Was bringt Instagram und co?

Eigentlich braucht man einen Monatsplan und der will noch mit Inhalten befüllt werden. Die Zeit fehlt dann fürs Schreiben und das ist für mich wichtiger. Den Einfluss von Insta kann ich noch nicht abschließend beurteilen, deshalb mache ich erst einmal noch weiter.
Booktook soll angeblich noch einflussreicher sein, aber auch da muss man Zeit investieren.

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Ich bin am überlegen, meinen jetzigen Hauptprotagonisten eine eigene Seite einzurichten.

Er kann dann von seinen Abenteuern berichten und über mich ablästern.

Zum Beispiel, dass ich mich skrupellos in seine Geschichten einmische und ihn sogar kopiere. (Ja ich habe mir einen roten Hut gekauft)

Vielleicht ist es euch schon aufgefallen. Diese Zeichnungen sind, nunja Nähe am Original.

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Diese Idee finde ich richtig gut und ausbaufähig!

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Vielleicht wäre es am besten, wenn direkt das erste, was Leute von deinem Kanal sehen, folgender Hinweis wäre: “Zeichnungen von Hand gefertigt! Alles ohne KI” oder so ähnlich?

Das ist mal wirklich ein Alleinstellungsmerkmal! :+1:

Das sehe ich etwas anders. Warum den werblichen Fokus auf das lenken, was nicht ist, bzw. etwas, was ohnehin unerwünscht (KI) ist. Die Follower sehen ohnehin, was sie sehen wollen. Das Außergewöhnliche sollte als positive Botschaft sofort ins Auge stechen.

Du, lieber @Ho.Ro musst die Erwartung bedenken und das ‘Produkt’ im Auge haben, das du anbietest. Das Produkt sind deine Erzählungen. Deine Werkzeuge sind die Sprache und deine Zeichnungen. Beziehe dich auf die Inhalte deiner Erzählungen und berichte darüber. Oder berichte hin und wieder aus dem Nähkästchen (Hintergründe, Orte, Making of…) Alles andere (was es nicht ist, ob der Preis gerechtfertigt ist, ob du Support und Leser benötigst, Bettelei um Rezensionen …) ist vollkommen uninteressant und wirst im besten Fall durchgewischt. Gehe von deinen eigenen Vorlieben aus: Was würde dich zum Innehalten bei Insta bewegen, wenn du durch die Flut scrollst? Der Hook ist immer das Bild – erst dann wird eventuell ein Text gelesen. Du hast nur Sekundenbruchteile für eine Zündung!

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Ich glaube, Booktook ist nicht unsere Zielgruppe. Da tummelt sich ein eher junges Publikum.
Fahre fünf böse, aber rattenscharfe Kerle und ein Dummchen auf, das sich von denen piesaken lässt, und schon wäre das etwas, das durch die Decke ginge.
Ich weiß, das klingt böse, aber mir schwirren noch diese 5 Kings, oder waren es 7?, alle geschniegelt und im Anzug, durch die Erinnerung. Wie sie so durch die Messehallen flanierten und Scharren von Teenies ihnen an die Wäsche wollten. Als wären die Typen echte Stars und keine Statisten.
Vermutlich bin ich einfach zu alt, ich fand die alle aberwitzig uninteressant. Schon diese gebügelten Visa… Gesichter.

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Eine verwegene Hahnenfeder fände ich nach wie vor ganz interessant …

Ansonsten wirklich tolle Zeichnungen, die den Charakter des Erzählers erahnen lassen! Ein ziemliches Schlitzohr, würde ich vermuten.

Ja, man kann das sicher bitterernst und als Business betrachten.

Dann hätte ich einen Autorenaccount, wie viele, viele tausende andere, die sich schön langsam im Kreis drehen.

Ich mache das allerdings aus einem anderen Grund. Ich habe Spaß, teile ihn und mit etwas Glück kommt etwas zurück.

Mehr Erwartungen habe ich da nicht.

