielleicht würde er sie heute mit nach Hause nehmen.

„Lord? Ein Tanz?“ Rian wandte seinen Blick von der Musikerin ab. Zwei junge Frauen schauten ihn frech an und packten ihn an den Händen. Eng umschlungen tanzten sie zu den schönen Klängen der Gitarre. Eine war vor ihm. Eine war hinter ihm. Hände waren überall. Rian genoss die Aufmerksamkeit und die Berührungen.

In ihrer Pause setzte sich die Musikerin zu Rian an den Tisch.

„Ich darf doch?“ Sie schnappte sich seinen Becher und nippte an dem Bier. Rian sah sie skeptisch an und biss sich auf die Zunge. Sie lehnte sich zu ihm herüber und blickte ihm tief in die Augen.

„Du bist fast jeden Abend hier“, stellte sie fest.

„Du auch“, erwiderte Rian.

„Ich verdien‘ mir hier nur meine Brötchen“, schmunzelte sie.

„Oh und wie du das tust.“ Er deutete auf den kurzen Rock.

„Was machst du hier Abend für Abend?“, fragte sie ihn.

„Ablenkung und Spaß.“ Er verzog das Gesicht und fügte absichtlich provokant hinzu: „Jetzt gerade wird mir aber wirklich langweilig. Wie wäre es, wenn du zurück auf die Bühne gehst und ein bisschen was Schnelles anstimmst? Ich glaube, die Damen da hinten warten noch auf ein Tänzchen mit mir.“

Er winkte zwei jungen Damen zu, die sich kichernd zur Seite drehten.

„Dann sag ich es ganz direkt. Ich habe morgen Abend frei. Wenn du nach Spaß suchst, verbringe den Abend doch gerne mit mir. Ich kann dir nicht versprechen, dass du findest, was du suchst, aber ich kann vielleicht für ein paar Stunden dafür sorgen, dass du vergisst, dass du auf der Suche bist.“ Sie trank den Becher in einem Zug leer und verschluckte sich dabei. „Verdammt, das sollte jetzt nicht passieren.“

Rian stutzte und musste dann grinsen. Sie muss sich diesen Satz so lange zurecht gelegt hatte und es amüsierte ihn, dass sie es so verkackt hatte.

„Ziemlich aufdringlich, Lady.“

Sie lief rot an.

„Entschuldige. Das war eine dumme Idee. In meinem Kopf klang das alles irgendwie viel …“ Sie suchte nach dem passenden Wort. Er wollte sie erlösen.

„Morgen Abend. Hier? Zur selben Uhrzeit?“, unterbrach er sie und sah dabei zu, wie ihre Augen größer und ihr Gesicht noch röter wurden.

„Ich werde da sein.“ Sie erhob sich eilig und betrat stolpernd die Bühne.

Je später die Nacht, desto enger tanzte Rian mit den Frauen. Er wusste nicht, wie viele es waren und auch nicht, wie viel er bereits getrunken hatte. Seine Hände berührten ihre Körper und sie drückten sich an seinen harten Schwanz. Der Wirt huschte immer wieder an Rian vorbei und wischte bereits die Tische ab. Er wollte die Bar langsam schließen. Also schnappte Rian sich die beiden Frauen, mit denen er zuletzt getanzt hatte, und hielt sie fest an sich gedrückt, als er mit ihnen nach draußen torkelte. Er war zu betrunken, um sie mit nach Hause zu nehmen. Er war wahrscheinlich ohnehin nicht mehr in der Lage, beide Frauen gleichermaßen zu befriedigen. Dennoch gebot ihm der Anstand, die beiden noch nach Hause zu begleiten, bevor er sich alleine auf den Weg ins Schloss zurück machte. Zwei durchzechte Nächte in Folge schrien nach einer Mütze Schlaf. Das Gespräch mit der Musikerin ging ihm durch den Kopf. Was war das? Entweder sie wollte etwas Bestimmtes oder sie war einfach nur verdammt schlecht im Flirten. Vermutlich wollte sie einfach, was sie alle wollen. Lord Elarian von Ber. Sein Ruf eilte ihm voraus.

Er kletterte durch das geöffnete Fenster in sein Zimmer. Stiefel und Hose landeten auf dem Weg zum Bett wie gewohnt irgendwo auf dem Boden. Er war bereits eingeschlafen, bevor sein Gesicht das Kissen berührte.

