Auswahl von Formatvorlagen

Hallo. Mein Name ist Dirk Osygus und ich habe mir Papyrus 10 neu gekauft. Nun möchte ich mein erstes Projekt starten und stehe direkt vor dem ersten, kleinen Problem. Es stehen ja sehr viele Vorlagen zur Verfügung. Wenn ich dieses Forum richtig durchsucht habe und die Antworten richtig verstanden habe, kann man das gewählte Format jederzeit ändern und anpassen.
Wozu sind nun rund 10 verschiedene Taschenbuchformatvorlagen da ? Auf den ersten Blick unterscheiden diese sich fast nur durch die Größe der Seite.
Welche Formatvorlage käme meinem Wunsch, ein Taschenbuch zu schreiben, welches auch elektronisch umgewandelt werden soll, am nächsten ? Ich ziehe “Paperback Novelle” in Erwägung. Wo ist denn der substantielle Unterschied zu “Paperback Format B” oder “Taschenbuch Classic” ?

Viele Grüße aus Wuppertal,
Dirk

Hallo Samurai_27,
ja, das ist zuerst vielleicht ein wenig verwirrend, aber es sind nur wenige Mausklicks notwendig, von einem aufs andere Format umzuformatieren. Ich möchte Dir den Rat geben, erst einmal in einem Format zu schreiben, dass für Dich günstig zum Überarbeiten und Korrigieren ist.
Die verschiedenen Taschenbuchformate sind übrigens auch nur ein Vorschlag, die Du nach Deinem Gusto verändern kannst. Wenn Du Dir dann eine Druckerei, beispielsweise BoD Norderstedt oder eine andere, ausgesucht hast, ist es durch die Bank am kostengünstigsten, wenn Du Dich an deren Vorgaben hältst.
Vorerst schreibst Du nur Fließtext. Der Satz kommt später dran. Für BoD formst Du dann Dein Werk noch in eine PDF-Datei um. So wie Du Deine Seiten dann auf dem Bildschirm siehst, werden sie dann auch gedruckt, auch mit allen Fehlern und Ungereimtheiten. Aber Papyrus hilft Dir auch dabei, indem es auf verwaiste Zeilen achtet und durch die enorm gute Rechtschreib- und Grammatikprüfung. Aber auch dabei nicht Dein Gehirn ausschalten. Hin und wieder hast nämlich Du recht und nicht der Duden-Korrektor, ist ja schließlich nur eine dumme Maschine, die absolut keine Ahnung hat, wovon und was Du da schreibst.
Der Unterschied zwischen den vielen Formaten sind einzig und allein die verschiedenen Ränder und Formate. Ja und wenn Du schließlich Dein Werk auch noch in ein E-Book umwandeln möchtest, dann tu es nach Möglichkeit aus Deinem Schreibformat ohne spezielle Formatierungen (außer den Überschriften, die sollten in Deinem Text auch als Überschrift formatiert sein und nicht nur fett und größer). Das Besondere am E-Book ist, dass die tatsächliche Darstellung zum großen Teil von dem Besitzer des jeweiligen Readers abhängig ist.
Und nun frohe Schaffenskraft!
Herzliche Grüße und Willkommen im Forum
Berti

PS: Wenn Deine Fragen nicht beantwortet sind, frag einfach weiter. BW.

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Die haben durchaus kleine Unterschiede - die Ränder sind auf das jeweilige Papierformat optimiert, ebenso die Formatvorlagen für Zeichensätze und Überschriften, jeweils auch unterschiedlich für Sachbuch und Roman.
Da steckt eine höllische Menge Arbeit - mehrere Wochen - im Detail.

@Berti: Vielen Dank für die Information. Wenn ich Dich richtig verstanden habe, ist es also egal, mit welcher Vorlage ich anfange zu schreiben, weil ich die komplette Formatierung später so ändern kann, wie es mir gefällt. Richtig ?

@Ulli: Worin liegt denn der Unterschied zwischen “Paperback” und “Taschenbuch” ?

Gibt es bestimmte Dinge, die man am Besten schon am Anfang in einer Vorlage berücksichtigt, weil es später schwerer ist, die einzuarbeiten ?

Kann man der Vorlage “Taschenbuch Plus leer” später die Elemente von “Taschenbuch Classic” hinzufügen ?

