Ich-Perspektive? 3. Person?

Solange nicht klar ist, in welchem Genre der Fragesteller seine Geschichte verortet, kann man seine Frage eigentlich nicht beantworten.

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Wenn nicht aus dem Text selbst klar wird, in wessen Perspektive man gerade steckt, dann ist das ein Muss, finde ich.

Alles andere obliegt der Wahl des Schreiberlings. Meine Frag-mich-Reihe ist in der 1. Person geschrieben, der erste Teil wechselt zwischen Präsens und Präteritum hin und her, weil es einfach zur Geschichte passt. Teil zwei und drei haben den Prolog im Präteritum, den Rest 1. Person Präsens, mit einem POV-Wechsel für den Epilog.

Ich habe unterschiedliche Projekte in Arbeit. Eines ist 1. Person Präsens, ohne Wechsel. Ein anderes 3. Person Präteritum mit Wechsel, wieder ein anderes 3. Person Präteritum, ohne Wechsel.

Also: Es kommt drauf an, was du aus der Story machen willst. Ich habe keine Präferenz, was das angeht, weder im Schreiben, noch im Lesen. Ich bin der Meinung, dass es richtig umgesetzt in jeder Kombination funktioniert. Sogar mit Wechseln innerhalb der Story - nicht nur im Bereich Liebesroman. Ich hab irgendwann einen Thriller gelesen, geschrieben 1. Person Präsens aus Sicht des Hauptermittlungsbeamten. Und dazwischen immer mal wieder Einwürfe in 3. Person für abwechselnd Opfer und Täter.