ich suche 3–5 zuverlässige Testleser für meinen überarbeiteten Fantasyroman – vor der geplanten Einreichung bei Agenturen und Verlagen.
Genre: Dark Portal Fantasy / Urban-High-Fantasy-Crossover, erwachsen, kein YA, keine Romantasy Umfang: ca. 120.000 Wörter, Auftakt einer geplanten Trilogie
Worum es geht:
Ein Berliner Physiker wird durch ein rätselhaftes Zeichen in eine zerfallende Welt gezogen – und findet dort Spuren seines seit über 20 Jahren verschwundenen Vaters. Zwischen rivalisierenden Adelshäusern, Gilden und einer dunklen Macht, die sich aus Schuld, Verdrängung und Selbsthass nährt, erkennt Leo: Sein Sturz war kein Zufall – und was ihn geholt hat, reicht tiefer in seine eigene Geschichte, als er begreifen will.
Was ich suche:
Kein Korrektorat, keine Stilkorrektur – sondern ehrliches Leserfeedback von Menschen, die Fantasy mögen und auch klar sagen können, wenn etwas nicht funktioniert.
Drei Fragen interessieren mich besonders:
– Hat dich der Einstieg gepackt, und wolltest du weiterlesen?
– Welche Figuren tragen – und wo bist du ausgestiegen oder fast ausgestiegen?
– Würdest du das Buch kaufen oder weiterempfehlen, wenn du mich nicht kennen würdest?
Wie ich es mir wünsche:
Zunächst gebe ich per PN eine Leseprobe von ca. 60 Seiten weiter, damit beide Seiten prüfen können, ob es passt. Wenn ja, folgt das vollständige Manuskript. Ich bitte um Feedback innerhalb von 2 Wochen. Es brennt mir ein bisschen unter den Nägeln … Das Manuskript wird nicht öffentlich geteilt; vertrauliche Behandlung ist mir wichtig.
Interesse? Zeit zu lesen? Eine kurze PN mit deiner Mailadresse genügt, ich melde mich dann mit der Leseprobe.
Du suchst also jemanden, der im Sommer einfach mal dein Buch in zwei Wochen durchschmökert, ohne konkret anzustreichen, was ihm seltsam vorkam, aber auf deine Fragen antwortet? 120k Wörter ist relativ viel (ca. 500 Buchseiten) aber durch das Setting durchaus nachvollziehbar.
Falls sich keiner meldet, kannst du auch einfach den Anfang (c.a 1500 Wörter) einstellen, oder wenn es nicht öffentlich sein soll, fragen, ob ein paar Leute innerhalb einer privaten Gruppe, dir etwas über den Anfang erzählen wollen. Meist braucht man keine 60 Seiten, um den Anfang zu bewerten. Und der Anfang ist deshalb wichtig, weil es meist der Teil ist, den Verlage, oder Agenten lesen.
Hej @Tapio - vielleicht etwas missverständlich ausgedrückt Die zwei Wochen wären gut für die ersten ca. 60 Seiten. Aber ja - gerne kann ich mal den Prolog reinstellen. Wenn es Lust auf mehr macht …
KAPITEL 1 – DAS ZEICHEN
Berlin, 17. August 2001
Der Regen nahm der Straße die Konturen. Scheinwerfer zogen helle Schlieren über den Asphalt, Wasser stand in den Rinnen, und Max merkte erst an der nächsten Ecke, wie sehr seine Beine zitterten.
Hinter ihm waren wieder Schritte.
Er blieb in Bewegung. Vor ein paar Minuten hatte er noch geglaubt, ein Mann mit blutenden Händen könne mitten in Berlin Hilfe bekommen, wenn er laut genug darum bat.
An der Kreuzung kam ein Wagen kreischend zum Stehen. Max taumelte auf die Fahrbahn und schlug mit beiden Händen auf die Motorhaube.
„Helfen Sie mir!“
Der Fahrer starrte ihn durch die Scheibe an. Dann wanderte sein Blick an Max vorbei.
Max sprang zur Seite. Der Wagen schoss an ihm vorbei, Spritzwasser schlug gegen seine Hose, und die Kreuzung lag wieder offen vor ihm, hell, nass und voller Menschen, die schnell wegsahen.
Leo stand plötzlich vor ihm: am Küchentisch, die Ärmel über den Händen, der Blick noch voller Vertrauen.
Wenn sie mich holen, bleibt er allein.
Der Gedanke trieb ihn weiter.
Max rannte an geschlossenen Läden vorbei, über nasses Pflaster, in eine Gasse, in der der Lärm der Kreuzung abrupt abriss. Über einem Spätkauf summte ein blaues Reklameschild. Darunter stand eine Gestalt.
Max bremste zu hart. Seine Schulter prallte gegen die Hauswand.