Die Hahnenfeder müsste ich mir noch rupfen.:rofl:

Der meine Vorlage ist Recht simpel:

Nur halt etwas überzeichnet.

Meine Geschichten sind es ja auch​:wink:

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Das sieht super aus! (Noch besser wäre es mit gezeichnter Hahnenfeder … :wink: )

Manchmal kann ich deinen Gedanken nicht folgen. Du hast hier viele Antworten auf deine Ausgangsfrage erhalten, und dein Fazit lautet dann meist, dass du das doch nicht alles so ernst nehmen willst und nur Spaß haben möchtest. Das ist vollkommen in Ordnung, aber dann hab’ ihn doch auch einfach! Ich möchte in diesem Forum nicht mit Fragen ‘beschäftigt’ werden, wo am Schluss die Lösung lapidar heißt “ach, war sowieso alles nur Spielerei oder Spaß”. Ich hoffe, du verstehst, was ich meine? (Auf jeden Fall nicht böse!)

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Das interpretierst du falsch.

Ich mache alles in diesem Bereich mit Spaß und Freude, das heißt nicht, Ergebnisse sind mir völlig Wuppertal.

Aber mich den Gesetzen des »Algorithmus« bedingungslos zu beugen, um Klicks zu generieren, ist nicht meins.

Dann lieber sehr langsames Wachstum und wenig Reichweite, aber ein ehrlicher content.

Aber danke, dass du dir Gedanken darüber machst.

Das freut mich.

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Erinnert mich an einen meiner liebsten Geschichtenerzähler (Bild aus “Robin Hood”, © Walt Disney):

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Topp​:rofl::rofl:

Nein, da gibt es auch älteres Publikum, aber: Wer BookTok rocken will, muss entweder eine Rampensau sein oder aber es schaffen, mit Hilfe bekannter BookToker viral zu gehen. Und auch das erfordert einiges an Einsatz. Das passt auch hierzu:

Das war ein kluger Schachzug der Autorin. Man kann von ihr und/oder der Aktion halten was man will, sie hat es geschafft, damit zum Dauerbrenner in Gesprächen zu werden. Wenn sie eines beherrscht, dann ist es, zur Rampensau zu werden - sowohl mit positiven, als auch negativen Schlagzeilen. Sie hält sich definitiv im Gespräch und tritt Diskussionen los und wenn man es richtig anstellt (was sie augenscheinlich tut), dann bringt das neugierige Menschen dazu, den Hype dahinter verstehen zu wollen. Sieben Modelle anzuheuern hat sich am Ende richtig gut finanziell für sie ausgezahlt. Das hat für Gesprächsstoff gesorgt. Allein schon, weil das Marketing der Reihe vorher immer schon darauf ausgelegt war, aus ihren männlichen Dark-Romance-Akteuren den perfekten Book-Boyfriend zu machen, den jeder haben will. Intelligent gemacht, fundiert aufgesetzt, bei Marketing ist sie ganz vorne mit dabei. Sowohl selbst, als auch mit einem Hype bei BookTok, den man auch erstmal so lostreten können muss. Und ja, damit hat sie die Figuren zu Stars werden lassen.

Das ist nicht für jeden etwas, BookTok muss man verstehen und sich damit gründlich auseinandersetzen, wenn man das nutzen will. Und das gibt es nicht nur für den Romance-Bereich, egal welcher Unterkategorie, sondern ebenfalls für Fantasy, Krimi/Thriller etc. Richtig gemacht, kann man damit landen.

Aber: Die BookTok-Community für Romance ist nun einmal die größte, was aber generell für den Buchmarkt gilt. Dafür ist sie aber auch die schnelllebigste, was es noch schwerer macht, da drin Fuß zu fassen.

BookTok heißt Rampensau und viel Präsenz zeigen zu den richtigen Zeiten, mit der richtigen Zielgruppe und den korrekten Schlagworten.

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Nun Mal ein kleines Update von mir. Ja die viele Arbeit zahlt sich aus. Ich konnte tatsächlich ein paar Titel durch meine Posts an den Mann oder die Frau bringen.

