MKors
Die Lust am Schreiben, zu schreiben. Dem Innersten nachgeben und Worte finden für eine Phantasie der Sinne, der Empfindung, des Fühlens und Erlebens. Irreales real werden lassen. Den eigenen Helden leben, spüren, leiden, lieben und erleben lassen.
Was als Wette unter Freunden wenige Tage vor dem 2015er Weihnachtsfest begann, das ist mittlerweile zu einem festen Bestandteil meines aktuellen Lebens geworden.
Das erste Buch „Die Klippen von St. Paul„, später umbenannt in „Treck der Bouquetins“ war lehrreich und ich habe wahrscheinlich alle Fehler gemacht, die man in einem Erstlingswerk machen konnte. Weshalb es auch nach der Fertigstellung von „SNOW“ komplett überarbeitet worden ist. Und damit einen neuen Namen verdient hatte.
„SNOW“ ist in weiten Teilen während meiner Zeit im englischen Cambridge entstanden. Seinerzeit habe ich das Autorensystem gewechselt und bin seitdem großer Fan von Papyrus Autor. Snow leitet hinab in die Abgründe menschlichen Daseins. Vergewaltigung, Geburt und Adoptionsfreigabe. Ein absolut mißverstandener Chef. Und im Hintergrund die Machenschaften derer, die meinen, die Welt nach ihrem Gusto zu regieren.
In „Gletschertor“ wandelt sich der reine Regionalkrimi in einen Frankreichkrimi. Paris wird immer wichtiger, vielleicht auch, weil ich persönlich meine Liebe zu Paris nach langer Zeit neu entdecken durfte. „Gletschertor“ entstand zu Beginn der Corona-Pandemie. Und ich habe die Pandemie mit all ihren schrecklichen Auswüchsen, was in Bezug auf die vielen, armen Kranken und Toten, aber auch mit Bezug auf die totale Ohnmacht (oder sollte ich „Inkompetenz“ sagen?!) der Regierenden gemünzt ist, als Anlaß genommen, mich zwischendurch mit „Trudeau – Die Frau am See“ dem Genre des reinen Krimis zu entwinden und möglicherweise sogar einen kleinen Liebesroman geschrieben zu haben. Und ja, ich liebe lange Sätze.
Aktuell in 2024 brannte „Heilsberg – Der Garten der Lüste“ unter den Fingerkuppen. Heilsberg spielt weitestgehend im Burgund. Womit ich noch mehr Anlaß hatte und habe, dort jedesmal bei meinen Fahrten nach und aus Südfrankreich zurück Station zu machen…
Wo es noch handelt? Es handelt in Chile. Was auch noch ein Ziel auf meiner persönlichen Weltkarte ist. Und es handelt in den Gemälden des Hieronymus Bosch.
Jetzt haben wir 2025. Und zwischendurch ist völlig unbemerkt „Mont Paradis“ entstanden.Um die 580 Seiten, die nur so durch die Fingerkuppen geflossen sind. Weil mir der ursprüngliche Anlaß nah am Herzen ist.
Später mehr!
Wann ich schreibe? Vorwiegend nachts, oft bei seltsamer Musik und so gut wie nie in Anwesentheit von Dritten (Wenige Ausnahmen bestätigen die Regel).