Die Kapuze des Fremden lag tief im Gesicht. Der Körper darunter war schmal, fast ausgehungert, und doch stimmte etwas an ihm nicht. Das blaue Licht fiel auf ihn, glitt aber seltsam flach über Stoff und Haut, als hätte die Gestalt keine klare Grenze.
Das Tor rechts war verschlossen. Links blieb eine Lücke zwischen zwei Häusern, kaum breiter als ein Hauseingang. Max rannte hindurch.
„Verpiss dich“, presste er hervor, obwohl er wusste, dass der Fremde ihn hören konnte.
Die Straße kippte kurz aus der Ordnung. Hauswand, Bordstein, parkender Wagen, alles sprang ein Stück näher. Max fing sich mit der Hand an der Mauer ab und lief weiter. Seine Handflächen brannten. Irgendwo hinter ihm knackte etwas trocken, als breche Holz, obwohl dort kein Holz war.
Finger schlossen sich um seine Schulter, hart und kalt.
Die Kälte schoss durch Jacke und Hemd bis in den Muskel. Max verlor für einen Moment das Gefühl im Arm.
Ein Atem streifte sein Ohr. Feucht. Alt. Nach Erde.
„Du hast es geöffnet“, flüsterte der Fremde. „Aber du trägst es nicht mehr. Wo ist der Sohn, Max? Wo hast du ihn versteckt? Bei Soreth, antworte.“
Der Sohn. Max musste den Namen nicht hören; Leo war sofort da.
Er riss den Arm herum und schlug blind nach hinten. Seine Faust traf auf etwas, das nachgab und sich im selben Moment wieder verhärtete. Schmerz fuhr durch die Finger. Max drehte sich halb und rammte dem Kapuzenträger den Ellenbogen vor die Brust.
Der Griff löste sich.
Max stolperte frei und lief.
Zwischen den Häusern leuchtete das U-Bahn-Zeichen am Hackeschen Markt. Er nahm die Treppe im Lauf. Unten drängten sich Menschen am Bahnsteig: nasse Jacken, Biergeruch, Parfüm, warme Atemzüge, jemand lachte zu laut, jemand fluchte über sein Handy. Alles daran war gewöhnlich. Genau deshalb schob Max sich hinein.
Die Bahn fuhr ein. Türen öffneten sich. Max sprang in den Wagen, drängte sich durch zwei Jugendliche mit Einkaufstüten und presste sich an die Tür. Das Warnsignal piepte. Metall schlug auf Metall. Der Zug setzte sich ruckartig in Bewegung.
Er legte die Stirn an die Scheibe. Sein Atem beschlug das Glas.
Auf dem Bahnsteig stand die Gestalt zwischen den Wartenden für den nächsten Zug. Die Kapuze blieb auf Max gerichtet. Die Gestalt wartete, als hätte sie Zeit.
Kurz bevor der Tunnel den Bahnsteig verschluckte, hob der Fremde die Hand. Sein Finger zog eine kantige Spur in die beschlagene Luft, brach ab, setzte neu an und schloss die Bewegung zu einem Zeichen, das Max kannte, bevor er es verstand.
Dann nahm die Dunkelheit den Bahnsteig fort.
Max blieb bis zur übernächsten Station im Zug, obwohl es die falsche Richtung war. Erst als eine Frau mit Kinderwagen ihn zum zweiten Mal bat, Platz zu machen, merkte er, dass er noch immer an der Tür stand und die Scheibe anstarrte.
„Entschuldigung“, sagte er.
Seine Stimme klang fremd.
Er stieg aus, wechselte die Linie, fuhr zurück, stieg zu früh aus und ging den Rest zu Fuß. Die Kraft reichte nur noch für ein vorsichtiges Tempo. An jeder Kreuzung drehte er sich um. In jeder Schaufensterscheibe suchte er hinter seinem Spiegelbild nach einer zweiten Gestalt.
Er sah keine.
Max glaubte es trotzdem nicht.
Vor dem Haus blieb er stehen. Im dritten Stock brannte Licht im Schlafzimmer. Im Wohnzimmer flackerte der Fernseher. Annabell war wach. Leo wahrscheinlich auch.
Max betrachtete seine Hand. Blut hatte sich mit Regenwasser verdünnt und war an den Fingern dunkel getrocknet.
Er hätte unten bleiben können. Noch eine Runde um den Block gehen. Sich sammeln. Eine Erklärung finden, die Annabell nicht sofort zerriss. Etwas, das nach Arbeit klang, nach Unfall, nach einem normalen Fehler.
Aber oben saß Leo.
Also schloss Max die Haustür auf.
Der Schlüssel kratzte im Wohnungsschloss, laut genug, dass Leo den Kopfhörer vom Ohr zog.
Die Tür sprang einen Spalt auf, und mit ihr kam kalte, feuchte Luft in den Flur. Regen tropfte von Max’ Ärmeln auf die Dielen. An seiner rechten Hand klebte Blut zwischen den aufgeplatzten Linien der Haut.