Dazu habe ich zwei wichtige Grenzen entdeckt.

200 follower, ab jetzt kann ich Testreels senden. Das heißt kurze Videos, die nur nicht-Followers angezeigt wird. Wichtig für Werbung und besondere Aktionen. Sie werden meinen followern nicht gezeigt.

Das gute daran, nach cirka 3 Tagen kann ich den selben Post auch meinen Gefolgsleuten zeigen.

Ein testreels ist immer eine Wundertüte, mal läuft er mal nicht.

Die nächste Hürde wird die 1000 sein. Dann kann ich Werbelinks in meine Posts packen. (In meinem Fall natürlich ein Link zu meinen eigenen Büchern bei amazon) Das hat 2 Vorteile, mehr Sichtbarkeit und gleichzeitig ein paar Cent aus dem Partnerprogramm.

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Ich finde du kannst sehr gut zeichnen. Deine Portrais sehen anatomisch sehr sehr gut aus. Bei mir wäre irgend ein Gesichtsmerkmal schief oder aus der Ebene gerutscht. Du solltest dieses Talent tatsächlich in deine Strategie einbauen. Es hilft auch für die Glaubwürdigkeit, wenn du filmst, wie du zeichnest. Deiner Zeichnung ein eigenes Profil zu geben finde ich spannend, da du eine Synergie erzeugen könntest, mit der du mehr Aufmerksamkeit erhälst.

Alle kann man eh nicht erreichen, aber diejenigen, die nur auf eine Erleuchtung warten, sollte man schon ansteuern :slight_smile:

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Noch ein kleiner Hinweis an die Autoren und -innen.

Wenn wir Werbung für unsere Werke und vielleicht sogar für Bücher von Anderen machen, müssen wir ein Impressum haben.

Das muss mit zwei Klicks erreichbar sein. Ich habe da als Lösung einen kostenlosen Service gewählt. Der Link in meiner Bio führt zu einer Linkliste. Ganz oben mein Impressum, darunter die Links zu meinen Büchern bei Amazon.

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Mit einer erfolgreichen Social Media Präsenz ist es wie mit einem Bestseller Buch. Man kann schauen was andere gemacht haben aber es gibt keine Garantie, dass das selbe auch für einen selber Funktioniert.

So machen wir mal eine Rundschau, und dann könnt ihr überlegen was euch davon zusagt und was nicht. Generell wenn über Buch Diskussion auf Social Media gesprochen wird dreht sich die Diskussion in der Regel um drei Plattformen Booktok (TikTok), Booktube (Youtube) und Bookstagram (Instagram), manchmal hört man noch von Facebook aber da würde ich schon sagen, das ist im Vergleich zu den anderen drei schon weit abgeschlagen. Wenn ihr nun in den Buchladen geht werdet ihr in der Regel aber nur eine “Empfohlen bei BookTok” Regal / Tisch finden. Dies zeigt leider wer hier den größten Einfluss hat. Laut Marktanalysen soll im Jahr 2024 8% der Buckverkäufe in den USA auf Booktok Empfehlungen zurückgegangen sein. Leider kenne ich weder neuere Studien noch Zahlen aus Deutschland.

Zeitungsartikel über die Markstudie

Bedeutet dies nun das Booktok ein Must Have für alle Autoren ist? Die Antwort ist nein. Jede Plattform hat ihr eigenes Publikum und gerade Booktok hat da einen gewissen Ruf. Die absolute Mehrheit der Bücher die Booktok empfielt sind Romanzen meistens mit viel, wie Booktok es nennt, “Spice” (Sexszenen). Zwar hat dies durchaus Subgenres wie Romantasy (Fantasy wo die Romanze eine größere Rolle spielt wie bei Sarah J. Maas) zum Durchbruch verholfen, jedoch meistens auf den Preis das Bücher die auf Booktok populär werden als “Einsteigerliteratur” gilt die nicht so anspruchsvoll ist wie andere Bücher. Jetzt mag diese Charakterisierung wieder Streit geben was ist Einsteigerliteratur, gibt es objektiv schlechtere Bücher als andere etc. , aber es lässt sich halt nicht verleugnen das Booktok Creator hat die sich darüber beschweren das ein Buch zu viele Wörter auf einer Seite hat oder das ein Buch unlesbar ist weil es zu wenig Dialog hat und die Creatorin nur Dialoge lesen würde.

