Cordula
Lesen und Schreiben empfinde ich seit frühester Kindheit als Notwendigkeit, nicht bloß als Zeitvertreib. Leider wurde meine aufkommende Kreativität im Grundschulalter durch schwierige Familienverhältnisse gehemmt. Umso wichtiger sind mir seit jeher Bücher als eine Art Schutzraum: Auf wenigen Seiten bedrucktem Papier ist die Welt noch in Ordnung.
Worte formen Bilder, Bilder formen Sätze, Sätze werden zu Geschichten. Aus dem bunten Chaos und teilweise auch aus dem beängstigenden Labyrinth in meinem Kopf möchte ich mehr und mehr Handlungsstränge entstehen lassen.
Neugierig?
Ich auch, denn beim Schreiben des ersten Satzes weiß ich nie, wo ich landen werde.