***

Die Mittagsglocken vom Marktplatz rissen ihn aus seinem traumlosen Schlaf. Verdammt! Er war mal wieder zu spät. Hastig sprang er auf und zog das Band aus seinen Haaren. Die schwarzen Strähnen fielen schwer über seine Schultern. Über Kopf versuchte er seine Mähne mit den Fingern wenigstens ein bisschen zu bändigen. Sein Vater würde ohnehin erbost sein, dass er das wichtige Treffen mit den Gildenleitern zum Frühstück verpasst hatte. Da konnte er nun wenigstens dafür sorgen, dass er nicht aussah, als hätte er die ganze Nacht gevögelt und gesoffen. Er starrte in den Spiegel. Okay. Damit konnte man arbeiten. Das Hemd mit dem roten Lippenstift am Kragen konnte er tauschen. Die vielen roten Flecken an seinem Hals nicht. Gut, dass er das Treffen verpasst hatte. Keine lästigen Fragen. Er zog das Hemd aus und tauschte es gegen einen Morgenmantel mit hohem Kragen. Frühstück.

Der Tee musste bereits kalt sein, als er den Thronsaal betrat. Seine Mutter saß auf ihrem Stuhl. Auf dem Tisch vor ihr befand sich ein Korb mit einer großen Auswahl an Brötchen, daneben frisches Obst und ein kleines Kännchen Pfefferminztee. Ansonsten war der Saal leer.

„Mutter.“ Rian blieb im Türrahmen stehen und nickte ihr zu. Dann senkte er den Kopf und wartete auf ihre Reaktion. Seine Mutter seufzte und er wagte es, seinen Kopf ein Stück zu heben, um sie anzusehen. Sie stand auf und kam ein paar Schritte auf ihn zu. Ein Lächeln umspielte ihre Lippen. Gut, das bedeutete keinen Ärger. Sie nahm sein Gesicht in ihre Hände.

„Papa war außer sich heute Morgen. Ich musste einiges an Überzeugungsarbeit leisten, um ihn wieder zu beruhigen.“ Sie zwinkerte. „Alles in Ordnung?“

„Ja, Mutter. Es geht mir gut. Nur verschlafen.“

Seine Mutter deutete kopfschüttelnd auf das Frühstück. Endlich. Er setzte sich an den Tisch und schnappte sich eines der Brötchen.

„Papa wollte heute die Thronfolge besprechen. Du warst nicht anwesend.“ Sie machte eine vielsagende Pause. „Zara schon.“

Natürlich. Seine Zwillingsschwester nahm ihre Pflichten als Königstochter sehr ernst. Sie wäre ohnehin die bessere Thronfolgerin. Rian wusste es. Zara wusste es. Vermutlich wusste es das halbe Königreich. Nur sein Vater schien sich hartnäckig dagegen zu wehren. Absurd.

„Das ist gut“, sagte er. „Du weißt, dass ich das ohnehin nicht will. Zara wurde für diese Aufgabe geboren.“

Seine Mutter nickte nachdenklich.

„Sie hat doch aber keinen Partner an ihrer Seite“, wandte sie ein. „Papa plant die Erbfolge seit …“

„Ach, und bei mir macht er sich darüber keine Sorgen?“

Ihr Blick wanderte vorwurfsvoll zu seinem Hals.

„Zunächst einmal, nein. Dein ‚Talent‘ mit anderen Menschen ist nicht an uns vorbeigegangen. Außerdem war genau deshalb ja das Treffen heute Morgen angesetzt. Die Gildenleiter waren da und haben ihre Töchter angeboten. Um aus dir einen ehrenhaften Mann zu machen.“ Sie lachte kurz auf. Dann lehnte sie sich zu ihm und fügte leise hinzu: „Es war wie auf einem Basar.“

Sie hielt eher wenig von den royalen Gepflogenheiten. Seinen Vater hatte sie kennengelernt, als dieser längst mit einer anderen verlobt war. Es war ihr egal. Ein royaler Ausnahmezustand.

„Jetzt mal im Ernst. Wieso bieten die Gildenleiter Zara nicht ihre Söhne an? Das kommt doch auf dasselbe hinaus.“

Seine Mutter schüttelte den Kopf.

„Bei der Hälfte der interessierten Männer setzt Schockstarre ein, sobald sie Zara gegenüberstehen. Sie bekommen kein einziges Wort heraus. Und die andere Hälfte? Tja, an denen hat die Lady leider kein Interesse.“

Rian verkniff sich ein Grinsen. Das konnte er sich vorstellen. Zara war einfach eine anspruchsvolle, selbstbewusste junge Frau, die ihre Ziele mehr als hoch gesteckt hatte. Ihr zukünftiger Partner brauchte definitiv starke Nerven.

„Sie hätte bestimmt auch nichts gegen eine der Töchter einzuwenden.“

„Eli, wenn Zara auf diesem Wege Kinder bekommen könnte, hätte sich Papa die letzten Jahre bestimmt nicht so sehr den Kopf darüber zerbrochen, welches seiner chaotischen Kinder ihm endlich einen Erben bescheren wird.“

„Vielleicht tauche ich einfach für ein paar Jahre ab. Dann muss er Zara wählen. Dann komm‘ ich wieder und kann völlig pflichtbefreit mein chaotisches Leben führen.“ Er lachte laut auf. Dennoch war der Gedanke daran verlockend.