Max zog die Tür hinter sich zu. Das Schloss klickte kaum hörbar.
Für einen Moment blieb nur sein Atem im Flur, flach und zu schnell. Die Wohnung roch nach Waschmittel, kaltem Kaffee und Staub in den Ritzen der alten Dielen. Aus dem Schlafzimmer drang Annabells Stimme, gedämpft und müde. Einzelne Worte lösten sich aus dem Murmeln. „Mama.“ „Zwiesel.“ „Morgen vielleicht.“
Leo saß auf dem Flokatiteppich vor dem grünen Cordsofa, die Knie angezogen. Blaues Fernsehlicht zuckte über sein Gesicht, aber der Zeichentrickfigur folgte er längst nicht mehr.
Max blieb unter der Garderobe stehen.
„Papa?“
Der Blick hing zu lange an Leo. Max prüfte ihn wie etwas, das er schon verloren geglaubt hatte: den kleinen Körper vor dem Fernseher, die nackten Füße auf dem Teppich, die Ärmel über den Händen.
„Du bist noch wach“, sagte Max.
„Du auch.“
Max versuchte ein Lächeln. Es hielt kaum bis zu seinem Mund.
Leo sah auf seine Hand. „Bist du hingefallen?“
„So ähnlich.“
„Mama sagt immer, so ähnlich heißt nein.“
Max wischte die blutige Hand an der Hose ab. Der Fleck blieb.
„Sie hat meistens recht.“
Leo wartete auf mehr. Max kannte diesen Blick: den stillen Glauben, dass Antworten kamen, wenn man lange genug wartete.
„Ich glaube, ich habe einen Weg gefunden“, sagte Max. Seine Stimme war rau, beinahe brüchig. „Weg von denen, die uns suchen.“
Leo zog die Ärmel über seine Hände, bis der Stoff die Finger verschluckte.
„Sucht uns jemand?“
Max hob die Hand, als wolle er ihm übers Haar streichen. Kurz vor Leos Kopf hielt er inne. Blut klebte noch an den Fingern, und plötzlich sah er aus, als wisse er nicht mehr, wohin mit sich.
„Mich. Dich noch nicht.“
„Warum mich noch nicht?“
„Weil ich dafür sorge.“
Aus dem Schlafzimmer kam Annabells Stimme, jetzt wacher. „Max?“
Der Ruf zog ihn aus dem Flur. Leo sah ihn weiter an.
„Du blutest wirklich.“
„Ja.“
„Dann sag nicht, dass alles gut ist.“
Max sah ihn an. Er wirkte so müde, dass Leo nicht wusste, ob er noch einmal widersprechen durfte.
„Du hast recht“, sagte Max leise. „Heute nicht.“
Im Bad rauschte Wasser. Der Fernseher lief weiter.
Später riss ein Krachen aus der Küche Leo aus dem Schlaf.
Ein schmaler Lichtstreifen lag quer über dem Boden seines Zimmers. Auf dem kleinen Digitalwecker standen rote Zahlen: 00:30. Die Wohnung war stiller als sonst, und gerade deshalb hörte er jedes Geräusch zu laut.
Er schob die Decke zurück. Die Dielen waren kalt unter seinen nackten Füßen. An der dritten Diele vor dem Bad ging er vorbei, weil sie immer knackte, wenn man sie falsch traf. Vor der offenen Tür des Arbeitszimmers blieb er stehen.
Die alte Messinglampe brannte noch.
Auf dem Schreibtisch lag ein Buch.
Dunkles Leder, an den Kanten abgeschabt, in der Mitte mit tief eingebrannten Zeichen. Es sah nicht aus wie etwas, das Max gekauft hatte. Eher wie etwas, das schon lange irgendwo gelegen hatte, bevor es in diese Wohnung kam.
Im Arbeitszimmer war es kalt. Über dem Buch stand eine schwache Wärme, gerade genug, dass Leo sie an den Fingern spürte, bevor er es berührte.
Aus der Küche drangen Stimmen.
„Wenn mir etwas passiert, gehst du“, sagte Max. Leiser als sonst, aber fest. „Mit Leo. Zu deinen Eltern. Heute Nacht, wenn es sein muss.“
„Du kommst nach Wochen wieder blutend nach Hause und sagst mir, ich soll mit unserem Kind verschwinden?“ Annabells Stimme blieb gedämpft, aber jedes Wort kam scharf durch den Flur. „Sag mir endlich, wo du warst.“
„Ich kann es dir nicht so erklären, dass es normal klingt.“
„Dann lass es unnormal klingen.“
Darauf antwortete Max nicht sofort.
Leo legte die Hand auf den Einband.
„Ich habe weitergesucht“, sagte Max schließlich.
