Bis wohin darf ich KI nutzen, ohne meine Urheberschaft als „Autor“ zu verlieren?

Entschuldigung aber nein.
Es ist kein Mythos, und wer damit spielt, sollte sich selbst informieren.
Nur soviel, zwei„Narrow No-Break Spaces“ hintereinander, mitten im Text und nicht am Zeilenende machen keinen Sinn. Es sei denn … :wink:

Hab ich selbst entdeckt.

Aber es gibt ja auch noch SynthID

Ich bin der letzte, der nicht zugibt, dass er sich irrt. Das mit der SynthID war mir neu.

Alles gut, wenn es hilfreich war, bin ich zufrieden.

Klar bei Bilder und Musik funktioniert das gut, bei Text wird das keine Zukunft haben den wenn eine KI Marken setzen kann, dann kann eine Ki das auch wieder entfernen. Außerdem zerstört jegliche Übersetzung bzw Änderung des Textes jegliche Marken.
SynthID ist ja nur eine statistische Häufung von Wörtern und Zeichen. Zumindest was ich mir da jetzt angelesen habe.

Die synthid ist in erster Linie dazu entwickelt, um einen Modellkollaps zu vermeiden.
Also die eigenen Texte nicht als Vorlage für das Lernen zu verwenden um dann nurnoch die gleiche Grütze von sich zu geben.
Ob oder wie sie entfernt werden kann, ist für mich nicht relevant.
Wenn ich KI nutze, dann stehe ich dazu.

Und woher kommen dann die Daten? Waren das die Programmierer oder der heilige Geist?

Es gibt einen Unterschied, ob das Buch in einer Buchhandlung gekauft wird oder ob das Urheberrecht an einem Text gekauft wird. In den USA ist das möglich. Nur beim zweiten Fall darf die Firma den Text weitergehend nutzen.
In der EU kann das Urheberrecht nicht verkauft werden. Es gibt das Nutzungsrecht.

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Die Frage wurde im Grunde durch die Anderen schon umfangreich beantwortet.
Ich glaube, man muss für sich selbst im klaren sein, was man mit der Geschichte vor hat und dementsprechend seine persönlichen Grenzen ziehen!
Ich musste hier im Punkto Nutzung einer KI meine persönlichen Erfahrungen machen!
Ursprünglich hatte ich nicht vor irgendwas zu schreiben, ich wollte nur, dass dieser Traum in meinem Kopf nach Wochen endlich ein Ende fand und schrieb den groben Inhalt in Word nieder. Mehr wollte ich nicht! Keine Ahnung warum, doch hier probierte ich das erste Mal die KI Copilot aus, damit mein Traum abends um 23 Uhr endlich ein rasches Ende fand.
Das Ergebnis dieser Antwort war, dass mir bewusst wurde, was das für eine Geschichte werden konnte. Schnell stieg ich auf Gemini um und ich genoss regelrecht, wie rasch die Handlung dank des Frage-Antwort-Spiels mit Gemini Gestalt annahm. Gefiel mir das entstandene Kapitel nicht, so feilte ich daran, bis mir alles passte.
Dann las meine Mutti den Anfang der entstandenen Handlung und sie meinte „Schreibe das Buch fertig!“.
Als das Wort Buch fiel, wurde ich der Problematik meiner erarbeitungsweise der Kapitel bewusst: Da ich die KI permanent die Prosa nach meinen Vorstellungen schreiben ließ war ich zwar der Architekt der Handlung, ABER ich programmierte den Text lediglich!
Meine plötzliche gewonnen Freude am Schreiben verflog und ich musste die Weichen komplett neu stellen.
Seit dieser Erkenntnis sind mehr wie vier Monate vergangen. Der Ursprung meiner Handlung ist noch immer der Traum, doch die Handlung hat sich inhaltlich so sehr gewandelt, dass sie nichts mehr mit der ersten Version zu vergleichen ist.
Meine persönlichen Schreibfähigkeiten haben sich weiterentwickelt, trotzdem habe ich noch großen Respekt vor dem Handwerk des Schreibens.
Ich schreibe die Prosa meines Projektes „Identität X“ selbst.
Dabei nutze ich noch immer die KI, aber ich habe aufgrund meiner Erfahrungen ihr Grenzen gesetzt! Die KI ist bei mir Lektor und Sparringspartner, darf aber keinerlei Form von Prosa generieren und auch nicht halluzinieren (Mit den richtigen Prompten bekommt man das hin). Ich bin auf diese „Stützräder“ gefühlt noch immer angewiesen und fühle mich daher wie ein „Hochstapler“, obwohl ich weiß, dass ich im Grunde das Ganze ohne KI beherrsche. Den Beweis für mich ist eine Kindergeschichte, die ich vor etwa 10 Jahren geschrieben habe und damals habe ich ausschließlich die Rechtschreibhilfe von Word verwendet.

Ich weiß nicht, ob das überhaupt hier bei deiner Frage hin passt, aber vielleicht hilft es irgendwie weiter.