„Untersteh dich, Elarian!“ Mutter hob ermahnend einen Finger, aber in ihren Augen spiegelte sich Belustigung. „Lass mich nicht allein mit diesem …“ Sie zeigte in die Luft um sich herum. „ … Theater!“, beendete sie ihren Satz. Dann umarmte sie ihn. „Ich gehe mal nach Papa sehen. Er rauft sich bestimmt gerade die letzten paar Haare vom Kopf.“ Sie nahm ein Stück Strudel von dem Teller. „Vielleicht muss er einfach mal was essen.“ Dann verließ sie den Saal.

Der Tee war wirklich schon kalt, aber das störte ihn nicht. Der Schuh traf ihn völlig unvorbereitet am Hinterkopf. Das störte ihn sehr.

„Hey!“ Er wirbelte herum und konnte dem zweiten Schuh gerade noch ausweichen, der mit einem lauten ‚Platsch‘ in der Schale mit Joghurt landete. Zara marschierte auf ihn zu. Ihre schwarzen Locken wippten auf und ab. Oh oh, was hatte er diesmal verbrochen? Sie fixierte ihn mit ihren dunkelbraunen Augen.

„Wo warst du?“ Sie zog ihn vom Stuhl. Er war viel stärker als sie, aber er wehrte sich nicht. Besser, wenn man Zara nicht widerspricht.

„Du musst deinen Pflichten nachkommen, Eli! Ich kann nicht immer diejenige sein, die für dich einspringt, wenn du es mal wieder nicht rechtzeitig schaffst.“

Eindringlich starrte sie ihn an. Dann hob sie theatralisch die Hand an ihren Kopf und schloss die Augen.

„Nicht, dass Vater mich noch zu seiner Nachfolge erklären muss. Mich und meine Bindungsängste“, jammerte sie mit dramatischer Stimme. Sie schielte aus einem Auge belustigt auf Rian herab. „Hier musst du was sagen“, flüsterte sie ihm zu.

„Ich entschuldige mich für mein Fehlverhalten. Man bringe mir mein Weib. Dann bringe man mir meine Krone.“ Er klatschte auffordernd in die Luft.

Für einen Moment war es still, dann prusteten sie los und setzten sich an den Tisch. Dass sie unter der Entscheidung ihres Vaters litt, versteckte sie unter guter Laune und schlechten Witzen. Immerhin war sie nicht wirklich sauer auf ihn. Sie konnte ziemlich fiese Dinge anstellen. Wie mit den Ameisen in seinem Kopfkissen. Nur weil er ihr Lieblingsbuch im Regen hatte liegen lassen. Zara schnappte sich einen Apfel und lehnte sich in ihrem Stuhl zurück. Die Füße legte sie auf den Tisch ab. Natürlich immer nur dann, wenn sie ungestört waren.

„Die Zahlen für das Jahr sehen wirklich gut aus.“ Sie schielte auf seinen Hals, sparte sich aber weitere Kommentare.

„Das freut mich zu hören.“ Rian versuchte aufrichtig zu klingen. Sie boxte ihm zur Antwort auf den Arm.

„Sicher doch, Eli“, sagte sie sarkastisch. „Aber ich freue mich wirklich. Hast du von den Fischbeständen im Osten gehört?“

Nein, nicht schon wieder diese blöden Fischbestände! Er stöhnte auf und ließ die Schulter sinken.

„Wenn die Temperaturen weiterhin so mild bleiben, könnten wir wieder mehr Lizenzen …“

„Zara, bitte. Wenn Heringe da sind, fischen wir sie und wenn nicht, halt nicht. Warum muss man sich darüber stundenlang die Köpfe zerbrechen?“

Sie kniff die Augen zusammen.

„Also zunächst einmal hätten wir ein Problem, wenn sich in unseren Flüssen plötzlich Heringe tummeln würden. Das ist ein Salzwasserfisch, du Idiot! Und das wüsstest du auch, wenn du bei den Berichten mal zuhören würdest. Wir fischen seit Jahrhunderten Forellen und Barsche. Und wen das interessiert? All die Fischer, die derzeit mit ihren Booten im Hafen festhängen, weil wir ihnen keine Erlaubnis zur Ausfahrt erteilen. Davon hast du wohl gehört?“

„Bedaure.“

Sie zog scharf die Luft ein.

„Eli, wenn die Temperaturen es zulassen, verkürzt das die Schonzeit.“

„Aha.“

„Das bedeutet für Dutzende von Familien, dass sie ihre Arbeit wiederaufnehmen können!“

Das ergab Sinn. Darauf hätte er auch selber kommen können.