Booktokerin beschwert sich über zu viele Wörter im Buch

Booktokerin liest nur Dialoge

Wenn man sich nun Gedanken macht welche Plattform die Richtige für einen selber ist, dürfte es sicher mal helfen sich an Vergleichstiteln zu orientieren. Da hier viele Selfpublisher sind, unter Vergleichstiteln verstehen traditionelle Verlage ähnliche Bücher so wer sich für die Vergleichstitel interessiert könnte sich dann auch für dein Buch interessieren. Also überlegt euch was die Vergleichstitel für euer Buch sind und schaut auf welcher Plattform diese besprochen / empfohlen werden. Das dürfte die Plattform sein wo euer Buch die größte Chance hat entdeckt zu werden.

Da ich mich auf Booktube am wohlsten fühle, lasst uns mal über Sci-Fi Odyssey den Youtube Kanal von Darrel William Moore sprechen.

Sci-FiOdyssey Kanal

Darrel William Moore ist ein Brite der zum jetzigen Zeitpunkt drei Bücher im Self Publishing veröffentlicht hat alle im Science Fiction Genre. Nun wie man aus dem Youtube Kanal Namen schon vermuten kann redet er auf seinem Kanal über Science Fiction. Ich denken es sollte kein Zufall sein das er in seinem Kanal über das Genre redet in dem er selber schreibt. Nun dreht sich sein Kanal über das Genre im Allgemeinen nicht ausschließlich über seine Bücher. Nun obwohl den meisten bewusst ist das Fernsehen Werbe finanziert ist, seht ihr Fernsehern wegen den Werbeblöcken oder wegen den Filmen und Serien und akzeptiert ihr es als Notwendigkeit, dass diese zwischen drin von Werbeblöcken unterbrochen werden? So spricht Darrel auch über bekannte Science Fiction Klassiker und was die Autoren damit sagen wollten, seine Buchempfehlungen für die verschiedenen Science Fiction Subgenres und manchmal auch über Film Adaptionen von Büchern oder darüber wie groß verschiedene Science Fiction Staaten im Vergleich zu einander sind. Und in diese Videos streut er dann auch mal ein das sein eigenes Buch jetzt erhältlich ist.

Um mal ein Beispiele aus seinen beliebtesten Videos zu geben:

Sein Dan Simmons Hyperion Erklärvideo

Sein Ranking seiner 20 Lieblings SciFi Bücher

Kann das Buch das Ende der Man in the High Castle Serie erklären was damals wohl viele nicht verstanden hatten

Das Science Fiction Statten im Größenvergleich Video

Sein Vorgehen hat wie alles Vor- und Nachteile. Für jemand der noch kein etablierter Name ist denke ich ist dies ein gutes Vorgehen um Interesse zu wecken. Jemand der feststellt das es eine Schnittmenge zwischen den Büchern die er Empfiehlt und denen die man selber liest gibt, wird eher bereit sein ihm eine Chance zu geben sein Buch zu lesen, in der Hoffnung das wenn man das selbe Leseinteresse hat er auch etwas schreibt was einen Interessiert. Jetzt habe ich leider keine Verkaufszahlen seiner Bücher aber seine Youtube zahlen sind definitiv nicht schlecht. Weil man auch hier streiten kann welche Statistiken man heranzieht, belassen wir es mal mit den Abonnentenzahlen da sie relativ einfach zu vergleichen sind, auch wenn manche kritisieren das sie wegen ihrer Einfachheit zu simple sind, Youtube gibt seine Abonnentenzahl mit 75.500 an. Nun rundet Youtube Abonnentenzahlen ab einer gewissen Größe, so hat er irgend etwas zwischen 75.500 und 75.599 Abonnenten. Zum Vergleich etwas weniger als 1% aller Youtube Kanäle erreicht die 100.000 Abonnenten. Damit ist er noch nicht ganz in den 1% jedoch die meisten Kanäle kommen nie aus den hunderten oder Tausenden Abonenten raus. Wer also schon bis 75.000 gekommen ist, hat durchaus die Chance die 100.000 noch voll zu machen. Vielleicht nicht heute oder morgen, vielleicht auch nicht dieses oder nächstes Jahr aber das generelle Konzept scheint schon mal da zu sein und braucht nur noch etwas mehr Zeit zu wachsen.