„Nach deinem Vater? Nach diesem Buch?“
„Ich wollte wissen, ob mein Bruder recht hatte.“
„Er hat dich jahrelang gewarnt.“
„Damals klang es nach Wahn.“
In der Küche blieb es still.
Das Leder wurde wärmer.
Hitze fuhr in Leos Hand und kroch den Unterarm hinauf. Für einen Moment konnte er die Finger nicht öffnen. Dann riss er die Hand vom Einband zurück.
Das Brennen blieb. Dumpf, fremd, unter der Haut.
Das Buch rutschte ein Stück über den Tisch.
„Jetzt war jemand hinter mir her, der meinen Namen kannte“, sagte Max. „Und Leos.“
Die Stimmen in der Küche brachen ab.
„Leo?“, rief Annabell.
Er lief zurück in sein Zimmer, kroch unter die Decke und zog sie bis zum Kinn. Dort roch es nach Waschmittel und warmem Stoff. Die Stimmen aus der Küche drangen gedämpft zu ihm herüber, und dazwischen pochte etwas in seinem Arm, schwer und fremd, in einem anderen Takt als sein Herz.
Am nächsten Morgen lag Schnee auf dem Fenstersims seines Kinderzimmers.
Es war der siebzehnte August.
Graues Licht stand vor den Fenstern. Die Dächer gegenüber waren weiß, auf den Autos lagen dünne Hauben aus Schnee, und die Platanen vor dem Haus trugen helle Ränder. Leo legte die Hand an die Scheibe. Sie war eiskalt. Sein Atem beschlug das Glas.
In der Küche lagen Seiten voller Zahlen, Linien und Zeichen über den Tisch verstreut. Zwei Tassen standen ungespült daneben, eine davon mit braunem Rand am Boden. Max saß davor, noch im selben Hemd wie am Abend zuvor, die Haare feucht an die Stirn geklebt. Seine rechte Hand war verbunden.
Leo kam bis zum Türrahmen und blieb dort stehen.
Max sah ihn an. In seinen Augen lag etwas, das Leo nicht kannte und auch nicht kennenlernen wollte.
„Es schneit“, sagte Leo.
Die Spitze des Stifts verharrte.
„Ich weiß.“
„Im August schneit es nicht.“
Max blickte zum Fenster.
„Normalerweise nicht.“
„Ist das wegen dir?“
Die Frage blieb zwischen Tisch und Türrahmen stehen. Aus dem Bad kam Wasserrauschen. Annabell musste dort sein.
Max legte den Stift hin, vorsichtig, als könne auch diese Bewegung zu viel sein.
„Vielleicht.“
Leo wartete. Das Wort reichte nicht für Schnee im August, für Blut auf der Diele und für Erwachsene, die nachts flüsterten und morgens so taten, als könne trotzdem gefrühstückt werden.
„Ich wollte das nicht“, sagte Max.
„Aber du hast es gemacht.“
Max schloss die Augen.
„Ja.“
Danach wurden seine Worte weniger.
In den folgenden Tagen blieb sein Platz am Tisch öfter leer. Wenn Max in Leos Zimmer kam, blieb er meistens im Türrahmen stehen, als müsse er erst prüfen, ob er noch hineindurfte. Annabell telefonierte in der Küche mit gesenkter Stimme. Einmal fiel der Name von Max’ Bruder, und danach schlug eine Schranktür so hart zu, dass Leo im Bett die Augen öffnete.
An einem Abend fiel Licht aus dem Flur über den Teppich. Max stand darin, die Hände an den Oberschenkeln, die Finger tief in den Stoff seiner Hose gekrallt.
„Schläfst du?“
Leo schüttelte den Kopf. „Du kommst immer, wenn ich fast schlafe.“
„Dann habe ich schlechtes Timing.“
„Mama sagt, du hast gerade von allem schlechtes Timing.“
Max blieb einen Moment im Türrahmen stehen. Dann trat er ans Bett.
„Sie hat nicht unrecht.“
„War das ein Witz?“
„Ein schlechter.“
Leo wusste nicht, ob er lachen durfte. Max auch nicht. Deshalb tat es keiner.
„Ich wollte euch schützen“, sagte Max.
Die Bettdecke rutschte bis zu Leos Hüfte. „Wovor?“
Draußen rauschte ein Auto über die Straße. Scheinwerferlicht glitt über die Zimmerdecke und verschwand.
„Vor etwas, das ich nicht mehr loswerde.“
Leo zog die Decke höher. Im Flur knackte eine Diele.
„Kannst du es nicht der Polizei sagen?“
„Die würden mir nicht glauben.“
„Mama glaubt dir auch nicht.“
Der Satz kam zu schnell. Leo merkte es erst, als Max den Blick senkte.
„Sie versucht es“, sagte Max.
„Ich auch.“
Max setzte sich an den Rand des Bettes. Die Matratze gab unter seinem Gewicht nach. Seine Hand legte sich auf Leos Schulter, etwas zu fest, aber nicht grob.
