Automatischer Einzug bei wörtlicher Rede

Hallo zusammen,

Ich arbeite jetzt seit einem Jahr mit Papyrus und bin dankbar um viele Funktionen, die es bei Word nicht gab. Nun überarbeite ich einen Roman von mir, und frage mich, ob ich einen automatischen Einzug definieren kann, sobald eine wörtliche Rede am Zeilenanfang steht? Wie es bei Büchern halt üblich ist.

Habe ein wenig herumprobiert, aber leider ohne Erfolg. Kann mir jemand helfen?

Besten Dank!

Die Regel sagt, dass wenn die sprechende Person wechselt, deren wörtliche Rede auf einer neuen Zeile beginnt. Das heisst: In einer neuen Zeile in einem neuen Absatz.
Wenn du nun für deinen Text die Formatvorlage ‘Standard’ wählst und dort auch unter der Option ‘Absatzformatierung - Erweitert’ die Punkte ‘Kein Einzug nach einem Titel’ und ‘Kein Einzug nach einer Leerzeile’ anhakst, dann wird dein Text so, wie er in einem Roman sein soll.
Wenn also der Sprecher wechselt gibts mit ‘Enter’ eine Zeilenschaltung, sprich neuen Absatz. Dieser ist dann automtisch eingerückt.

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Ahh, jetzt geht mir ein Licht auf :slight_smile: Ich hatte die ganze Zeit „kein Format“, und das mit dem Personenwechsel wusste ich so gar nicht. Also was gelernt und gleich die Lösung dazu, vielen Dank!

Unbeschadet der generell großzügigen Unterstützung in und durch die Anwenderschar, die ich nicht missen will und an der ich mich nach Möglichkeiten einbringe:

Ich plädiere dafür, auch das „Papyrus Handbuch“ tatsächlich zu nutzen, in dem sehr viel Arbeit steckt und das (übrigens schon seit den gedruckten Ausgaben der ersten Papyrus-Versionen lange vor Papyrus Autor) beispielhaft gut ist. Dieses Handbuch zu nutzen, ist auch eine Art Wertschätzung derer, die diese Arbeit geleistet haben. Für die dann bleibenden oder zusätzlichen Fragen gibt es dann das Forum und bestmögliche Hilfestellung und Unterstützung (siehe Wabas Antwort mit den Wie und dem Warum). Zugleich ist das, was nach dem Lesen unklar bleibt und hinterfragt werden muss, ein Indiz dafür, wo man das Handbuch ggf. verbessern kann.

Wenn man seit dem ersten Januar jeden Tag eine Seite gelesen hat (was nicht wirklich viel ist), so ist man nach 113 Tagen (23. April) am Anfang der Beschreibung der Formatvorlagen angekommen. Und nach gut einem Jahr ist man fertig. Oder früher, weil’s so gut ist.

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OK, danke für die Blumen, Ralf :slight_smile:
Aber man hat ja nicht unbedingt Zeit, 1 Jahr zu lesen, bevor man richtig arbeiten kann. Und alle Zusammenhänge muss man auch erst begreifen und dann in den Kontext bringen.
Ja, ich hab’s nicht umsonst geschrieben, hoffe ich, aber man kann sich hier ruhig auch helfen lassen, oder ein Lehrvideo von Wolfgang Tischer gucken, oder … :slight_smile:

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Da ich eh schon beim Prokrastinieren bin, kommentiere ich das auch noch: ich schaue mindestens mal alle paar Wochen im Forum vorbei, denn man findet durch die Fragen der anderen auch immer wieder gute Tipps, Sachen, auf die man sonst gar nicht gekommen wäre. Und tatsächlich steht man auch manchmal mit einer Sache einfach nur auf dem Schlauch oder sucht nicht an der richtigen Stelle nach der Lösung. Daher ist das mit dem Forum schon eine tolle Sache.

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