Damit kommen wir zu den Nachteilen dieses Konzept. Laut den Kanalinformationen wurde der Sci- Fi Odyssey Kanal am 22.07.2018 gegründet. Er ist also schon etwas über 8 Jahre alt. Auch eine Sozial Media Präsenz auf zu bauen kann seine Zeit dauern genau so wie seine Leserschaft aufzubauen. Wenn man also selber eine Sozial Media Präsenz aufbauen möchte sollte man nicht erwarten, dass dies von Heute auf Morgen geschieht. Gerade wenn man den Youtube Weg wählt, in geringerem Maße gilt dies auch für Tiktok, auch wenn man bei Tiktok noch eher mit einem Smartphone Video durch kommt als auf Youtube, sollte man dann auch sich mit Videoaufnahme und Gestaltung beschäftigen. So wie man in einem Buch nicht zu viele Rechtschreibfehler haben möchte für ein flüssiges Leseerlebnis, will jemand auf einer Videoplattform auch keinen Videoton den man nicht versteht weil er zu leise ist oder von Störgeräuschen überlagert wird. Wenn man also Videoplattformen nutzen möchte um sein Buch zu promoten dann muss man sich auch damit beschäftigen wie man ein Video dreht zusätzlich dazu, dass man sich damit beschäftigen muss wie man sein Buch schreibt. Ein weiterer Nachteil der mehr uns als Darrel betrifft, auf den meisten Social Media Plattformen ist Englisch die Verkehrssprache und nicht Deutsch. Was bedeutet um eine starke Sozial Media Präsenz zu bekommen hilft es Englisch zu sprechen um Content zu kreieren der mehr Reichweite bekommt. Hilft es einem aber Englischsprachige Zuschauer zu haben wenn man deutschsprachige Bücher an den Mann bringen will? Das ist keine Rhetorische Frage. Es gibt einige deutschstämmige Content Creator die sich bewusst dafür entschieden haben Englischsprachigen Content zu machen um ihre Reichweite zu erhöhen. Nun ist es nicht unmöglich auch als Deutschsprachiger Content Creator Erfolg zu haben, aber man macht es sich auf den Englischsprachigen Plattformen schwerer als wenn man es auf Englisch versuchen würde. Dies ist auch der Grund warum Darrel als Beispiel her halten musste anstatt eines deutschsprachigen Kanals. Bei den deutschsprachigen Booktube Kanälen warte ich noch Vergebens auf jemand mit der selben Reichweite und Video Qualität wie Darrel. Es ist also nicht so, dass es da eine Marktlücke geben würde, man müsste nur bereit sein die Arbeit rein zu stecken.

Kommen wir damit zur zweiten Option wenn man jetzt selber nicht den Aufwand betreiben möchte einen Social Media Kanal aufzubauen wenn man selber noch nicht bekannt ist. Wenn ein Sebastian Fitzek jetzt einen Social Media Kanal aufbauen würde, hätte er sicher leichter weil die Leute ihn schon kennen, aber die wenigsten hier können ja von sich behaupten schon bekannt wie Sebastian Fitzek zu sein. Nun zugegeben hier ist das Beispiel etwas nebulöser als oben. Aber es geht um Alex Aster, die Autorin von Lightlark, es wird manchmal gesagt sie bekam einen sieben stelligen Buchdeal plus einen Filmdeal nachdem ihr Video mit einem Buchtrailer 20 Millionen Aufrufe bekam. Dies ist nicht ganz falsch aber es ist eine stark verkürzte Version der Geschichte wo die Details leider nicht ganz bekannt sind. Jedenfalls damit ihr Video so viele Aufrufe bekam hatte sie andere Buch Content Creator kontaktiert damit die über ihr Video reden was dann dazu führte das die Zuschauer der anderen Content Creator ihr Video angeschaut haben. Das ist der Teil wo die Details eher schwammig sind was genau sie gemacht hatten damit die anderen Content Creator ihr Video anschauten. Jedoch scheint es funktioniert zu haben was dann zu entsprechenden Vorbestellungen ihres Buches führte.

