Buchempfehlungen

So stellte ich mir das auch vor. Kurz, knapp und prägnant. Und wer es nicht braucht, schaut eh nicht. Dann kann jeder frei entscheiden.

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Das kann, muss aber nicht unbedingt hilfreich sein, auch wenn sich über Geschmack bekanntlich nicht streiten lässt.

Dazu, wie unterschiedlich der Lesegeschmack bei Literatur ausfallen kann, zwei Beispiele.

  1. Über den aktuellen Roman „Memories of Heidelberg“ von Heinz Strunk waren sich in der Buchhandlung meines Vertrauens die meisten Leserinnen und Leser recht schnell einig, dass der Roman inhaltlich und sprachlich genauso ordinär und prollig wäre wie bspw. sein „Goldener Handschuh“. Und als der Titel dann auf der Longlist auftauchte, konnte man sich das nicht erklären; dass der dann nicht auf die Shortlist kam, im Vergleich zu den anderen Titeln schon eher. Aber es gab durchaus auch einige Leserinnen (nein, hier handelt es sich nicht um Gendern!), die das bei „dem wieder mal tollen Buch“ überhaupt nicht verstehen konnten.
    Und beim gestrigen Besuch des Verlagsstandes auf der FBM haben in der nicht sonderlich langen Zeit, die ich dort war, ziemlich viele Besucherinnen und Besucher die „Memories“ mitgenommen.

  2. „Die Lücken“ fand in dieser Buchhandlung schon viel Zuspruch, bevor der Titel auf die Longlist kam und letzten Endes den diesjährigen Buchpreis gewann. Aber es waren auch nicht wenige (jüngere wie ältere) Stimmen, die die darin behandelte Thematik „nicht schon wieder“ lesen wollten, es gäbe doch bereits genug.

Einschätzungen wie Begründungen werden also immer mehr oder weniger subjektiv bleiben.

Wenn zu den einzelnen Titeln auch gegenteilige Meinungen geäußert werden, kann die Diskussion recht schnell ausarten.

Ohne Diskussion haben wir eine lange Liste subjektiv toller Bücher, die zwar mindestens einer Person gefallen haben, die subjektiv bleibt und nicht zwingend aussagekräftig ist. Und selbst wenn es viele Stimmen für einen Titel sind, ändert sich die Aussagekraft einer solchen Liste meines Erachtens nicht wirklich.

Wenn eine Liste, dann wie es Koebes sehr treffend angeregt hat:

Er hat doch schon eine gemacht und wir alle hatten festgestellt, dass sie mehr oder weniger sinnlos ist.

Richtig. Ein immer länger werdender Thread in einem einzelnen oder mehreren thematisch aufgeteilten Foren wird aber auch mit jedem Beitrag nicht nur länger, sondern auch unübersichtlicher und damit

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Eben. Es scheint alles in dieser Richtung sinnlos zu sein. Deshalb war mein Vorschlag, lieber Quellen zu sammeln von Seiten, auf denen sich das Stöbern lohnt.
Leider ist niemand darauf eingegangen, weder positiv noch negativ. Vielleicht ist meine Idee einfach untergegangen oder ich selbst habe etwas überlesen.

Hättest Du ein oder mehrere Beispiele für Deinen Vorschlag? Dann könnte man sich leichter ein Bild machen.

Ja, habe ich. Auf meiner eigenen Seite habe ich Titel mit Kurzkritiken (meist Zweizeiler) aufgeführt. Da ist nichts sortiert, absichtlich, damit man eben einfach stöbern kann. Ein Genre habe ich allerdings nicht aufgeführt, weil mich persönlich Genres nicht wirklich interessieren.

Dazu gibt es jeweils Archive für die einzelnen Jahre.

Hier ist eine riesige Buchdatenbank mit Rezensionen, sowohl von Bloggern als auch von Nicht-Bloggern, also „einfachen“ Lesern. Da kann man nach Autor, Titel, Themen, Verlagen, etc. stöbern. Eine wirklich interessante Seite ist das. Leserkanone.de - Das endgültige Büchergericht. Leser bewerten und kommentieren Bücher.

Mehr Quellen kenne ich leider nicht.

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Jetzt hab ich extra eine Liste erstellt und wieder zu lange gebraucht. Alles für die Katz! :zany_face::joy:

Danke für die Links!

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