Viele Grüße,
Dirk

So ist es!

Paperback wird “gelumbeckt”, das heißt, die bedruckten Blätter werden am Buchrücken zusammengepresst und mit Bindeleim eingestrichen. Das Cover (Vor- und Rückseite ein Stück Papier) wird ebenfalls in diesem Arbeitsgang mit aufgeklebt. Taschenbuch hingegen verstehe ich als Größe bis maximal DIN A5 (148 * 210 mm). Größer wäre für eine Tasche eher ungeeignet …

Nein! Du kannst jederzeit alles ändern. Wenn Du jedoch “lebendige Kopfzeilen*)” verwenden willst, probier das vorher aus, welchen Platz Du dafür brauchst.
Herzliche Grüße
Berti

*) Lebendige Kopfzeilen ändern sich mit den Kapiteln. Du kannst allerdings auch mischen: linke Seite statische Kopfzeile und rechte Seite lebendigen Kopfzeile. Dazu ist es notwendig, die jeweilige Kopfzeile mit den Überschriften zu verbinden. Allerdings habe ich das zum letzten Mal mit der Version 7.x gemacht. BW.

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Auf der Suche nach einer Antwort bin ich auf diese Diskussion gestoßen. Mein Buch ist nun beim Lektorat / Korrektorat und ist bald soweit fertig, dass ich es auf BoD veröffentlichen kann. Ich verbringe nun schon Stunden damit, herauszufinden, wie ich mein Machwerk von A4 in das entsprechende Taschenbuchformat umformatiere. Vermutlich ganz einfach und eine sehr dumme Frage. Aber bisher habe ich es nicht gebraucht.

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Ich würde an deiner Stelle nur das Papierformat und die Ränder an die BoD Vorgaben anpassen.
https://www.papyrus.de/wp-content/uploads/2017/12/word-image-3.png

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Die Schriftgrößen und Schriftart würde ich nach der Änderung des Papierformats auch noch kritisch unter die Lupe nehmen. Auf einer breiten A4-Seite ist die Schrift meistens viel zu groß für das kleinere und schmalere Buchformat. Deshalb könnte die Funktion zum Umformatieren nach Vorlage schon ganz nützlich sein (Datei/Ablage > Erzeugen > Formate anpassen nach Dokument und dann eine BoD-Vorlage auswählen unter Papyrus Autor/Vorlagen/Neu (von Vorlage)/Publisher Druckvorlagen/BoD…)

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Ich hab jetzt eine neue Formatvorlage BoD-Taschenbuch aufgemacht, meinen ganzen Text rüber kopiert und die Absatzformatierung geändert in Garamond 10,5 Punkt. So hat das ganz gut geklappt. Muss sowieso noch nach dem Lektorat alles überarbeiten. Aber es ist mal soweit vorbereitet.
Apropos Formatvorlagen: Noch eine ganz peinliche Frage. Wie bekomme ich Einzüge vor neuen Absätzen weg? Ich hab da etwa den Text von Ritzi-Mitzi, (der gottseidank gemeinfrei ist) angeführt. Nach jeder Zeile gibt es einen Einzug. Das schaut besch…. eiden aus. Ich probier da jetzt schon die ganze Zeit herum, vermutlich ist es ganz einfach, aber ich finde es nicht. Auch nicht im Handbuch.

Absatz → Erweiterte Absatzformatierung … > ] Kein Einzug nach einer Leerzeile

?

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Tatsächlich. Ich hab “nach einer Leerzeile” falsch interpretiert. Leerzeile ist für mich eine Zeile Abstand. Ich habe gesucht nach “kein Einzug nach einem Absatz”. Danke, war ein Missverständnis von mir.

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Ich habe mich entschlossen meinen Text im Normseitenformat fortzusetzen… allerdings werden mir nach dem Umwandeln in Normseiten die Namen der Figuren nicht mehr markiert angezeigt. Wie lässt sich das denn beheben?

@Chris666
Mit dem Umwandeln Deines Textes ins Normseitenformat über das Symbol im Menü erzeugst Du ein neues Dokument, das erst über das Masken-Symbol mit der bereits bestehenden Figurendatenbank verknüpft werden muss.

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