So lange hier keine weiteren Details genannt werden, kann man das auch schlecht kommentieren wie es genau gelaufen ist. Jedenfalls ist klar wenn man andere Kanäle einspannen kann das eigene Video anzuschauen braucht man sich weniger darum zu kümmern seinen eigenen Kanal wachsen zu lassen. Es wird darüber spekuliert das bei Alex Aster Geld geflossen ist oder sie schon Kontakte hatte was Alex Aster aber bestreitet. Jedoch dürfte hier auch der springende Punkt sein Content Creator zu finden die bereit sind so etwas zu machen. Dies könnte uns jedoch in ein ähnliches Problem führen wie das erste Beispiel. So lange auf den dominant Englischsprachigen Plattformen es Deutschsprachigen Content Creatoren schwerer fällt ein Publikum zu finden als Englischsprachigen Content Creatoren, dürfte es auch schwerer fallen mit Deutschsprachigen Content Creatoren eine Kritische Masse zu erreichen die das eigene Produkt bewirbt.

Nachdem wir bei den beiden bisherigen Beispielen beides mal in das Problem rannten das es für Deutschsprachige Content Creator auf Englischsprachigen Plattformen schwer fällt ihre Audienz zu finden habe ich mir mal angeschaut was die Deutschsprachigen Verlage machen um das Problem zu umgehen. Interessanter weise sind sowohl Heyne, Bestandteil der Penguin Random House Verlagsgruppe GmbH**,** und und Lübbe zu ähnlichen Ergebnissen gekommen wie sie das Problem angehen. Beide haben eine Webseite eingerichtet wo es Leseproben, Programmvorschau sowie für Nutzer Möglichkeiten gibt dies zu kmmentieren. Sprich beide Versuchten mehr oder weniger eine eigene Plattform zu kreieren. Bei Heyne ist es https://diezukunft.de/ , bei Lübbe ist oder besser war es https://www.lesejury.de/ welche bis zum 31. Januar 2027 abgeschaltet wird. Ich habe jetzt keine genauen Informationen was bei lesejury.de passiert ist jedoch haben viele Webseitenbetreiber sich darüber beschwert, dass seit dem Google die KI Suche zum Standard gemacht hat, Webseiten nicht mehr so gut besucht werden wie früher weil sich die Leute nur noch die Google KI Übersicht ansehen und nicht mehr auf die Webseiten selber schauen. Dazu fehlt mir jetzt genauere Details, außer das sich mehr als nur eine Handvoll Webseiten Betreiber beschweren, und gerade Nachrichten Portale beginnen ja auch schon Google zu verklagen weil Google ihre Nachrichten ohne Gegenleistung abgreifen. Dies dürfte sicher noch ein Thema werden aber ob dies uns bei der Frage was bringen Social Media Plattformen für Autoren weiter hilft ist ein anderes Thema. Nur scheinen auch Deutschsprachige Verlage zu dem Schluß gekommen sein sich nicht ausschließlich auf Englischsprachige Plattformen zu verlassen, nur scheinen sie beim Aufbau von Alternativen auch nicht immer Erfolg zu haben.

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Ich habe gerade meinen Threads-Account gelöscht. Diese Plattform hat sich in den letzten Monaten immer mehr zum Spielplatz für rechtes Gedankengut entwickelt.

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