„Versprich mir etwas.“
Leo mochte nicht, wie Erwachsene klangen, wenn sie Kinder um Versprechen baten.
„Was?“
„Wenn deine Mutter sagt, dass ihr geht, gehst du mit.“
„Wohin?“
„Zu deinen Großeltern.“
„Und du?“
Max’ Finger drückten kurz fester in seine Schulter. Dann nahm er die Hand weg.
„Ich komme nach, sobald ich kann.“
Leo hörte den Satz und mochte ihn noch weniger. Er klang wie später. Wie vielleicht. Wie alles, was Erwachsene sagten, wenn sie eine Lüge vermeiden wollten und trotzdem eine brauchten.
„Nur wenn du auch kommst.“
„Leo.“
„Dann verspreche ich es nicht.“
Zum ersten Mal an diesem Abend sah Max fast wütend aus. Die Wut galt keinem Menschen im Zimmer.
„Du musst stark sein, indem du mitgehst.“
„Ich will aber bei dir bleiben.“
Max atmete durch. Die Luft zitterte in seiner Brust.
„Du bist ein guter Sohn. Genau deshalb musst du auf deine Mutter hören.“
„Bin ich doch.“
„Nicht nur, wenn es leicht ist.“
Leo sah auf die Falten in der Bettdecke. Kleine Berge, kleine Täler, alles unter seinen Fingern.
„Wenn jemand nach mir fragt, sagst du nichts“, sagte Max.
„Wer soll nach dir fragen?“
„Menschen, die behaupten, sie hätten mich gekannt. Oder deinen Großvater.“
„Opa in Zwiesel?“
Max schüttelte den Kopf.
„Meinen Vater. Über ihn reden wir zu Hause nicht.“
Leo verstand noch weniger. „Warum redest du so komisch?“
Die Frage traf ihn. Max’ Mund öffnete sich, aber die Antwort kam nicht sofort.
„Weil ich Angst habe“, sagte er schließlich.
Das Wort passte nicht zu ihm. Erwachsene hatten Ärger, Stress, schlechte Laune. Angst war etwas für Kinder im Dunkeln.
„Vor wem?“
„Vor dem, was ich zurückgebracht habe.“
„Aus der Arbeit?“
Max schüttelte kaum sichtbar den Kopf.
„Aus einer Geschichte, die ich hätte liegen lassen sollen.“
Am Türrahmen blieb er noch einmal stehen. Das Licht aus dem Flur erreichte nur die Hälfte seines Gesichts.
„Schlaf jetzt.“
„Papa?“
Max drehte sich um.
„Du hast gesagt, du kommst später noch rein.“
Der Blick, mit dem Max ihn ansah, blieb Leo lange im Gedächtnis. Damals verstand er ihn nicht. Er wusste nur, dass sein Vater etwas hörte, das nicht im Zimmer war.
„Ich bin doch da“, sagte Max.
Das Licht erlosch. Die Tür schloss sich.
Leo blieb wach, bis die Wohnung still wurde.
Drei Wochen später war das Arbeitszimmer leer.
Das Fenster stand offen. Kalte Luft bewegte lose Blätter auf dem Boden. Unter dem Schreibtisch lagen Papiere verstreut, manche zerknittert, andere sauber beschrieben, mit Zahlenkolonnen, Randnotizen und Zeichen, die Leo nicht ansehen wollte und trotzdem suchte.
Die Kaffeetasse auf dem Schreibtisch war eingetrocknet. Eine feine Staubschicht lag auf der Tischlampe.
Polizisten bewegten sich durch die Wohnung. Schuhe quietschten auf den Dielen, Kugelschreiber kratzten über Notizblöcke. Fragen fielen in die Zimmer und blieben dort hängen, ohne Antwort zu bekommen.
Wann haben Sie Ihren Mann zuletzt gesehen?
Gab es Drohungen?
Hat er Feinde gehabt?
War er psychisch belastet?
Im Flur klangen die Erwachsenenstimmen, als wäre Max ein Fall. Eine Akte. Ein Mann mit Uhrzeit, Gewohnheiten und möglichen Gründen.
Dabei roch seine Lederjacke noch nach ihm.
Sie hing an der Garderobe.
In der Tasche steckten ein alter Parkschein, zwei aneinandergeklebte Bonbons und eine Münze, die nicht aussah wie eine Münze aus Berlin. Pfefferminzgeruch stieg Leo in die Nase. Der Parkschein blieb zwischen seinen Fingern, während die Münze schwer in seiner anderen Hand lag.
Neben der Eingangstür hing der alte vergoldete Spiegel.
Der Rahmen war verschnörkelt, an manchen Stellen dunkel angelaufen. Annabell mochte ihn nicht. Max hatte ihn behalten, obwohl er nie erklärt hatte, warum.
