Abifiz
Sehr alter Mann, krebskrank (Multiples Myelom – Krebs des Knochenmarkes), kein Deutscher, kein Deutsch-Muttersprachler; seit 2007 in Deutschland wohnhaft, davor meistens in Israel, aber auch in Paris, Italien und Deutschland.
In Triest geboren.
Werde Aby genannt…
Meine eigentliche Muttersprache – eine dalmatinische Sonder-Abart des sephardischen „Ladino“, oder „Spaniols“ – ist inzwischen ausgestorben, und ich bewege mich seit ihrem ersten allmählichen Abschwirren in den Fünfzigern nur noch in mir ursprünglich fremden Sprachen, in dementsprechend gezielt erlernten Sprachen…
Ehemaliger Biologe & Arzt (Schwerpunkt: Psychotherapie, Psychoanalyse). Passionierter Schreiber. Witwer.
Ich pflege eine beinah extreme Leidenschaft für die Sprache des Menschen als solche und für die verschiedenen Sprachen.
Bin humorlos, unausstehlich, selbstgefällig, unbelehrbar, streitsüchtig, ungerecht, rigide, unfähig zu Wertschätzung und Empathie, eingebildet, nachtragend, übelwollend und ziemlich beliebt.
Sexuell bin ich komplett fixiert auf wechselnde triebhafte partnerschaftsunfähige rastlose Umtriebe mit Skorpionen, nämlich mit dem zentralafrikanischen „Kaiserskorpion“ („Pandinus imperator“) – was in den letzten siebenundsiebzig Jahren jedoch arg nachgelassen hat. Die Skorpione wenden sich nämlich nun eher mitleidlos von mir ab.
Heute lebe ich mit meinem neunjährigen, freundlichen Hauskaterchen vergnügt zusammen: Pepino. Wir haben uns gesittet adoptiert; Pepino mich, ich Pepino. Und sind beinah unzertrennlich, Pepinchen und Aby! Und geben uns zuweilen Küßchen auf die Nase!
Grundsätzlich verschiebe ich nie auf morgen, was ich auf übermorgen verschieben kann. Das gelingt mir gut!
In meiner Beweglichkeit durch die Skelettschäden, die aus dem MM resultierten, bin ich inwischen arg beeinträchtigt.