Erwähnte Hindernisse wurden vom Award-Veranstalter inzwischen nachgebessert – man hat sich für die Darstellung auf der SpaceNet-Website für ein Bild der insgesamt vier, die als Serie verstanden wurden, entschieden, statt der zuvor gezeigten grausigen Collage. Das Buch habe ich noch nicht erhalten, konnte aber auf der Sponsorenseite von mucbook zwei der Texte, die es ins Buch geschafft haben lesen. Wie ich finde, vollkommen zu Recht. Insgesamt sollen es 1400 teilnehmende Beiträge gewesen sein, wobei ich nicht weiß, wie sie sich auf die Kategorien Kurzgeschichte und Bild verteilen. Es waren zudem Mehrfacheinreichungen gestattet.
Das Buch habe ich noch immer nicht erhalten. Aber ich habe ein wenig meiner eigenen Enttäuschung in einen neuen Blogbeitrag fließen lassen. Vielleicht hilft es jemandem, wenn für 2028 der nächste Award ausgeschrieben wird.
Das ist aber sehr schade!
Ein interessanter Bericht, den du da verfasst hast. Im Novem 2027 wird der neue Wettbewerb ausgeschrieben. Ich bin gespannt, ob sie die Ausschreibung dann detaillierter verfassen werden.
@Heather Du meine Güte! Da reicht ein Künstler Schwarz-Weiß-Fotos ein, die aufwendig gestaltete blaue Farbakzente haben - und die Veranstalter färben die Bilder durchweg blassblau! ![]()
Ich dachte erst “Naja, Collage, ist doch nicht so schlimm”, aber meine Güte, diese Leute waren echt zerstörerisch!
Vielleicht wirkt das Farbproblem auf dem Bild so extrem wegen des Blaulichts des Großbildschirms. Mir ging es tatsächlich nur darum, dass der Veranstalter ein eigene Collage, die nicht von mir erstellt wurde, präsentiert und öffentlich prämiert und nicht eines meiner jeweils einzeln teilgenommenen Fotos. Meinetwegen auch mehrere, dann aber einzeln gezeigt.
Ich habe deinen Blog gerade gelesen.
Die werden sich sicher in den AGB das Recht vorbehalten haben, mit den Fotos machen zu dürfen, was sie wollen. Trotzdem eine Sauerei.
Nennt mich Unke, aber ich danke meiner inneren Faulheit, dass ich nur sehr selten an Wettbewerben teilnehme.
Die werden sich sicher in den AGB das Recht vorbehalten haben, mit den Fotos machen zu dürfen, was sie wollen
Natürlich, und das ist prinzipiell doch auch okay. Ich habe nicht vor, in irgendeiner Weise dagegen vorzugehen, da Wettbewerbe für mich meist eine Win-win-Veranstaltung darstellen. Ich übe mich im Schreiben (Zeichnen, Fotografieren) zu einem Thema, habe im häufigsten Fall des Nichtgewinnens eine Geschichte für eigene Zwecke, bzw. im Gewinnfall einen ‘Wahrnehmungsgewinn’. Alles schick! Nur hier wurde ich wahrgenommen im Sinne von “Jeder Mensch ist zu etwas nütze, und sei es als schlechtes Beispiel”. ![]()
Und: Schreiben, um ein Buch zu veröffentlichen, ist letztlich auch ein Wettbewerb! ![]()
Nur hier wurde ich wahrgenommen im Sinne von “Jeder Mensch ist zu etwas nütze, und sei es als schlechtes Beispiel”.
Ich habe mir auch gerade mal die Bilder angeschaut, die ich übrigens mehr als gelungen finde. Ich habe von außen betrachtet das Gefühl, das hier jemand deine Bilderreihe in der Gesamtheit würdigen wollte, aber dann bei der Umsetzung Probleme hatte. Ganz nach dem Motto: Gut gedacht, schlecht gemacht.
Vielen Dank!
Genau so sehe ich es auch.