Im Glas erschien Leos schmales Gesicht. Die Haut spannte über den Wangen. Unter den Augen lagen Schatten, die am Morgen noch nicht dort gewesen waren.
Leo blinzelte.
Im Spiegel blieb der Blick einen Herzschlag zu lange offen, bevor er ihm folgte.
Sein Atem blieb im Hals stecken.
Die Lippen im Spiegel bewegten sich. Leos eigener Mund blieb geschlossen. Hinter dem Glas führte der Flur weiter, als er durfte.
Er wich zurück und stieß mit der Schulter gegen die Wand.
Stimmen wurden dumpf. Ein Polizist drehte sich um. Leo bekam die Wohnungstür erst beim zweiten Versuch auf. Kühle Treppenhausluft schlug ihm entgegen.
Zwei Stockwerke tiefer saß Annabell auf der Stufe neben dem Fenster. Eine Zigarette brannte zwischen ihren Fingern. Rauch stieg langsam auf und verlor sich im Zwielicht.
Leo blieb vor ihr stehen. Der Atem ging schnell, die Knie zitterten.
Annabell rückte ein wenig zur Seite, damit er Platz hatte. Leo setzte sich neben sie. Die Steinstufe war kalt durch seine Hose; nach einer Weile spürte er die Kälte auch in den Fingern. Seine Schulter berührte Annabells Arm, und ihre Wärme ging durch den Stoff seines Pullovers.
Die Zigarette glühte zwischen ihren Fingern. Dann drückte Annabell sie auf der Stufe aus. Asche zerfiel in den Ritzen. Ihre Hand fand Leos Hand, kurz und vorsichtig, als könnte auch diese Berührung falsch sein.
Leo drehte die Hand um und umschloss ihre Finger.
„Wir gehen, stimmt’s?“
Annabell sah ihn an.
Sie weinte nicht, und genau das machte Leo Angst. Tränen hätte er verstanden.
Sie nickte.
„Wohin?“
„Zu Oma und Opa. Erst einmal.“
„Und Papa?“
Annabell sah auf die erloschene Zigarette. Ihre Hand blieb in seiner, aber sie sagte nicht, dass alles gut werden würde.
„Ich bleibe“, sagte er. Die Stimme war rau. „Ich finde ihn.“
Ihr Daumen strich einmal über seine Finger. Festhalten wurde es nicht.
„Du bist ein Kind.“
„Er ist mein Vater.“
Annabell schloss die Augen. Für einen Moment sah sie älter aus als alle Erwachsenen in der Wohnung über ihnen.
„Genau deshalb gehen wir.“
In Leo zog alles nach oben. Zurück in die Wohnung. Zurück in das Arbeitszimmer. Zurück zu dem Spiegel. Er wollte schreien, etwas werfen, Annabell dazu bringen, endlich mit ihm zu sprechen. Er wollte den Namen seines Vaters rufen, bis die Wände ihn zurückgaben.
Unten an der Haustür zerknüllte Leo den Parkschein aus Max’ Jacke in der Faust, bis seine Fingernägel in die eigene Handfläche drückten. Den Schmerz ließ er zu, weil es das Einzige war, das er von seinem Vater noch festhalten konnte.
Dann öffnete er die Tür.
Hinter ihnen blieb die Wohnung im dritten Stock. Der Flur, die Garderobe, die Jacke, der Spiegel.
Und im Glas, das niemand mehr sah, bewegte sich für einen Moment ein Mund. Kein Gesicht, nur Lippen hinter der dunklen Oberfläche, die ein Wort formten, das Leo nicht hören konnte.
Habe jetzt bis zu der Stelle gelesen, wo er in die U-Bahn gelangt.
Wirklich nur ein unprofessioneller Kurzeindruck von mir:
Stakkatostil. Kurze aufzählende Sätze. Da kommt für mich kein Leseerlebnis auf.
Braucht fast jeder Satz wirklich seinen eigenen Absatz?
Inhaltlich (in der kurzen Zeit) zu viel stilistisch wiederholt. “Er tut dies. Er macht das. Ein Sinneseindruck.” Dann exakt wieder das gleiche Schema. Kurzsätze, aber für mich kein Mitreißen.
Erster wirklich übereilter Eindruck: ich würde es in einer Buchhandlung weglegen und im nächsten Buch stöbern. Selbst, wenn die Story vielleicht der absolute Hammer ist, käme ich nicht zu dem Genuss, weil der Stil mir nicht liegt.
Wow.
Vielleicht tauscht Du Dich mit einem anderen Neuzugang im Forum aus, N.B. Cullan, die ähnlich senationell schreibt wie Du. Profil - N.B.Cullan - Papyrus Community
Die kann Dir sicherlich adäquates Feedback geben.
P.S @michel Kannst Du Heidi bitte fragen, ob noch etwas … na ja , Du weißt schon … „Scham-pan-jaaa“ da ist?