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Natürlich passt es. Und ja das nutzen vom KI als Stützräder (darauf wäre sie nicht gekommen) ist so okay, wie jede andere Anwendungen auch.

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Wie ich oben schon schrieb, in den USA klärt sich der rechtliche Rahmen immer mehr.

Das man nicht nur KI, sondern auch Youtube mistrauen sollte habe ich die Aussagen noch einmal prüfen lassen.

Die Aussagen in dem Video sind größtenteils korrekt und basieren auf tatsächlichen juristischen Entwicklungen der letzten Jahre (bis April 2026). Das Video fasst die aktuelle Rechtslage in den USA präzise zusammen, wobei es bei einem Punkt eine wichtige juristische Nuance gibt.

Hier ist der Faktencheck zu den zentralen Behauptungen:

1. Die Entscheidung des Supreme Court (Wahr)

Das Video behauptet, der Supreme Court habe es abgelehnt, den Fall Thaler v. Perlmutter zu hören.

  • Fakt: Das stimmt. Am 2. März 2026 hat der Oberste Gerichtshof der USA den Antrag auf Certiorari (Überprüfung des Falls) abgelehnt. Damit bleibt das Urteil der unteren Instanzen endgültig bestehen.

2. Das Urteil des DC Circuit Court (Wahr)

Im Video wird ein Urteil aus dem März 2025 erwähnt.

  • Fakt: Richtig. Das Berufungsgericht für den DC Circuit bestätigte am 18. März 2025, dass das US-Urheberrechtsgesetz ausschließlich „menschliche Urheberschaft“ schützt. Rein von einer KI erzeugte Werke (ohne menschliches Zutun) können nicht urheberrechtlich geschützt werden.

3. KI-Unterstützung vs. Reine KI-Generierung (Wahr)

Das Video unterscheidet zwischen Werken, die von einer KI und solchen, die mit Hilfe einer KI erstellt wurden.

  • Fakt: Das ist der entscheidende Punkt. Das US Copyright Office (USCO) und die Gerichte stellen klar, dass der Einsatz von KI (wie eine Kamera oder Photoshop) das Urheberrecht nicht ausschließt, solange ein Mensch die kreative Kontrolle über die wesentlichen Elemente des Werks behält.

4. Die Nuance: „Prompting ist ein Akt der Schöpfung“ (Teilweise wahr/Nuanciert)

Das Video behauptet sehr enthusiastisch, dass das bloße Prompten rechtlich ausreiche, um Urheber zu sein.

  • Korrektur/Ergänzung: Hier ist die Rechtslage etwas strenger, als das Video es darstellt. Das US Copyright Office hat in Richtlinien klargestellt, dass reine Text-Prompts oft nicht ausreichen, um das Urheberrecht an dem Ergebnis zu begründen, wenn die KI die eigentliche visuelle oder textliche Ausgestaltung autonom übernimmt.
  • Um Urheberrecht zu erhalten, muss der Mensch nachweisen, dass er das Ergebnis durch iterative Prozesse, Bearbeitung oder spezifische Anordnungen maßgeblich selbst „geformt“ hat. Ein einfacher Prompt wie „Schreibe eine Geschichte über Rom“ macht dich nach aktueller Lesart (Stand 2026) noch nicht zwingend zum rechtlichen Urheber des resultierenden Textes.

5. Der „Affen-Selfie“-Vergleich (Wahr)

Das Video nennt den Fall PETA v. US Copyright Office (bekannt als „Monkey Selfie“).

  • Fakt: Das ist juristisch korrekt. Dieser Fall aus dem Jahr 2018 ist das fundamentale Präzedenzurteil, das festlegte, dass Nicht-Menschen (Tiere oder eben Maschinen) keine Urheberrechte besitzen können.

Fazit: Das Video ist eine sehr zuverlässige Quelle für die aktuelle Rechtslage. Die Kernbotschaft – dass du als Autor weiterhin dein Urheberrecht behältst, wenn du KI als Werkzeug nutzt – ist rechtlich solide. Nur bei der Behauptung, dass jeder einfache Prompt sofort vollen Urheberschutz garantiert, ist die Praxis der Behörden aktuell noch etwas restriktiver als im Video dargestellt.

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Aktuelle Meldung: Tredition wirft alle KI-Bücher raus und erstattet den Käufern die Kosten.

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Also bei mir hat KI nur den Korken gelöst. :smiley: Eingang habe ich KI genutzt um Texte glätten zu lassen, anzupassen oder einen Einstieg zu finden. Manchmal auch als Orchester mit mir als Dirigent.
Irgendwann habe ich gemerkt, dass es immer schwieriger wird, weil die Charaktere eigene Stimmen entwickelt haben, der Ton nicht mehr passte. Jetzt schreibe ich alles frei, und nutze die KI nur als Erstleser/Bewertung, Lektoratsvorschläge und Korrektorat. Je nachdem was mir eher passt. :slight_smile: Also Fahren gelernt, Stützräder noch gelegentich.