„Du wärst die perfekte Königin, Zara.“ Er versuchte, mit einem Kompliment die Situation zu entschärfen.

„Ich weiß.“ Zara stand auf und lief durch den Raum. „Das ganze verdammte Volk weiß das.“ Sie zögerte kurz. „Wieso hängt er so an … dir?“ Sie blieb stehen und schaute Rian kopfschüttelnd an. Autsch.

„Hey, ich habe auch meine Vorzüge!“, antwortete er beleidigt.

„Die da wären?“

Er ließ sich absichtlich etwas länger Zeit für seine Antwort, als müsste er gründlich überlegen.

„Mutter sagt, ich habe ein Talent für Menschen. UND ich kann richtig gut tanzen.“ Er stand auf und drehte sich einmal um die eigene Achse. Zara musste lachen. Er schnappte ihre Hand und wirbelte auch sie einmal herum. Sie applaudierte sarkastisch und musterte ihn eindringlich. Sie deutete auf seinen Hals.

„Warst du wieder unterwegs?“

„Oh ja!“ Er fischte mit spitzen Fingern ihren Schuh aus seinem Joghurt.

„Und? Hast du dich auch gut benommen?“, stichelte Zara.

Er hielt ihr den Schuh unter die Nase. Joghurt tropfte auf den Boden. „Ich glaube, wir sind alle auf unsere Kosten gekommen.“

„Talent hat der Mann.“ Sie klopfte ihm auf die Schulter. „Hält den guten Ruf des Hauses am Leben.“ Sie zog sich beide Schuhe wieder an. „Wann gehst du wieder raus?“

„Heute Abend.“

„Nimmst du mich mit?“

„Nein.“

„Blödmann!“

„Ziege!“

Sie verließ lachend den Saal. Ihr Schuh hinterließ eine Spur aus Joghurt.

Zum Klappentext: Viiiieeeel zu lang. Damit verlierst du deine Leser schon vor dem Aufklappen des Buchs.

Er soll den Leser neugierig machen, ohne die Geschichte zu erklären. Er ist keine Zusammenfassung!

Die Länge sollte etwa 200 Wörter betragen.

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Ja, sehe ich auch so, obwohl er durchaus interessant klingt.

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Danke Dir - Kürzen sollte definitiv machbar sein :laughing:

Vielen Dank. Wenn er interessant klingt, habe ich das zumindest schonmal hinbekommen :rofl:

Vielleicht sowas in diese Richtung?


Prinz Rian, der Thronfolger von Ber, verbringt seine Zeit am liebsten mit Alkohol, Frauen und anonymen Arenakämpfen.
Bis ihn sein Freund Skus, ein grimmiger alter Kobold, um Hilfe bei der Suche nach seiner verschwundenen Schwester bittet.
Ihre Spur führt zu den Überlebenswetten – einem Geschäft, bei dem darauf gewettet wird, in welcher Stunde ein schwer verletzter Arenakämpfer stirbt.

Rian fasst einen riskanten Plan: Er wird selbst Teil einer solchen Wette, lässt sich in den Arenabetrieb einschleusen – und das ist das Letzte, woran er sich erinnert.

Als er wieder zu sich kommt, trägt er ein Halsband. Die bestochenen Heiler sind verschwunden, Skus ist fort und Rian befindet sich weit außerhalb von Ber.

Während er verzweifelt nach einem Ausweg sucht, muss er lernen, was er sein Leben lang vermieden hat: Verantwortung zu übernehmen. Denn bei seiner Flucht geht es längst nicht mehr nur darum, sich selbst zu retten.

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Klingt ganz gut. Aber ich möchte den Leser auf die M/M Thematik aufmerksam machen. Ist ja nicht jedermanns Sache. Oder wie seht ihr das?

Stimmt, das hab ich ganz überlesen schäm.
Es geht wohl um diesen Satz:

Ich würde da sehr drauf achten, dass es keine Opfer-verliebt-sich-in-Peiniger - Story wird.

… und Tante Edit meint noch, dass der Typ ja offenbar bisher auf Frauen stand, da brauchts etwas Fingerspitzengefühl, wenn er sich plötzlich in einen Mann verliebt.

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Opfer - Täter, nein. Denn Catt ist auf den zweiten Blick kein Täter. Eher Enemies to rivals to lovers oder so. Wobei ich versuche, nicht nach Tropes zu schreiben.

Hallo und noch ein herzliches Willkommen.

Ein schöner Text. Habe den Prolog schnell gelesen. Der gefällt mir.

Ja sicher nicht. Ich würde es aber eventuell in Kauf nehmen, wenn mich die Geschichte bis dahin überzeugt hat. Und man kann in einem Buch ja auch ein paar Seiten verblättern :wink:

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