Zur Not tuen es auch härtere Sachen. Auf alle Fälle härtere Sachen.
Aber klar doch, Axel!
Das „Wow“ bezieht sich auf Deinen klaren, unverwechselbaren Stil, der in seiner brutalen Prägnanz nicht seinesgleichen in der deutschen Literaturszene findet:
Mega!
Meine Parkscheine zerknittern immer in meiner Faust.
Oder auch:
Die Steinstufe als Körper mit eigenen Extremitäten. Eine Metapher der Sonderklasse!
Und dann das hier. Ein kryptisches Raunen, das kreischende Schneeglöckchen in ihrem Todeskrampf im Juli mit brechenden Augen als letztes ihres irdischen Daseins wahrnehmen. Dann … nichts mehr. Einfach nur genial! Selbst die beste KI würde das nicht hinbekommen.
Kann man Dein Buch ggf. schon vorbestellen?
P.S. @michel Gentle reminder: wo bleibt Heidi mit dem … SCHAM-PAN-JAAA?
Sorry, ist absolut nicht das, was ich gerne lesen würde. Neben dem von anderen schon angesprochenen Stakkatostil irritiert mich der extrem häufig auftauchende Hinweis auf das Wetter.
Der Regen schlug auf den Asphalt
Wasser sammelte sich in den Rillen
Reifen rauschten über die nasse Straße
Die nassen Jeans klebten an seinen Beinen
fremde Schritte im Regen,
Blut mischte sich mit Regenwasser
Scheinwerfer zerlegten den Regen in grelles Weiß
Wind und Spritzwasser schlugen gegen Max’ Beine
Übrigens: Bei all dem Wasser quietschen Reifen eher nicht.
Mir fällt auf, dass insbesondere noch am Anfang ihrer Karriere stehende Schreibtalente (gerne auch im Romance-Genre) sich gerne einer Sprache und/oder eines Stils bedienen, die ich als manieriert, künstlich überhöht und damit unauthentisch empfinde. Sie soll besonders poetisch wirken oder künstlerisch, erreicht aber so überbordend angewandt das genaue Gegenteil. Texte wirken schwülstig und nicht lebensecht. Eine einfache, natürliche Sprache, präzise wie Skalpell und Pinzette eingesetzt, ist oft viel wirkungsvoller, wenn ich noch unsicher im Ausdruck bin. Dann bin ich zumindest noch Ich. Wichtiger als die Form, ist zunächst die Botschaft selbst. Enthält der Inhalt nichts, nutzt kein Stilelement der Welt etwas.
Und unsere zunächst noch ‘normale’ sprachliche Form bietet schon unendlich viele Möglichkeiten, sich individuell und abseits von abgedroschenen Phrasen oder bemühten Metaphern zu bewegen. Im Laufe unserer Weiterentwicklung ergibt sich von alleine eine persönliche Note, ein eigener Stil. Wer danach trachtet, gleich mit einem künstlichen Stil zu starten, wird in aller Regel einen Fehlstart hinlegen. So sehe ich das, aber das ist nur eine Meinung.
Sätze wie:
“Die Hitze zog von den Fingerspitzen in den Handballen und weiter den Arm hinauf. Zuerst fühlte sie sich an wie eine heiße Tasse, die man zu lange hält. Dann kam ein Brennen dazu, tiefer, unter der Haut. Der Arm verkrampfte, zuerst im Handballen, dann bis zum Ellenbogen, als gehöre er für einen Atemzug nicht mehr ihm. (…) Auch danach blieb die Hitze unter der Haut. Sie arbeitete langsam im Arm weiter, als wäre dort etwas aufgewacht. Das Buch schob sich unter seinem Stoß ein Stück über den Tisch.”
sind nur ein Beispiel dafür.
Schreibe zunächst schlichter. Keine Stakkatosätze, die dem Leser wie gehackte Holzspäne um die Ohren fliegen. Wer spricht gerade? Satzaufbau fast immer Subjekt, Prädikat, Objekt. Alles reiht sich wie eine unendliche Perlenkette aneinander. Ich bin mir ziemlich sicher, dass du im Leben so nicht sprichst, weshalb die Sprache unnatürlich und kantig wirkt. Versuche es authentischer zu schreiben. Leser wollen unterhalten, nicht beeindruckt werden. Das käme viel später von ganz alleine.
Ja, dein Sarkasmus ist dezent durch die Oberfläche gebrochen. Danke dennoch. Für diesen besonderen Blick auf 15 Monate Arbeit. Bzw. wenn man fair ist, ein 76igstel von beinahe 1.5 Jahren. Aber ich stimme dir tatsächlich zu - gewisse Bilder machen keinen Sinn. Bei knapp 1.000 Seiten verliert man sich vielleicht. Dennoch ist es meiner Meinung nach etwas überheblich, meine Arbeit und meine Person so gekonnt (oder auch nicht) durch den Kakao zu ziehen. Aber vielleicht hattest du noch nicht genügend Alkohol im Blut. Prost Jeannie.
