{"id":86099,"name":"*Corinna*","username":"_Corinna","avatar_template":"/user_avatar/community.papyrus.de/_corinna/{size}/6977_2.png","created_at":"2021-11-30T05:56:17.000Z","cooked":"\u003caside class=\"quote no-group quote-modified\" data-username=\"MariaDohle\" data-post=\"13\" data-topic=\"13634\"\u003e\n\u003cdiv class=\"title\"\u003e\n\u003cdiv class=\"quote-controls\"\u003e\u003c/div\u003e\n\u003cimg alt=\"\" width=\"24\" height=\"24\" src=\"https://community.papyrus.de/user_avatar/community.papyrus.de/mariadohle/48/1048_2.png\" class=\"avatar\"\u003e MariaDohle:\u003c/div\u003e\n\u003cblockquote\u003e\n\u003cp\u003e\"Der sensationelle Psychothriller von Maria Dohle wurde nie verkauft, weil die Autorin im Klappentext so tat, als hätte sie das Ende schon verraten.\u003c/p\u003e\n\u003c/blockquote\u003e\n\u003c/aside\u003e\n\u003cp\u003eIch oute mich jetzt mal als Leserin, die ein Buch \u003cstrong\u003enur\u003c/strong\u003e dann kauft, wenn sie denkt, dass sie das Genre und das ungefähre Ende kennt. \u003cimg src=\"https://community.papyrus.de/images/emoji/twitter/smiley.png?v=15\" title=\":smiley:\" class=\"emoji\" alt=\":smiley:\" loading=\"lazy\" width=\"20\" height=\"20\"\u003e\u003cbr\u003e\nAm liebsten lese ich Happy-End-Liebesromane. Es darf gern schon auf der ersten Seite klar sein, wer am Ende wen bekommt. Beispiel „Unser italienisches Jahr“ von Susan Pohlmann. Die ersten beiden Sätze des Klappentextes sind „Eine Familie steigt aus. Und findet wieder zueinander.“ So weiß ich bescheid und kann entspannt verfolgen, wie die nette Familie sich wieder zusammenrauft und die drohende Scheidung abgewendet wird. Es gibt ja auch Liebesroman-Autoren, die \u003cem\u003eim Gegensatz zu mir\u003c/em\u003e eine Scheidung für ein Happy-End halten („Der neue Partner passt viel besser! Endlich lässt sie den langweiligen Familienalltag hinter sich und verwirklicht sich selbst!“), deshalb kaufe ich nur Liebesromane, bei denen ich von vornherein sicher bin, dass auch \u003cem\u003eich\u003c/em\u003e das Happy-End für ein zufriedenstellendes Happy-End halten werde.\u003c/p\u003e\n\u003cp\u003eBei Krimis und Thrillern ist das gar nicht so viel anders. Es stört mich nicht, wenn ich von Anfang an weiß, wer der Mörder ist, aber ich würde das Buch nie kaufen, wenn ich nicht schon vorher wüsste, dass niemand Wichtiges stirbt und der Mörder am Ende seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Beispiel J.D.Robb, von der ich im Schnitt jeden Krimi mehr als zweimal (die ersten Bände wohl inzwischen je viermal) gelesen habe: Man kann durchaus mitfiebern, ob Eve den Serienmörder schnappt, bevor er das dritte Opfer tötet, oder ob es auch noch ein drittes und viertes Opfer geben wird, das sie nicht rechtzeitig retten kann. Aber es ist von vornherein klar, dass Eve und ihre Freunde nicht getötet werden und \u003cstrong\u003edass\u003c/strong\u003e sie den Mörder am Ende fängt. Also werde ich auch Band 43 am selben Tag kaufen, an dem er auf deutsch als Taschenbuch herauskommt. Das Erscheinungsdatum steht schon in meinem Kalender.\u003c/p\u003e","post_number":14,"post_type":1,"posts_count":16,"updated_at":"2022-10-02T20:39:55.373Z","reply_count":0,"reply_to_post_number":null,"quote_count":1,"incoming_link_count":0,"reads":1,"readers_count":0,"score":75.2,"yours":false,"topic_id":13634,"topic_slug":"versuch-eines-klappentextes","display_username":"*Corinna*","primary_group_name":null,"flair_name":null,"flair_url":null,"flair_bg_color":null,"flair_color":null,"flair_group_id":null,"badges_granted":[],"version":1,"can_edit":false,"can_delete":false,"can_recover":false,"can_see_hidden_post":false,"can_wiki":false,"user_title":"","bookmarked":false,"raw":"\n\n[quote=\"MariaDohle, post:13, topic:13634\"]\n\n\n\"Der sensationelle Psychothriller von Maria Dohle wurde nie verkauft, weil die Autorin im Klappentext so tat, als hätte sie das Ende schon verraten. \n[/QUOTE]\n\nIch oute mich jetzt mal als Leserin, die ein Buch **nur** dann kauft, wenn sie denkt, dass sie das Genre und das ungefähre Ende kennt. :D\nAm liebsten lese ich Happy-End-Liebesromane. Es darf gern schon auf der ersten Seite klar sein, wer am Ende wen bekommt. Beispiel \"Unser italienisches Jahr\" von Susan Pohlmann. Die ersten beiden Sätze des Klappentextes sind \"Eine Familie steigt aus. Und findet wieder zueinander.\" So weiß ich bescheid und kann entspannt verfolgen, wie die nette Familie sich wieder zusammenrauft und die drohende Scheidung abgewendet wird. Es gibt ja auch Liebesroman-Autoren, die *im Gegensatz zu mir* eine Scheidung für ein Happy-End halten (\"Der neue Partner passt viel besser! Endlich lässt sie den langweiligen Familienalltag hinter sich und verwirklicht sich selbst!\"), deshalb kaufe ich nur Liebesromane, bei denen ich von vornherein sicher bin, dass auch *ich* das Happy-End für ein zufriedenstellendes Happy-End halten werde.\n\nBei Krimis und Thrillern ist das gar nicht so viel anders. Es stört mich nicht, wenn ich von Anfang an weiß, wer der Mörder ist, aber ich würde das Buch nie kaufen, wenn ich nicht schon vorher wüsste, dass niemand Wichtiges stirbt und der Mörder am Ende seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Beispiel J.D.Robb, von der ich im Schnitt jeden Krimi mehr als zweimal (die ersten Bände wohl inzwischen je viermal) gelesen habe: Man kann durchaus mitfiebern, ob Eve den Serienmörder schnappt, bevor er das dritte Opfer tötet, oder ob es auch noch ein drittes und viertes Opfer geben wird, das sie nicht rechtzeitig retten kann. Aber es ist von vornherein klar, dass Eve und ihre Freunde nicht getötet werden und **dass** sie den Mörder am Ende fängt. Also werde ich auch Band 43 am selben Tag kaufen, an dem er auf deutsch als Taschenbuch herauskommt. 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