Liebe Heather, lieben Dank für dein ehrliches, sarkasmus-freies und ernstgemeinstes Feedback. Zu viel gewollt. Ich nehme deine Punkte sehr gerne an und versuche etwas zurückzurudern und den Text zu erden. Der Prolog war vielleicht auch nicht die beste Leseprobe für diese Plattform. Ich würde sagen, 90% des restlichen Romans sind mir besser gelungen. Liegt vielleicht daran, dass ich die ersten 50 Seiten perfekt haben wollte.
Edit: Auch ich denke, es wäre ein guter Einstieg für dich, @Yoro s Vorschlag Warum eine kurze Vorstellung im Forum eine gute Idee ist zu folgen. Ich habe vor vielen Jahren einen ähnlichen Fehler aus Unwissenheit begangen. Also, verrate ein wenig von dem, was dich antreibt – das macht dich nahbarer. Wir hatten erst kürzlich die unschöne Erfahrung mit einer ‘multiplen Persönlichkeit’ und sind noch hypersensibel Neuen gegenüber.
ich schreibe Dir offen und direkt zurück, bewusst ohne Sarkasmus oder Polemik.
Wir hatten hier im Forum die letzten Wochen und Monate einige Trolle am Werk, die mit Mehrfachidentitäten die Nutzer mehr als nur veralbert haben. Als sich der Verdacht verdichtet hat, dass es sich hier um eine „Spaßtruppe“ handelt, haben die Administratoren reagiert und die Konten der betroffenen User gelöscht. Sie sind (unter ihren vorherigen) Namen in diesem Forum nicht mehr registriert.
Wir waren also sensibilisiert, was unseriöse Forumsmitglieder anbetrifft. Als sich dann fast zeitgleich zwei Neulinge (Du und N.B Cullan) angemeldet haben und ohne irgendeine weiterführende Vorstellung ihrer Person, wie es sonst üblich ist, Texte im ähnlichen, KI-verdächtigen Stil den Forumsmitgliedern zur Lektüre vorgelegt haben, war die Erinnerung an die o.a. erwähnten User noch sehr wach.
Ich werde auf eine detaillierte Analyse Deines Textes nicht weiter eingehen.
Ich bedanke mich für Deine Leseprobe und wünsche Dir für Dein Projekt viel Glück. Ich bin an dieser Stelle raus.
Ist es nicht. Im Gegenteil, es hat sich lustig gelesen und erst auf den Trichter gebracht, mir den Text anzusehen.
Leider führen solche Anmerkungen, dass die Stammleser dieses Forums immer weniger Neulinge beachten. Und @Jean war weder böswillig noch beleidigend dabei, sondern hat in seiner ureigenen Weise kritisiert, genau, was du wolltest.
Überspritzt, ja!
Ungerecht, nein!
Au contraire, lieber @KaePie ! Auch wenn ihr mich in der Luft zerreißt, aber DAS war kein hilfreiches Feedback, das war ein herablassender und zynischer Rundumschlag, der gleich im Doppelpack zuschlug und verletzend wirken sollte. Als dieser ‘Kommentar’ noch zunächst falsch verstanden wurde, wurde sogar nochmal gehässig nachgetreten. Auch wenn der Verfasser ein sonst geachtetes Forenmitglied ist (um so enttäuschender in meinen Augen), sollte das m.E. keine allgemeine Duldung oder gar Beifall finden.
Kritik darf und muss auch mal scharfzüngig sein, keine Frage, aber diese Arroganz ist eine andere Nummer! Beide Neuzugänge haben um unsere Meinung gebeten, sie auch erhalten und, wie ich finde, tapfer ertragen, aber es gibt Grenzen, egal ob unser Misstrauen einen Ursprung hatte oder nicht. Da sollten wir wirklich drüberstehen!
Ja, eine Vorstellung wäre in beiden Fällen angeraten gewesen, aber kein Grund, sie wie zwei Pennäler abzukanzeln und von oben herab raten, was sie mit ihren Texten zum ‘Einstand’ in ein so elitäres Forum machen sollen. Vielleicht noch die Deutschlandhymne singen und ne Runde Schaumküsse schmeißen?
So, nun habe auch ich fertig! Sorry, aber das musste raus.
Sorry, dass ich scheinbar nicht auf die offiziell gültigen Regularien für neue Mitglieder geachtet habe. Dies wird umgehend nachgeholt. @Jean - von meiner Seite Schwamm drüber und sorry für den pers. Angriff hinsichtlich deines Alkoholkonsums. Danke für alle bisherigen klaren und ehrlichen Worte. Nicht mehr, nicht weniger habe ich mir hier erhofft. @Heather - danke für deine Worte. Sie sind der Grund, weshalb ich meinen Account noch nicht gelöscht habe.